Warum eine gute Social Media Strategie unverzichtbar ist!

Podcast Transkript der SOCIAL PLACES WOCHENSHOW – Episode SPW056

Hallo und herzlich willkommen zur aktuellen Ausgabe meiner Social Places Wochenshow. Hier gibt es die News und Infos aus meiner Social Media Welt – mein Name ist Andrea.

Ich freue mich sehr – diese Woche gibt es schon die zweite Woche in Folge die Social Places Wochenshow, und ich kann sagen, ich habe mich so richtig darauf gefreut, wieder eine aktuelle Ausgabe der Wochenshow aufzunehmen.

Diese Woche habe ich nämlich meine eigene Social Media Strategie zum Schwerpunktthema meiner Arbeit gemacht. Ja, es ist ja leider so, dass die eigenen Inhalte manchmal zu kurz kommen. Das heißt, in meiner täglichen Arbeit kümmere ich mich sehr häufig in erster Linie um meine Kundenaufträge. Diese bestehen aus dem Beraten in Social Media Fragen bis hin zum Veröffentlichen von Beiträgen für Kunden.

Ja, und dabei fällt mir, wie bereits gesagt, dann manchmal der eigene Content hinten runter. Was mich übrigens außerordentlich unzufrieden macht, weil ich natürlich gerne mit euch in Kontakt bin. Also nicht nur hier über diesen Podcast, sondern natürlich auch über diverse Social Media Kanäle.

Deshalb habe ich, wie gesagt, mein eigenes Social Media zum Chef-Thema ernannt und mir wirklich mal meine eigene Social Media Strategie aufgesetzt bzw. sie kritisch begutachtet. Und ich kann dir sagen, das hat wieder mal so richtig Spaß gemacht.

Eine gute Social Media Strategie besteht für mich übrigens aus fünf Schritten und ist nicht mit einer Content-Strategie gleichzusetzen. Vielmehr ist die Content-Strategie ein Teil meiner Social Media Strategie – aber dazu gleich mehr.

Schritt 1 – Festlegung der eigenen Ziele

Der erste Schritt einer guten Social Media Strategie beginnt für mich mit der Festlegung der eigenen Ziele. Das heißt:  Was will ich denn mit Social Media überhaupt erreichen? Warum bin ich überhaupt mit meinem Unternehmen in Social Media unterwegs? Will ich ein Produkt verkaufen? Einfach nur mehr Bekanntheit erreichen?

In meinem Fall zum Beispiel ist mein Ziel möglichst viele Netzwerke auszutesten und zu bespielen. Diese auszuprobieren und in Echtzeit kennenzulernen. Das ist mir total wichtig – vor allem auch für meine Arbeit. Da ich ja auch mit meinen Kunden zusammen ihre Social Media Strategien erstelle und sie bei der Umsetzung berate.

Schritt 2 – Auswahl der richtigen Kanäle

Und damit sind wir auch schon beim zweiten Schritt angelangt. Die Auswahl der richtigen Kanäle unter Berücksichtigung der eigenen Ziele, die ja bereits im ersten Schritt festgelegt wurden. Ganz wichtig dabei: Auch die eigenen Ressourcen zu beachten. Mit Ressourcen meine ich nicht nur die finanziellen Ressourcen, sondern auch die zeitlichen Ressourcen. Gerade die vorhandenen zeitlichen Ressourcen sind bei den kleinen Unternehmen und Einzelunternehmern besonders zu berücksichtigen.

In möglichst vielen Social Media Kanälen vertreten zu sein bedeutet entweder viel Zeit oder viel Geld zu investieren. Nämlich dann, wenn du jemanden anderen dafür bezahlst der das für dich übernimmt, dann musst du dementsprechend Geld investieren, oder du machst es selbst, dann musst du dementsprechend Zeit investieren.

In meinem speziellen Fall habe ich mir es ja zum Hauptziel auserkoren in vielen Kanälen unterwegs zu sein, weil ich ja auch meine Kunden gut beraten möchte. Deshalb investiere ich auch viel Zeit darin, selbst meine Social Media Kanäle zu bespielen und auszutesten. Was läuft gut? Was funktioniert? Was läuft nicht so gut? Aber im Normalfall, wenn du ein Produkt oder eine Beratung in einem anderen Bereich anbietest oder verkaufst, ist es nicht machbar alle großen Netzwerke zu bespielen. Da solltest du dich gerade am Anfang auf eins bis zwei Netzwerke beschränken.

Manche Social Media Berater zum Beispiel haben sich auf ein Netzwerk spezialisiert. Das ist natürlich auch toll, weil sie dann ihre ganze Energie auch in das eine Netzwerk investieren können und sich damit besonders gut auskennen. Außerdem werden sie in diesem Bereich mehr wahrgenommen, zum Beispiel mit vielen Follower bzw. Bekanntheit in diesem Netzwerk.

Und so solltest du es auch halten: Werde als der Spezialist in deinem Thema wahrgenommen. Deshalb bündele deine Energie auf einige wenigen Netzwerke.

Aber du siehst schon, es ist sicherlich ganz gut sich hin und wieder die Frage zu stellen, was will ich denn überhaupt mit Social Media erreichen und vor allem wie soll das funktionieren.

Schritt 3 – Erstellung einer Content-Strategie

Und erst wenn du dir mit dem ersten und den zweiten Schritt klar bist, kann es zum eigentlichen Füllen der Kanäle kommen. Der sogenannten Content-Erstellung.

Was ist Content überhaupt? Dieser Frage bin ich übrigens diese Woche ebenfalls in einem meiner Social Media Posts nachgegangen. Content bedeutet übersetzt Inhalt. Darunter versteht man aber vor allem Inhalte, die die Neugierde und das Interesse beim Leser bzw. Zuhörer oder Zuschauer wecken. Dies können zum Beispiel interessante, wissenswerte, individuelle Informationen und Inhalte rund um dein Unternehmen oder dein Produkt sein. Es ist also kein plattes Werbeversprechen, da sollte da schon mehr dahinterstecken.

Es macht für mich in den meisten Fällen keinen Sinn erst den Content zu erstellen, wenn ich mir überhaupt noch nicht im Klaren bin, was ich damit erreichen will. Also wenn meine Ziele in Social Media noch nicht definiert sind.

Meistens enden solche Projekt und Bemühungen in ein „Social Media bringt doch eh nichts – ist nur ein Zeitfresser – es kommt nichts dabei raus“ – Gejammer. Das ist mir schon häufiger begegnet und der Grund ist, dass die Leute unkontrolliert und ohne Strategie in Social Media unterwegs sind.

Schritt 4- Veröffentlichung der Inhalte

Also ich empfehle dir immer schön einen Schritt nach dem anderen zu machen und einen kühlen Kopf in Social Media zu bewahren – auch wenn’s dort manchmal wirklich heiß her geht. Wenn ich mir also im Klaren bin, was ich erreichen will und welche Inhalte ich über welche Social Media Kanäle verbreiten möchte, kann ich mit der eigentlichen Umsetzung beginnen. Erst dann sollte ich in die Umsetzung kommen – nämlich der Veröffentlichung.

Und mit einem Social Media Redaktionsplan, in dem ich festhalte welche Inhalte ich auf welchem Kanal wann veröffentlichen möchte, kann ich mir das Leben hier wirklich wirklich erleichtern. Kombiniert mit der Möglichkeit auch noch die Posts bzw. Beiträge vorzubereiten und zu planen macht das Ganze wirklich einfacher und machbar..

Ich habe diese Woche ein neues Tool ausprobiert, das es mir ermöglicht, meine Posts für die unterschiedlichsten Kanäle vorzubereiten und automatisiert posten zu lassen. Es gibt viele Tools auf dem Markt und ich habe schon viele davon ausprobiert. Es macht mir einfach auch Spaß hier unterschiedliche Möglichkeiten zu testen. In ein Programm einzutauchen und zu experimentieren. Diese Woche habe ich das Tool Publer ausgetestet. Es ist meiner Meinung nach super einfach zu bedienen und läuft, so wie ich das bisher beurteilen kann, sehr zuverlässig. Darüber kann ich dir aber dann in den nächsten Wochen noch genaueres erzählen. Ich werde das noch ein bisschen testen und ich halte dich da auf jeden Fall auf dem Laufenden.

Schritt 5 – Reflektion und Anpassung

Tja, eine richtig guten Social Media Strategie endet nicht mit dem Veröffentlichen der Beiträge. Eine gute Social Media Strategie beinhaltet auch, sich in regelmäßigen Abständen die Zahlen und Insights anzusehen, die von den einzelnen Netzwerken zur Verfügung gestellt werden und vor allem auch zu reflektieren und deine Social Media Strategie dementsprechend anzupassen.

Du siehst also, zu einem professionellen Social Media Marketing gehört mehr als dein Mittagessen oder deinen Lieblings-Cappuccino zu posten. Das Netz ist voll – zurzeit  mehr denn je. Ohne gute Social Media Strategie besteht einfach die Gefahr, dass du untergehst. Und das wäre doch wirklich schade um deine Zeit und deine Arbeit die du darin investiert hast.

Das war also jetzt diese Woche wirklich viel Input zum Thema Social Media Strategie. Aber ich finde, dass muss auch mal gesagt werden.

Wenn du Social Media erfolgreich und systematisch angehen möchtest, empfehle ich dir unseren SOCIAL MEDIA LEICHT GEMACHT Online-Mitgliederbereich. Dort kannst du dich noch bis zum Sonntag, den 31. Mai anmelden.

Indra, meine Kollegin und ich begleiten dich dann Schritt für Schritt auf deinen Weg zur strategischen Nutzung von Social Media.

Für dich als meinen Podcast-Hörer habe ich ein besonderes Geschenk. Mit den Gutschein-Code „Social Places Wochenshow“ bekommst du zusätzlich zu den vielen Vorteilen den unser Mitgliederbereich mit sich bringt, ein kostenloses, persönliches Coaching von mir über 45 Minuten. Ich freue mich auf dich.

Auf social-media-coach.com findest du alle Infos zum Mitgliederbereich und dort kannst du dich dann auch anmelden. Außerdem habe ich dort diese Woche ein kleines Video veröffentlicht, in dem ich dich hinter die Türen von SOCIAL MEDIA LEICHT GEMACHT mitnehme.

Und das war’s auch schon für diese Woche. Ich freue mich, wenn du mir nächste Woche wieder zuhörst, wenn ich aus meinem Leben als Social Media Coach berichte. Bis dahin wünsche ich dir ein wunderschönes Pfingstfest mit hoffentlich schönem Wetter. Machs gut, bis bald – deine Andrea

Warum du unbedingt einen Blick in deine Facebook Insights werfen solltest

Die Social Places Wochenshow aus der 21. Kalenderwoche mit Andrea Zehendner – News und Infos aus dem Social-Media-Dschungel

Ich heiße dich herzlich willkommen zu meiner Social Places Wochenshow. Hier gibt es News und Infos rund um Social Media, mein Name ist Andrea und ich freue mich, dass du da bist. 

Dies ist der zweite Versuch in diesem Jahr, meinen Social Places Podcast zu reaktivieren. Kennst du das auch, dass sich irgendetwas nicht richtig anfühlt, aber du es auch nicht lassen kannst? Ja, ich habe mir im Fall von meinem Podcast einfach etwas Bedenkzeit gegönnt. 

Und jetzt ist es für mich wieder soweit eine neue Podcast-Episode zu starten, allerdings in etwas anderer Form. 

Was ist neu? Bisher habe ich mit viel Recherchearbeit nach News und Infos rund um Social Media gesucht und diese für den Podcast aufbereitet. Das war toll, denn zum einen war ich selbst immer up to date, aber andererseits war es, wie gesagt, ein enormer Aufwand und hat sich nach einiger Zeit auch irgendwie nicht mehr so richtig angehört.

Deshalb habe ich mich jetzt dazu entschieden zukünftig etwas persönlicher zu werden. Ich werde dir in meiner Social Places Wochenshow zukünftig mehr darüber erzählen, was mir als Social Media Coach die Woche über so alles an Themen begegnet ist. Und damit meine ich nicht nur die brandaktuellen News, sondern auch zum Beispiel die Fragen die mir gestellt wurden oder auch die Themen die meine Kunden so beschäftigt haben.

Profil vs Page

Und ich starte gleich mal mit einem Thema, das mir nicht nur diese Woche, sondern eigentlich Woche für Woche, bzw. ich würde fast sagen Tag für Tag immer wieder begegnet. Und zwar geht es um die Frage, wo veröffentliche ich meine Inhalte auf Facebook. Auf meinem privaten Account oder auf der Unternehmensseite? Und ja, das ist aber auch wirklich verwirrend. Denn gehe ich privat auf Facebook bekomme ich in meinem sogenannten Newsfeed ständig irgendwelche Werbung von Privatpersonen angezeigt.

Warum machen die das? Das ist eine gute Frage und ich denke, die Antwort ist, diese Personen erhoffen sich davon ihre Produkte, Kurse usw. zu verkaufen. Was aber zum ersten nicht erlaubt ist und langfristig gesehen auch völliger Schwachsinn ist.

Nicht erlaubt übrigens nur von seitens Facebook aus und deshalb riskierst du damit, dass dein Account gesperrt wird. Andererseits ist es auch rechtlich nicht in Ordnung, weil du zum Beispiel auf deinem Privataccount auch kein Impressum und keinen Datenschutz hinterlegen kannst. 

Wenn du mehr dazu wissen möchtest kannst du gerne mal auf unserer Facebook-Seite Social Media Coaches vorbeischauen. Indra hat zu diesem Thema einen ausführlichen Beitrag geschrieben.

Insights

Außerdem habe ich diese Woche in unseren SOCIAL MEDIA LEICHT GEMACHT Mitgliederbereich einen Live-Call zum Thema Insights gehalten. Das sind die Statistiken und Zahlen die man bei Facebook und Instagram erhält. Dabei ist mir etwas peinliches passiert. 

Ich hatte an diesem Tag auch einen Post veröffentlicht, dessen Verbreitung, also die Reichweite, nicht sonderlich gut war. 

In dem Live-Call habe ich also unsere Zahlen der Social Media Coaches Seite offengelegt und erläutert, wie wichtig es ist, den Zeitpunkt zu dem man postet danach zu wählen, wann die eigenen Fans online sind.

Und tatsächlich konnte ich mir die Antwort, warum mein Post nicht so gute Reichweite erzielt hat, auch gleich selbst geben. Denn ich hatte ihn genau in der Talsohle, in der wenige unserer Fans online sind, veröffentlicht. 

Mir ist übrigens dabei auch aufgefallen, dass gerade jetzt in Zeiten von Corona, sich die Online-Zeiten meiner Fans sehr verändert haben. Deshalb solltest du auf jeden Fall auch deine eigenen Statistiken genau unter die Lupe nehmen. Kennst du deine Zahlen? Wie sieht es bei dir aus? Haben sich die Online-Zeiten deiner Fans ebenfalls seit Corona geändert? Das würde mich wirklich interessieren, schreib mir gerne eine Nachricht per Mail oder über den Messenger.

Social Media Strategie

Am Montag war ich dann übrigens auch noch zu einem Facebook-Live bei Indra vom Social-Media-Büro eingeladen. Wir haben darüber gesprochen, warum eine Social Media Strategie so wichtig ist und wie diese aussehen kann. Wenn dich das Thema interessiert, verlinke ich dir das Live mit Indra noch in den Shownotes.

https://www.facebook.com/socialmediabuero.de/videos/443984353131250/

Und wenn du nicht richtig weißt, wie deine eigene Social Media Strategie aussehen kann und vor allem wie du diese auch konsequent umsetzen kannst, empfehle ich dir unseren Mitgliederbereich SOCIAL MEDIA LEICHT GEMACHT. Unsere Tore sind noch bis zum 31. Mai 2020 geöffnet. Und wenn auch du dich entschließt dabei zu sein, habe ich noch ein besonderes Highlight für dich. Mit dem Gutschein-Code Social Places Wochenshow bekommst du zusätzlich zu den vielen Vorteilen, die der Mitgliederbereich SOCIAL MEDIA LEICHT GEMACHT bietet, auch noch 45 Minuten Einzel-Coaching gratis bei mir. So können wir sehen, wie du kraftvoll und zielgerichtet mit deinem Unternehmen in Social Media durchstartest.

Die Anmeldung findest du unter: social-media-coach.com

Dort findest du übrigens auch einige Referenzen von Kunden die bereits mit uns zusammenarbeiten. Und zum Thema „Vertrauen stärken durch Referenzen und Social Trust“ hat meine Kollegin Indra Zahner einen sehr informativen Beitrag auf ihrem Blog veröffentlicht. Den Link dorthin findest du ebenfalls, wie alle anderen Link aus diesem Podcast, in den Shownotes.

Facebook

So, jetzt wollen wir doch mal schauen, was es sonst Neues auf den Plattformen gibt. Auf Facebook treiben die sogenannten Avatare ihr Unwesen. Ein Avatar ist die grafische Darstellung der eigenen Person. Du kannst dir nun bei Facebook selbst deinen eigenen Avatar erstellen.

Dafür gehst du in der Facebook-App auf deinem Handy in das Menü. Das findest du hinter den 3 Querbalken unter „Mehr ansehen“  dann einen Menüpunkt “Avatare” und dort kannst du dann Schritt für Schritt dein eigenes grafisches Abbild erstellen.

Eine witzige Spielerei, die bereits schon von vielen meiner Freunde sehr gerne genutzt wird.

Durchaus keine Spielerei ist die Nachricht, dass Facebook nun auch eine Plattform für den Online-Handel werden möchte. Händler sollen unkompliziert Online-Shops auf Facebook erstellen können, die über Facebook und Instagram erreichbar sind. Deutschland soll sogar eines der ersten Länder sein, in denen Facebook-Shops verfügbar sind. Ich bin hier wirklich gespannt wie sich das entwickeln wird und werde auf jeden Fall ein wachsames Auge für dich darauf haben.

TikTok 

Neuigkeiten habe ich außerdem diese Woche auch von Tik Tok für dich. Denn TikTok ist ja nach wie vor unter den Social Media Netzwerken auf dem Vormarsch. Ich bin generell der Meinung, dass man mit seinem Unternehmen nicht in jedem sozialen Netzwerk vertreten sein muss und vor allem nicht jedem neuen Hype hinterher rennen muss. Dennoch sollte man auch diese Netzwerke im Auge behalten und das tue ich sehr gerne für dich.

Tik Tok bietet gerade auch Unternehmen die Möglichkeit dort große Reichweite zu generieren. Möglich machen dies zum Beispiel auch die Hashtag-Challenges. Wie diese funktionieren findest du in einen sehr interessanten Beitrag von onlinemarketing.de https://onlinemarketing.de/news/hashtag-challenges-tiktok-vormarsch?utm_source=feed&utm_medium=reader

Das war sie schon, die Social Places Wochenshow in der neuen Ausführung.

Ich würde mich freuen, wenn du mir eine Rückmeldung gibst wie es dir gefallen hat.

Für ein entspanntes und authentisches Social Media

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Neues von den Plattformen

Facebook

Los geht es wie immer mit Facebook.  Dort können wir ab sofort auch die GIF-Funktion in den Kommentaren verwenden. Ich mag GIF´s und bin gespannt, wie diese Funktion zukünftig genutzt wird.

Um mit Live-Videos noch mehr Menschen erreichen zu können, gibt es ab sofort auch die Möglichkeit einen Untertitel in das Live-Video einzubinden. Eine Anleitung dazu findest du im PDF von Facebook.  https://fbookmedia.files.wordpress.com/2017/06/facebook-live-closed-captions-how-to-guide4.pdf

Eine coole neue Funktion finde ich auch die Push-Nachricht die dem Nutzer anzeigt, wenn der Seiten-Administrator einer besuchten Seite gerade online ist. Mit einem Klick kann der Nutzer per Direktnachricht Kontakt mit euch aufnehmen. Dies finde ich gerade im Bereich Kundenservice einen sehr interessanten Aspekt. Wie das genau funktioniert siehst du bei Allfacebook.de  https://allfacebook.de/pages/push-dialog

Facebook will zukünftig mittels künstlicher Intelligenz potentielle terroristische Inhalte und Profile schneller finden. Bisher war es Algorithmen nicht möglich solche Inhalte zu erkennen, deshalb haben Mitarbeiter gemeldete Inhalte begutachtet und gegebenenfalls mit einer Löschung reagiert. Dies soll sich nun ändern. Bis diese Aufgabe Computer übernehmen können wird es aber laut Mark Zuckerberg noch einige Jahre dauern. Ein Artikel zu diesem Thema erschien diese Woche im Handelsblatt.  http://amp.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/facebook-maschinenintelligenz-gegen-den-terror/19939480.html?xing_share=news

Werbetreibende auf Facebook können sich zukünftig über mehr Möglichkeiten der Kontrolle in welchem Umfeld die Werbe-Kampagnen ausgespielt werden freuen. Zum ersten Mal werden Werbetreibende in der Lage sein, eine Liste mit möglichen Platzierungen zu sehen, noch bevor sie ihre Kampagne live schalten. Facebook möchte so das Vertrauen zu den Werbetreibenden stärken.

https://www.facebook.com/business/news/more-controls-in-audience-network-instant-articles-and-in-stream-ads

Instagram

Instagram bietet mit einer neuen Werbeform mehr Transparenz. So wird zukünftig unter organischen Beiträgen und Stories häufiger der Hinweis „bezahlte Partnerschaft mit“ und eine entsprechende Markierung des Werbekunden zu sehen sein. Diese Beiträge entstehen durch eine Zusammenarbeit von dem eigentlichen Content-Ersteller und dem Werbekunden. Beide Partner sollen dann auch Zugang zu den Statistiken des jeweiligen Posts haben. Diese Werbemöglichkeit ist in Zeiten des Influencer-Marketings eine durchaus gelungene und sinnvolle Entscheidung für beide Seiten. https://www.wuv.de/digital/instagram_kennzeichnet_native_advertising_inhalte

Übrigens hat die Landesmedienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein ein erstes, erhebliches Bußgeld gegen einen deutschen YouTuber ausgesprochen. Wegen fehlender Anzeigen-Kennzeichnung soll der YouTuber „Flying Uwe“ 10.500 Euro Bußgeld bezahlen. Mehr zu diesem Thema schreibt Hardwareluxx.  https://www.hardwareluxx.de/index.php/news/allgemein/netzpolitik/43299-wegen-fehlender-anzeigen-kennzeichnung-youtuber-soll-10-500-euro-bussgeld-bezahlen.html

Instagram und Influencer gehören zur Zeit zusammen wie Pech und Schwefel.

Ein Influencer ist ja bekanntermaßen eine Person, die ihren Status in Social-Media dazu nutzt Produkte oder auch Aktionen von Unternehmen bekannter zu machen. Und dieses Thema geht zur Zeit so richtig ab. Ich möchte dir an dieser Stelle nur einen kleinen Abriss an Artikeln geben, die mir diese Woche zu diesem Thema  begegnet sind. Da wären:

  • das Handelsblatt mit dem Titel „Wie ich auf Instagram ein Star werde“
  • Online-Marketing.de mit „Instagram Top 10: Das sind Deutschlands beliebteste Instagrammer“
  • und last but not least Adzine mit dem Artikel „Weibliche Dominanz unter Influencern auf Instagram“

Wenn du dich wirklich ernsthaft mit Influencer-Marketing auseinandersetzten möchtest, empfehle ich dir den Beitrag von Bloggerabc mit dem Titel „Große Reichweite bedeutet nicht relevante Reichweite“. Darin stehen Sätze wie „Beziehungen brauchen Zeit, auch im Influencer Marketing“ und „Es geht hier um Menschen und damit auch um Beziehungen“. https://www.bloggerabc.de/influencer-marketing-reichweite-relevanz/?utm_source=Neueste+Social-Media-Infos+von+geropflueger.de&utm_campaign=1cee27e6bd-EMAIL_CAMPAIGN_2017_04_23&utm_medium=email&utm_term=0_79220250d5-1cee27e6bd-151193537

Aber mal ganz ehrlich, ich finde es gibt in Social Media Marketing noch so viel mehr als Influencer Marketing. Ich habe 2014 meine erste Influencer Marketing Aktion gestartet. Dies zwar nicht auf Instagram und ich finde Influencer Marketing eine interessante Sache, aber es gibt doch auch sonst noch ganz viele tolle Möglichkeiten. Im Social Hub Magazin steht in der letzten Ausgabe folgendes geschrieben: Immer wenn jemand Influencer sagt, stirbt ein Einhorn. Und so ist es auch. Erst war es das Einhorn, dass wie die Sau durchs Dorf getrieben wurde und jetzt ist es der Influencer. Aber ich bitte dich, lass dich davon nicht einschüchtern. Das ist gerade die Chance für kleine Unternehmen mit etwas Kreativität  und Authentizität auch auf sich aufmerksam zu machen. Andere Wege gehen, das halte ich für so wichtig. Also denke mal darüber nach, vielleicht fällt dir ja etwas ein, was du unternehmen könntest, ohne dafür ein Einhorn oder einen Influencer zu engagieren.

Nutze das was du hast und bring zum Beispiel erst mal deine Instagram Bio in Schuss. Eine Anleitung dazu hat diese Woche Allfacebook dazu veröffentlich. https://allfacebook.de/instagram/instagram-bio-formatieren

Außerdem sind Hashtags auf Instagram immer noch das Mittel der Wahl. Beliebte Hashtags garantieren nach wie vor eine höhere Reichweite. Einen schönen Tipp dazu hat Ramona von “marketingbiene”. Und zwar hat sie in einem Blogbeitrag beliebte Hashtags für jeden Tag der Woche veröffentlicht. Ergänzt wird das Ganze mit einem paar Hilfreichen Tipps rund um den Hashtag.

Und wenn du schon mal bei “marketingbiene” bist, empfehle ich dir auch noch den Artikel „55 Ideen für Social Media Inhalte“

Ich setze dir den Link zu beiden Beiträge in die Show-Notes: https://marketingbiene.de/55-ideen-fuer-social-media-inhalte

https://marketingbiene.de/beliebte-hashtags

Twitter

Außerdem möchte ich dich auch diese Woche dazu ermuntern Twitter nicht außer Acht zu lassen. Twitter bietet ebenfalls viele kreative Möglichkeiten um auf dich und dein Projekt aufmerksam zu machen. Twitter wartet schon und hat sich extra für dich ein neues Outfit zugelegt. Wie das genau aussieht kannst du im Blog-Beitrag von Twitter nachlesen.

https://blog.twitter.com/official/en_us/topics/product/2017/Check-out-our-new-look.html

Social Media in der Praxis

Storymodus: Die bessere Alternative zum Redaktionsplan?

Diese Woche hat noch ein Beitrag von BloggerABC meine Aufmerksamkeit geweckt. Und zwar geht es darin um den Storymodus als bessere Alternative zum Redaktionsplan. Und gemeint sind hier hauptsächlich die Instagram- und Snapchatstories. Diese sind die neue Art auf Social Media zu kommunizieren und das sehe ich auch so. Gerade kleine Unternehmen, die flexibel agieren können und nicht erst langen Freigabeprozessen unterworfen sind, haben hier einen eindeutigen Vorteil.

Diesen sehr interessanten Artikel möchte ich dir wirklich ans Herz legen. Den Link dorthin findest du wie immer in den Show-Notes.

https://www.bloggerabc.de/storymodus-oder-redaktionsplan/?utm_source=Neueste+Social-Media-Infos+von+geropflueger.de&utm_campaign=22d8d012f8-EMAIL_CAMPAIGN_2017_04_23&utm_medium=email&utm_term=0_79220250d5-22d8d012f8-151193537

Menschliche Fragen brauchen keine automatisierten Antworten

Passend zu diesem Thema wurde übrigens auf Allfacebook ein Gastbeitrag von Sarah Thurow mit dem Titel „Social Media Customer Service – Menschliche Fragen brauchen keine automatisierten Antworten“ veröffentlicht, der mir aus dem Herzen spricht. Hier geht es darum, dass wir erkennen müssen, dass trotz des zunehmenden Trends zur Automatisierung gerade in den neuen Medien der Weg zu mehr menschlicher Kommunikation wichtig ist. Dass wir Möglichkeiten schaffen müssen, mit denen der Kunde uns erreicht und auch eine zufriedenstellende Antwort auf seine Fragen erhält.

https://allfacebook.de/fbmarketing/social-media-customer-service-menschliche-fragen-brauchen-keine-automatisierten-antworten

Dies scheint dem Social Media Team von Lidl jedenfalls ganz gut gelungen zu sein. Den dies wurde für seine kreative Leistung beim Deutschen Preis für Onlinekommunikation in der Kategorie „Social-Media-Team des Jahres“ ausgezeichnet. Der zweite Platz ging an das Social Media Team vom 1. FC Köln und der dritte Platz an das Social Media Team von achtung!. Auch von mir hier einen herzlichen Glückwunsch an die Gewinner!

https://www.onlinekommunikationspreis.de/winnerlist-2017/

Der Bundespräsident bei Facebook 

Ins Gespräch mit dem Bürger möchte übrigens auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kommen. Deshalb startete das Staatsoberhaupt auch jetzt seinen eigenen Facebook-Auftritt. Das finde ich wunderbar und bin auch hier gespannt auf eine authentische Kommunikation.

Vong

Das man im Internet auch nicht alles so ernst sehen darf, zeigt die Geschichte des „Vong“. Das kommt jedenfalls dabei heraus, wenn ein 33 jähriger krank ans Bett gefesselt ist und feststellt, dass im Netz Fotos mit sentimentalen Sprüchen inklusive Rechtschreibfehler weiter verbreitet werden.

Daraufhin inszenierte er “Willy Nachdenklich” und setzte in die bebilderten Sprüche absichtlich Rechtschreibfehler ein. Aus Spaß wurde Hype. Ja, da ist er wieder dieser unerklärliche Weg zum Internethype. Was hier einfach so passiert ist, wünschen wir uns doch letztlich alle. Aber vielleicht sind wir einfach mit zu viel Ernst bei der Sache.

Für ein entspanntes und authentisches Social Media

Ich arbeite nicht nur jeden Tag in Social Media, sondern ich denke auch sehr viel über Social Media nach. Ich sehe immer die Chancen die für uns alle darin liegen. Und mir persönlich ist es immer am wichtigsten, dass ich  in Social Media möglichst entpstannt authentisch bleibe. Denn Social Media ist letztlich das, was wir daraus machen.

Wenn du mehr über mich und meinem Weg zu Social Media erfahren möchtest, kannst du das gerne im aktuellen Interview vom Digital-Media-Manger nachlesen. Ich setzte dir den Link in die Show-Notes.

https://digital-media-manager.com/interview-andrea-zehendner/

Wenn du noch Fragen, Wünsche oder Anregungen an mich hast, dann hinterlasse mir gerne hier einen Kommentar oder schreib  mir doch einfach über Social Media. Ich freue mich darauf, von dir zu hören und wünsche dir eine schöne Social Media Woche mit vielen Möglichkeiten authentisch und entspannt in Social Media unterwegs zu sein.

Einhorn-Momente mit Content in Bild und Ton

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In der 20. Kalenderwoche hielten die sozialen Netzwerke wieder einige News für uns bereit. Mit dabei natürlich wieder Facebook, Instagram, Pinterest und Snapchat. Außerdem gibt es Themen die das Netz diese Wochen bewegten und ein Paar Informationen zur Verwendung von Bildern in Social Media.

Neues von den Plattformen

Facebook

Hier war für mich die interessanteste Nachricht diese Woche, dass Facebook nun endgültig zur Podcast-Plattform wird. Bereits seit Ende letzten Jahres wurde Facebook Live Audio getestet, welches Echtzeit-Übertragung von Radio-Inhalten und Podcasts ermöglicht. Nun mehren sich die Meldungen, dass diese Möglichkeit bereits einigen Nutzern zur Verfügung steht. Ich bin natürlich sehr gespannt darauf und vielleicht gibt es ja die Social Places Wochenshow auch bald Live bei Facebook.

Wenn du aber jetzt schon Lust hast relativ einfach, ohne großes Equipment mal mit einem eigenen Podcast zu experimentieren, dann kann ich dir nur Anchor empfehlen. Mit Anchor kannst du sogar dein eigenes Radioprogramm produzieren und das nur mit dem Handy. Mehr Informationen dazu bekommst du von Heike Stiegler auf heisti.com. http://heisti.com/anchor-wird-spannend-durch-updates/

Heike hat mir übrigens auch geholfen meinen Podcast ins Leben zu rufen. Vielen Dank noch mal dafür, liebe Heike.

Aber nun zurück zu Facebook…ein cooles Feature stellt der Fragebogen für Facebook Gruppen dar. Damit kannst du zukünftig als Administrator einer Gruppe einen Fragebogen mit bis zu drei Fragen erstellen. Und diesen Fragebogen müssen dann neue Mitglieder bei ihrer Beitrittsanfrage beantworten. Das hilft dir dabei, die Mitglieder deiner Gruppe vor dem Bestätigen der Beitrittsanfrage zu selektieren und so einen Mehrwert für die Gruppe zu schaffen. Allerdings steht diese Möglichkeit noch nicht allen Gruppen-Admins zur Verfügung.

Oh ja, und dann gab es da noch dieses wunderbare Tutorial von Allfacebook mit der Schritt für Schritt Anleitung wie du selbst einen Filter für die Facebook Kamera und für die Profilbilder deiner Fans anlegen kannst. Ich konnte natürlich nicht widerstehen und habe das gleich mal ausprobiert mit dem Ergebnis, dass ich nun einen Social Places Wochenshow Filter bei Facebook eingereicht habe. Laut Facebook dauert die Freischaltung bis zu einer Woche. Ich bin gespannt und freue mich schon darauf. Wenn der Filter aktiv ist werde ich darüber berichten.

Wenn du jetzt auch schon Lust bekommen hast deinen eigenen Filter zu kreieren, lass dich nicht aufhalten. Spaßfaktor inklusive. https://allfacebook.de/fbmarketing/kamera-filter-rahmen

Instagram

Ein leidiges Thema auf Instagram sind ja Spam-Anwendungen. Das  sind Tools die dazu genutzt werden Reichweite aufzubauen und auf das eigene Profil aufmerksam zu machen. Wenn du dich also mal wieder wunderst dass plötzlich ein dir nicht bekanntes Unternehmen einen uralten Post von dir Interessant findet und dir dann auch noch folgt, könnte es sein, dass es nicht nur an deinen herausragenden fotographischen Fähigkeiten liegt, sondern mit großer Wahrscheinlichkeit ist hier wieder einmal eine Spam-Anwendung am Werk.

Wenn du jetzt denkst: „Coole Sache. Das könnte ich ja vielleicht auch für mich verwenden, dann spare ich mir viel Zeit“ möchte ich dir hier dringend davon abraten. Diese Tools verstoßen in vielen Fällen gegen die Instagram Richtlinien und Instagram könnte dich somit als SPAM kennzeichnen oder deinen Account ganz löschen. Instagram geht selbstverständlich auch gegen diese Drittanbieter Tools vor. Die Anbieter „Instagress“ und „Messplanner“ haben aktuell den Betrieb eingestellt.

Snapchat

Aber Instagram wird nicht nur für Drittanbieter gefährlich sondern offensichtlich auch mehr und mehr für Snapchat. Mit Einführung der Insta-Storys und Selfie-Filtern bedroht Instagram nun das Werbegeschäft von Snapchat.

Und das spiegelt sich auch im Aktien-Desaster der Snap-Aktie wieder. Nach einem Börsen-Gang im März und mit deinem deutlichen Anstieg des Kurses folgt nun der erste große Rückschlag. Die ersten Quartalszahlen wurden präsentiert und der Aktienkurs rutschte in den Keller. Der Grund war das vergleichsweise zu geringe Nutzerwachstum um mit Instagram und Facebook mithalten zu können. Selbst Twitter konnte im ersten Quartal mehr User als Snapchat hinzugewinnen. Ich bin wirklich sehr gespannt wie sich das alles für Snapchat weiterentwickelt.

Pinterest

Während sich Facebook, Instagram und Snapchat mit Foto-Filtern beschäftigen, beschäftigt sich Pinterest mit den Inhalten auf den Bildern selbst.

Pinterest nutzt eine Bilderkennung um die Inhalte des Bildes zu identifizieren und wird diese gewonnen Erkenntnisse zukünftig dazu nutzen um dem User die passenden Such-Ergebnisse zu liefern und natürlich auch um die passende Werbeanzeigen dazu auszuspielen.

Diese intelligente Bildanalyse wird allerdings nicht nur von Pinterest genutzt, wie ein Bericht von onlinemarketing.de https://onlinemarketing.de/news/coca-cola-targeting-user-bilder-facebook?utm_source=feed&utm_medium=reader zeigt, demnach analysiert Coca Cola die von Usern geposteten Fotos auf Facebook, Instagram usw. und richtet die Werbung danach aus.

Google Lens

Passend dazu wurde diese Woche Google Lens vorgestellt. Google Lens ist ein visuelles Such-Tool, das dem User direkt zusätzliche Informationen zu dem Foto bietet. Lens sagt dem User aber nicht nur, was genau auf dem Foto zu sehen ist, sondern bietet auch noch wertvolle Zusatzinformationen an. So kann man zum Beispiel bei einem Bild von einem Restaurant neben der Adresse, der Telefonnummer auch Öffnungszeiten, Bewertungen und die Speisekarte angezeigt bekommen.

App FotoOto

Insgesamt finde ich die Entwicklung weg von der Schrift hin zum Bild und der Sprache äußert interessant. Aber wie wirkt sich die Entwicklung zum Beispiel auf Blinde und Sehbehinderte  aus? Dafür hat die App FotoOto die Lösung parat.

In dieser App werden dem User die Bilder mit Klängen übersetzt. Dabei werden bis zu 256 Farben analysiert und einzelnen Tönen zugeordnet. So erhält jedes Bild seine eigene Melodie. Die App gibt es kostenlos im iTunes Store. https://itunes.apple.com/de/app/fotooto/id1162115597?l=de&ls=1&mt=8

Stockphoto-Anbieter

Aber wir wollen ja nicht nur schöne Bilder im Netz anschauen, sondern wir möchten ja am liebsten selbst viele Posts mit schönen Bildern produzieren. Ich habe bisher immer versucht da auf eigenes Fotomaterial zurückzugreifen, aber irgendwann kann man dann einfach an den Punkt kommen, an dem es nicht mehr weiter geht und man auf einen Stockphoto-Anbieter zurückgreifen muss. Mir ging es jedenfalls diese Woche so und meinen Erfahrungen, die ich diesbezüglich gemacht habe, möchte ich an dich weiter geben. Der große Knackpunkt bei den Stockphoto-Anbietern ist die Nutzung in Social Media. Da muss man nämlich genau die Nutzungsbedingungen durchlesen, manche Anbieter gewähren die Social Media Nutzung wenn überhaupt dann nur mit Einschränkungen.

Ich finde eine wunderbare Plattform für kostenlose Stockphotos ist Pexels. Diese Bilder stehen zur kommerziellen Nutzung auch in den Sozialen Netzwerken kostenlos zur Verfügung. Wenn ich mir ein Bild dort runter lade, mache ich davor noch einen Screenshot mit dem Bild und den Lizenz-Hinweisen und nutze dies als Quellennachweis für mich. Für bezahlte Stockphotos nutze ich jetzt Shutterstock. Diese Plattform hat den Vorteil, dass sie eine Kooperation mit Facebook eingegangen ist und die Stockphotos für die Werbeanzeigen kostenlos genutzt werden können. Dazu hat Allfacebook schon vor längerem ein Tutorial verfasst.  https://allfacebook.de/fbmarketing/neues-feature-bei-facebook-anzeigen-kostenlos-auf-das-archiv-von-25-millionen-stockfotos-bei-shutterstock-zugreifen

Einhorn Momente

Ja, und so hatten wir diese Woche alle unsere Social Media Momente.

Und manche hatten ihre ganz großen Momente.

So wurde zum Beispiel der FDP Politiker Christian Lindner von den Medien zum Facebook-König ernannt.

Andere hatten ihre ganz dunklen Social Media Momente. So droht Eishockey-Nationaltorwart Thomas Greiss nach politisch fragwürdigen Likes bei Instagram der Ausschluss aus dem deutschen Olympia-Team.

Und wieder andere hatten Einhorn-Momente.

Einen solchen erlebt zur Zeit die Marke Tempo.

Ein Aprilscherz von 2016 wurde jetzt auf Wunsch der User in ein echtes Produkt umgesetzt.  Tempo bringt nun die limitierte Black Edition auf den Markt. Was zeigt, welchen  Einfluss die Social Media User auf Marken haben. Ausgelebt wird dieser Einhorn-Moment von Tempo natürlich ausgiebig in den sozialen Medien.

Einen Einhorn-Moment hat zur Zeit aber auch McDonald´s Deutschland mit der Szechuan Teriyaki Sauce. Obwohl diese Sauce in Deutschland nie auf der Speisekarte stand wollte die Social Media Community sie unbedingt haben. Gesagt – getan – kaufen können die Fans die Sauce aber leider nicht. Die Sauce, die in streng limitierter Auflage produziert wurde, wird ausschließlich auf der Facebook Fanpage verlost oder als gratis Probe den McMenü beigelegt.

In diesem Sinne wünsche ich dir eine schöne Social Media Woche mit vielen Einhorn-Momenten und Glitzerstaub. Lass es dir gut gehen. Bis nächste Woche!