Social Media – eine Chance zum echten Vertrauensaufbau

Podcast Transkript der SOCIAL PLACES WOCHENSHOW – Episode SPW057

Social Media – eine Chance zum echten Vertrauensaufbau

Hallo und herzlich willkommen zur Social Places Wochenshow. Hier gibt es News und Infos aus meiner Social Media Welt. Mein Name ist Andrea und ich freue mich, dass du hier bist.

Ich habe eine Vision: Und wenn nicht jetzt wann dann ist es an der Zeit seine Vision von einer besseren Zukunft kund zu tun.

Wir leben in einer Zeit der Veränderung. Diese Woche ist mir auf meinem privaten Facebook-Profil ein wunderbarer Beitrag begegnet, den ich natürlich sofort teilen musste.

Dieser lautet:

Die Welt braucht Umdenker, Zauberer, Besenreiter, Bauchdenker, Herzmacher, Seelenheiler und Liebende.

Dieser wunderbare Post ist von Michael Maurus von zaubermensch.de Auf der Seite gibt es Hörbuch-Wunderwerke und Tassen-Zaubereien.

Aber nun zurück zu meiner Vision! Ich habe die Vision, dass die Menschen, die der Welt etwas zu sagen haben, ihren Platz in Social Media finden und einnehmen.

Dass diese es schaffen endlich aufzustehen und auch gehört und sichtbar zu werden. Ein bisschen klappt es ja schon, sonst wäre ich ja zum Beispiel gar nicht über diese wunderbare Zaubermensch-Seite gestoßen.

Meine Vision von Social Media ist nicht oberflächlich. Social Media ist das was du daraus machst! Da du gerade immer noch meinem Podcast zuhörst gehe ich davon aus, dass du auch daran interessiert bist andere Wege in Social Media zu gehen. Nämlich Wege die nichts mit lautem Rausschreien oder wilden Aktionismus ohne Ziel zu tun haben. Ich glaube ganz fest daran, nein ich weiß es sogar, dass du genau das in Social Media finden kannst was du suchst und brauchst. Du bist kein oberflächlicher Mensch und dein Business, dein Unternehmen, dein Geschäft, das liegt dir doch am Herzen.

Vielleicht hast du auch gerade deshalb die Befürchtung in Social Media als Marktschreier aufzutreten, oder du willst einfach nicht das machen was alle machen und ich finde, das ist auch gut so!

Trau dich! Sei individuell! Sei einfach du, so wie du dich wohlfühlst!

Nur bitte, bitte, dabei muss dir etwas klar sein – das funktioniert nicht von heute auf morgen! Und wer das System Social Media verstanden hat, der weiß auch warum.

Ich möchte an dieser Stelle auf ein Video über Peter Kruse verweisen. Peter Kurse war Vordenker der deutschen Internetgesellschaft. In diesem Video spricht er am 5. Juli 2010 – also vor zehn Jahren vor dem Bundestag. In nur 3:32 Minuten bringt er es auf dem Punkt, um was es in Social Media geht. Er spricht über revolutionäre Netze und kollektive Bewegungen, und von der Machtverschiebung vom Anbieter zum Nachfrager. Laut seiner These haben die Systeme eine Tendenz zur Selbstaufschauklung, d.h. dass die Menschen plötzlich mächtig werden und sich zu Bewegungen zusammenschließen. Ich setze dir den Link zum Video selbstverständlich in die Shownotes. Das solltest du dir auf jeden Fall ansehen.

Aber ich will es dir mal anhand eines aktuellen Beispiels verdeutlichen. In der letzten Social Places Wochenshow hatte ich ja von Xing berichtet. Xing ist ja jetzt per „Du“ mit seinen Mitgliedern. An dieser Stelle muss ich sagen, dass ich glaube, dass es zum ersten Mal seitdem ich die Social Places Wochen mache der Fall ist, dass ich Xing direkt in zwei aufeinanderfolgenden Wochen erwähne.

Warum? Ja bei Xing ist im Normalfall nicht sonderlich viel los. Xing ist gut um klassische Business Kontakte zu knüpfen, aber viel mehr ist dort auch nicht unbedingt passiert. Ich gehe davon aus, dass das den Entscheidern bei Xing ebenfalls aufgefallen ist. Deshalb musste eine Änderung her, was ja nicht unbedingt das Schlechteste ist. Soweit so gut.

Der nächste Schritt war auf jeden Fall sinnvoll, die Community wurde befragt. Und in dieser Befragung stellte sich heraus, dass der größte Teil der Community lieber geduzt werden möchten. Deshalb hat man sich zu diesem Schritt entschieden. Bisher läuft ja alles ganz korrekt.

Nur, dass eben Xing auch sehr viele Mitglieder hat, die die Du-Ansprache nicht unbedingt so toll finden. Ich würde sogar soweit gehen, dass ich sage, dass die Sie-Ansprachen vielleicht auch ein Alleinstellungsmerkmal von Xing war und somit die Menschen bedient wurden, die es halt lieber etwas konservativer oder klassischer möchten.

So, und genau diese Mitglieder, die eben das Du nicht so toll finden, fühlen sich jetzt nicht mehr von Xing verstanden. Das Vertrauen ist dahin.

Diese Mitglieder, die besonders enttäuscht sind, teilen Ihre Meinung lauthals in den Kommentaren zum Beitrag Warum wir Sie jetzt duzen mit. Ja, und das finde ich eigentlich auch ganz gut, denn jetzt sind wir ja genau an dem Punkt an dem wir mit Social Media sein wollen, nämlich dem Gespräch. Wir wollen miteinander sprechen.

Aber hier verfolgt Xing meiner Meinung nach nicht ganz das, was man von einem Gespräch erwartet. Aufgrund der Vielzahl der Kommentare wird ein Statement von seitens Xing abgegeben, warum und wieso man sich zu diesem Schritt entschlossen habe usw., dass man sich über die viele positive Resonanz freue und aufgrund der weniger positiven Kommentaren wurde nochmals der Weg der Entscheidungsfindung aufgezeigt, nämlich die Befragung der Mitglieder.

Keine Frage, dass hier auch einige Kommentatoren, wie so häufig wenn die Gemüter erhitzt sind, über das Ziel hinausgeschossen sind und sich im Ton vergriffen haben. Aber das DU und das SIE, ist nun mal ein sehr emotionales Thema für viele Menschen, vor allem für die ältere Generation im Business. Und jetzt passiert das, was Peter Kruse wahrscheinlich mit aufschaukelnden Systemen meint.
Die Kommentatoren fangen an, z.B. die Anzahl der Kommentare zu zählen: „Jetzt schon fast 3.000 Kommentare“. Sie bezichtigen Xing Kommentare zu löschen: „Deswegen kommen wir nicht über die 3.000 Kommentare!“
Sie heizen sich gegenseitig an und so weiter.

Von Xing selbst übrigens keine Reaktion darauf.

Ja, die Unternehmenskultur ist im Wandel, aber dieser Wandel kann auch nur vollzogen werden, wenn er von ganzem Herzen gelebt wird. Dass DU steht für eine Kommunikation auf Augenhöhe, schnelle Kontaktaufnahme, kurze Entscheidungswege. Das genau ist es, was mit dem DU gelebt werden möchte. Ich kann aber nicht einfach dass DU einsetzen und dann auf alten Pfaden weitergehen.

Hätte Xing das verstanden, könnte es dem Netzwerk vielleicht auch gelingen es umzusetzen. Könnte man mit den Menschen ins Gespräch kommen, könnte es sein, dass die Mitglieder das Vertrauen in Xing wieder aufbauen. Stattdessen kann man jetzt Kommentare lesen von Mitglieder die das Netzwerk verlassen wollen.

Und genauso ist es mit Social Media im Allgemeinen. Wie oft habe ich schon gehört, wir müssen da was machen in Social Media. Es soll aber schon etwas Besonderes sein, auf jeden Fall etwas witziges, lustiges, hippies. Was aber sehr häufig dabei übersehen wird ist, dass das Besondere doch letztlich in uns selbst liegt und nicht in dem was wir versuchen darzustellen.

Jeder Mensch ist individuell und deshalb ist es das Unternehmen selbst auch, egal welche Größe es hat.

So, und jetzt komme ich zurück zu meiner Vision und das was Social Media damit zu tun hat. Meine Version ist, dass jeder, auch wirklich jeder, in Social Media so sein kann wie er ist. Dass sich die vielen, vielen bisher vielleicht unsicheren Menschen, endlich trauen auch sie selbst in Social Media zu sein. Egal welches Alter sie haben, egal welchen Beruf sie haben, egal welche Ausbildung oder welches Studium sie haben. Nur weil man anders ist, anders denkt oder es anders macht, muss es nicht schlecht sein.

Aber jetzt kommt noch der allerwichtigste Punkt: Du musst konsequent du selbst sein.

Social Media lebt davon, dass du immer wieder Impulse setzt. Kleine aber regelmäßige Impulse. Ganz ehrlich, es ist nicht mit dem einen Post getan in dem du dein ganzes Herzblut reinhängst und du denkst es ist doch jetzt schon alles gesagt. Social Media ist keine Einbahnstraße.

Social Media ist Kommunikation, die aber meist erst anspringt wenn du Vertrauen aufgebaut hast. Du mit den Menschen in Resonanz bist. Das kann übrigens auch bereits offline passiert sein. Dann tust du dir mit Social Media auch wirklich leicht. Ich sehe da zum Beispiel meine eigene Familie. Mein Schwager und meine Schwägerin besitzen eine Brauerei mit Gaststätte. Ein Traditionsbetrieb mit sehr gutem Bier. Aber was ich eigentlich sagen will ist, wenn die Brauerei etwas auf Facebook oder auf Instagram postet, dann hagelt es Likes. Warum? Weil das Vertrauen bereits da ist. Mein Schwager und meine Schwägerin haben ihre Community bereits offline aufgebaut und halten jetzt mit dieser als Ergänzung auch online Kontakt.

Ich weiß nicht, wie es bei dir aussieht? Hast du schon eine Offline-Community? Dann wird dir auch ziemlich leicht fallen, diese auch über Social Media zu aktivieren. Hast du noch keine Community – weder online noch offline? Dann hast du jetzt die wunderbare Möglichkeit mit den Menschen, die zu dir passen, in Kontakt zu treten. Baue Vertrauen auf. Und zwar regelmäßig.

Nehmen wir mal einen Bäcker – der Bäcker bäckt jeden Tag Brötchen, obwohl er nicht weiß ob diese gekauft werden. Er vertraut einfach darauf, dass sie letztlich gekauft werden – klar, das ist das Ziel. Und wenn die Bäckerei schon länger besteht, wird er natürlich auf seine Erfahrungswerte zurückgreifen können und ungefähr wissen, wieviele Brötchen er im Durchschnitt verkauft. Steht er noch am Anfang, so muss er es Schritt für Schritt herausfinden. Wenn dem Kunden die Brötchen gut schmecken, kommt er wieder. Das Vertrauen wird so Stück für Stück – Brötchen für Brötchen aufgebaut. Bis der Kunde eines Tages die tollen Brötchen überhaupt nicht mehr missen möchte.

Ein Brauer benötigt für das Bierbrauen und die Gärung, bis es letztlich in den Verkauf gehen kann, je nach Sorte 2-3 Monate.

Ja, wer weiß denn eigentlich, was in 2-3 Monaten überhaupt ist. Das haben wir schließlich erst alle momentan erlebt. Aber dennoch wird er einen ungefähren Erfahrungswerte habe und danach produzieren. Wenn jetzt das Bier immer wieder gleich gut schmeckt, wird der Kunde auch hier immer wieder gerne sein Bier kaufen. Das Vertrauen ist aufgebaut.

Schwieriger wird es, wenn du kein physisches Produkt hast – du also eine Dienstleistung anbietest.

Da kannst du sagen, ja hier bin ich und abwarten. Also solange warten, bis jemand kommt und deine Dienste in Anspruch nimmt. Aber so einfach wird es nicht passieren.

Zum Ersten muss er dich überhaupt erst einmal kennen. Er muss auf dich aufmerksam werden. Er muss wissen, dass es dich gibt.
Und zum Zweiten muss er erst einmal wissen, dass er ein Problem hat, bei dem genau du weiterhelfen kannst.

Das sind schonmal zwei große Hürden die es zu bewältigen gilt. Aber genau dafür ist Social Media einfach mehr als geeignet. Genau dies ist meine Vision, dass du siehst was Social Media wirklich ist, nämlich die Chance zu einem echten Vertrauensaufbau.

Vertrauensaufbau in Social Media besteht also aus zwei Teilen:
1. Der Kunde muss sich bei seinem Problem abgeholt fühlen.
2. Der Kunde muss wissen, dass du der Richtige bist. Im Klartext: Du musst ihm sympathisch sein.

Das Ganze hört sich für dich vielleicht jetzt ziemlich abstrakt an und vielleicht auch sogar unerreichbar. Aber eigentlich ist es ganz leicht, so wie laufen lernen, wie Brötchen backen oder Bier brauen. Schritt für Schritt in die richtige Richtung. Welches deine richtige Richtung ist, und wie du diese Schritte gehst, dafür gibt es das richtige Handwerkszeug.

Wenn du mehr darüber wissen willst, komm doch in unsere SOCIAL MEDIA LEICHT GEMACHT Facebook Gruppe. Dort stehen dir meine Kollegin Indra und ich jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Wir freuen uns auf dich und auf den Austausch mit dir.

Ich hoffe, ich konnte dich mit meiner Vision von Social Media etwas anstecken. So helfen wir alle zusammen ein Stück mit, das Internet zu einem guten Platz zu machen.

Wenn du Fragen zum Thema Vertrauensaufbau in Social Media oder zum heutigen Podcast hast, dann freue ich mich auf deine Nachricht. Egal ob per Mail oder in den Kommentaren auf Facebook oder auf meiner Website. Ich freue mich immer außerordentlich von dir zu hören.

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Social Media Woche – machs gut bis bald deine Andrea.

Der Publer – meine Urlaubsvertretung und mein Superheld

Podcast Transkript der SOCIAL PLACES WOCHENSHOW – Episode SPW057

Hallo und herzlich willkommen zu Social Places Wochenshow aus der 23. Kalenderwoche. Mein Name ist Andrea und hier gibt es News und Infos aus meiner Social Media Welt.

Diese Woche war für mich äußerst entspannend. Denn ich war im Urlaub auf einem naturbelassenen super schönen Campingplatz an einem See in Oberbayern direkt an der österreichischen Grenze. Es war herrlich! Das Wetter war super und das WLAN war schlecht.

Was mich übrigens im ersten Moment wirklich genervt hat, war eigentlich ein Segen. Irgendwann habe ich es nämlich dann einfach gar nicht mehr versucht andauernd ins Netz zu kommen und Social Media einfach mal Social Media sein lassen. Aber natürlich nicht ganz – denn ich habe es dir ja die letzte Woche schon angekündigt, dass ich ganz fleißig meine Post vorgeplant habe. Und das nicht nur für Social Places sondern auch für den Social Media Coach, diverse Gruppen und meine Kunden.

Und da muss ich dir gestehen, es war im ersten Moment gar nicht mehr so entspannt für mich, dass plötzlich einfach eine Maschine meine Arbeit übernommen hat. Denn eigentlich behalte ich ja so gerne selbst die Kontrolle und schau vor der Veröffentlichung gerne noch mal über die Beiträge drüber, ob alles passt. Na ja, in meinem Fall habe ich es dann notgedrungen den Publer beziehungsweise dem Facebook Creator meine Arbeit überlassen.

Natürlich hatte ich meine Kunden im Vorfeld informiert, dass ich unterwegs bin und außerdem hatte ich auch noch meine liebe Kollegin Indra, die sich um den Mitgliederbereich gekümmert hat. Aber dennoch war es ein komisches beziehungsweise ungewöhnliches Gefühl. Einfach mal loszulassen und zu wissen bzw. zu hoffen, dass alles in den richtigen Kanälen landet und veröffentlicht wird.

Soviel kann ich schon mal verraten, sowohl der Publer als auch der Facebook Creator haben zuverlässig ihre Arbeit erledigt. Aber dennoch gab es etwas für mich zu tun. So ganz ohne mich geht es dann wohl doch nicht. Ich meine ohne das soziale in Social Media. Es wurde nämlich auf meine Beiträge reagiert und es wurde kommentiert. Und das ist ja auch genau das, was ich mir mit meinen Beiträgen in Social Media wünsche, was ich mit Social Media erreichen will. Nämlich mit den Menschen, also mit dir, mit euch allen, in Kontakt zu kommen.

Ja, es zeigt sich, dass die Maschine doch nicht alles ohne den Menschen kann. Also zumindest in meinem Fall oder mit dem System das ich ausgewählt habe nicht. Also bin ich dann doch nicht drum rum gekommen und durfte mich zumindest einmal am Tag mit schlechten WLAN meinen Social Media Accounts widmen.

Aber ich möchte jetzt und hier nochmals ausdrücklich betonen, dass mir das natürlich überhaupt nichts ausgemacht hat. Denn ich freue mich immer über Kommentare, das ist doch schließlich das was Social Media ist und ausmacht. Wenn du übrigens mehr darüber wissen möchtest, wie ich Social Media sehe und warum ich durchaus der Meinung bin, dass das Wort „Social“ dort seine Daseinsberechtigung hat, empfehle ich dir meinen aktuellen Blog Beitrag mit dem Titel „Social Media mehr sozial als Media“. Den Link zum Beitrag findest du in den Shownotes und dort findest du natürlich auch noch alle anderen Links zu den Beiträgen und Infos die ich heute hier erwähne.

Aber zurück zum Publer, das ist die Maschine die mir geholfen hat meine Urlaubswoche zu überstehen und meine Post automatisch zu veröffentlichen. Ich werde zum Publer auf jeden Fall auch eine genaue Anleitung als Blog Beitrag veröffentlichen. Aber nach diesen zweiwöchigen Einsatz kann ich dir jetzt schon mal sagen, dass der Publer sehr zuverlässig arbeitet. Es wurden alle Posts planmäßig veröffentlicht. Die eigentliche Planung der Post war super einfach und hat mir auch wirklich Spaß gemacht. Wobei ich gestehen muss, das sind aber auch Arbeiten die ich liebe. Das ist ja nicht gerade jedermanns Sache, jedoch mag ich es manchmal einfach Dinge abzuarbeiten und dann zu sehen, was ich alles geleistet habe.

Der Publer stellt außerdem auch einige Statistiken zur Verfügung. Dadurch konnte ich auch alle meine Veröffentlichungen im Blick behalten und gleich sehen, bei welchen Beiträgen etwas kommentiert wurde. Der Publer bietet dann auch die Möglichkeit über einen Link zum jeweiligen Beitrag bzw. Kommentar zu gelangen. Dies ist ganz komfortabel, gerade wenn man das von unterwegs aus erledigt und somit auch direkt seine Beiträge kommentieren kann.

Du merkst schon, ich war mit meiner Urlaubsvertretung, dem Publer, mehr als zufrieden. Im Großen und Ganzen ist er wirklich intuitiv zu bedienen und hält außerdem noch viele Möglichkeiten bereit, wie zum Beispiel deinen Post zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu verwenden, also zu recyceln.

Außerdem kannst du deine hochgeladenen Bilder mit einem Wasserzeichen versehen, wenn du das möchtest. Du kannst eine automatische Signatur erstellen, das können Hashtags sein oder der Link zu einer Website. Desweiteren kannst du wiederkehrende Posts planen, das sind also Posts die zum Beispiel einmal pro Monat zu einem bestimmten Termin veröffentlicht werden sollen. Was ich auch sehr gut finde, es können auch Postvorlagen erstellen werden, auf die du dann immer wieder zugreifen kannst. Also die du dann immer wieder verwendest, abänderst und so wieder postest. Du siehst also das Tool ist sehr vielseitig und bietet viele Möglichkeiten, um dir das Posten so leicht wie möglich zu machen.

Du kannst mit dem Publer auf deine Facebook Seite und in Facebook Gruppen posten. Ebenso auf LinkedIn sowohl auf dein Profil als auch auf deine Seite. Natürlich funktioniert auch das Posten auf Twitter. Auf Google My Business – was ich übrigens sehr cool finde, da ich es sonst oftmals leider vergessen habe, dorthin zu posten, weil es mir einfach auch nicht ins Auge fällt, wenn ich nicht gerade wirklich definitiv meine Google My Business Seite anschaue.

Was leider nicht geht ist Xing. Und zu Pinterest und Instagram geht das Tool einen Umweg über den Anbieter Zapier. Zapier ist wiederum ein Programm, dass es möglich macht zwei Tools miteinander zu verbinden. In meinem Fall also den Publer und Pinterest. Ich habe diese Verbindung hergestellt und es hat ebenfalls dann sehr zuverlässig funktioniert. Was ich jedoch etwas lästig empfunden habe, war die Tatsache, dass ich die Verbindung zwischen Zapier und Publer erst einmal einrichten musste. Aber wenn man mal weiß wie es funktioniert, ist es gar nicht so schlimm. Als nächstes mach ich dies jetzt auch für Instagram. Das geht nämlich jetzt auch über den Publer zu posten, allerdings in erster Linie mal einfache Bild-Posts, aber das ist ja schon mal ein Anfang. Der Publer wird auch ständig weiterentwickelt. Ich werde also als nächstes die Verbindung zwischen dem Publer und Instagram herstellen, auf Zapier. Wenn dich das auch interessiert, wie das funktioniert, kannst du mir eine Nachricht schreiben. Wenn ich weiß, dass euch das interessiert, dann werde ich das Vorgehen auch mal veröffentlichen.

In der Basisversion ist der Publer kostenlos. Du kannst damit fünf Social Media Accounts betreuen. Pro Account kannst du 10 Beiträge vorplanen und insgesamt 25 Vorlagen erstellen. Leider werden in der kostenlosen Version die Posts 24 Stunden nach der erfolgten Veröffentlichung beim Publer gelöscht. Das heißt die Posts sind dann natürlich veröffentlicht und auf der jeweiligen Social Media Plattform vorhanden. Aber du kannst nicht mehr auf die Insights zugreifen. Du bekommst keine Insights und hast somit auch keinen gesamten Überblick über die Beiträge die du gepostet hast. Falls Kommentare dazu gekommen sind siehst du das auch nicht. Ich möchte auf diese Auswertung wirklich auf gar keinen Fall verzichten, gerade wenn man das in größerem Umfang macht, eben über mehrere Netzwerke hinweg. Deswegen ist für mich die kostenlose Basisversion nur etwas, wenn man den Publer mal ausprobieren möchte, um zu sehen wie die Funktionalität ist und wie man selbst damit klar kommt. Also, kann ich das gut bedienen? Ansonsten empfehle ich dir zumindest die günstigste Bezahlversion. Diese kostet 10,00 Euro pro Monat.

So, das war’s jetzt mit meinen Erfahrungen mit dem Publer. Genaueres zur Funktionalität wird es, wie gesagt, bald in meinem Blog Beitrag geben.

Hier der Link zum Superhelden: https://publer.io

Zapier: https://zapier.com

Aber auch wenn ich mir diese Woche eine kleine Auszeit genommen habe, drehte sich der Social Media Rad natürlich weiter. Was war also diese Woche noch los in Social Media? Passend zum aktuellen Thema Beiträge planen habe ich mir dann gleich nochmals die Facebook Creator App genauer angeschaut. Bisher habe ich ja vieles auch über den Creator gemacht. Der macht es möglich, dass ich in Facebook und in Instagram poste. Und da gibt es eben dann auch eine App dazu. Diese habe ich mir angesehen. Aber leider ist diese App für mich nach wie vor nicht empfehlenswert. Man kann dort zwar Beiträge planen und posten, auch bekommt man eine Übersicht über die gesamten Beiträge, aber das ganze eben nur für Facebook und nicht für Instagram. Deshalb ist die Nutzung dieser App für mich leider nicht relevant. Aber über den Computer ist die Nutzung vom Facebook Creator nach wie vor empfehlenswert. Hier funktioniert das Posten auf Facebook und Instagram auch einwandfrei. Also wenn du jetzt ausschließlich Accounts bei Facebook und Instagram hast und Beiträge planen möchtest, dann empfehle ich dir nach wie vor den Facebook Creator. Der ist kostenlos und einfach auch zuverlässig. Fürs Erste auf jeden Fall auch in Ordnung. Klar, die ganzen Funktionen die der Publer jetzt zusätzlich noch bietet: Beiträge kopieren, Vorlagen erstellen usw., das ist in der Form in den Creator natürlich nicht enthalten.

Außerdem wurde ja letzte Woche bekannt, das Xing zum „Sie“ tschüss sagt und jetzt per „Du“ mit seinen Mitgliedern ist. Und ich muss sagen ich bin sehr gespannt, wie sich das entwickeln wird, da Xing ja ein vergleichsweise angestaubtes Image hat. Das wollte wohl Xing, so denke ich jetzt mal aufbessern, indem sie nun auch auf das lockere „Du“ umgeswitcht sind. Aber dieser Wechsel kam bei vielen Usern nicht so gut an. Es wurde wohl vorher eine Umfrage gemacht und der größte Teil der Nutzer war fürs „Du“ und jetzt im Nachhinein werden natürlich Stimmen laut, die das eigentlich nicht möchten.
Ich muss auch sagen, das war ein bisschen das Alleinstellungsmerkmal von Xing, dass dort auch eine gewisse Etikette noch gewahrt wurde und das „Sie“ den Vorrang hatte. Ich kenne viele Geschäftsleute, die nur auf Xing unterwegs sind, weil dort noch das klassische Miteinander vorherrscht. Wie gesagt, ich bin sehr gespannt wie sich das langfristig auswirkt, und wie es Xing schafft sich diesbezüglich bei seinen Nutzern durchsetzt und wie die Nutzer das auch aufnehmen und annehmen.

https://www.xing.com/news/insiders/articles/warum-wir-sie-jetzt-duzen-3212207

Ja, und zum Abschluss habe ich noch einen Geheim-Tipp zum Thema Redaktionsplan für dich. Ich setze dir den Link zum Newsletter von meiner lieben Kollegin Indra Zahner und Social Media Büro mit in die Shownotes. Und zwar hat sie in diesem Newsletter die wichtigsten Thementage und Termine für den Juni zusammengeschrieben. Bei Indra bekommst du übrigens auch als Newsletter Abonnent komplett kostenlos einen Redaktionsplan mit über 600 Terminen zum Download zur Verfügung gestellt.

Also das kann ich dir auf jeden Fall empfehlen, dass du dich dort zum Newsletter anmeldest.

In meiner Podcast-Folge von letzter Woche habe ich ja darüber berichtet, warum ich eine Social Media Strategie für unverzichtbar halte. Und der Redaktionsplan ist ein wichtiger Teil deiner Strategie.

Damit hast du schon mal eine gute Grundlage, um dich auch selbst mit deinen Social Media Inhalten auseinanderzusetzen.

Thementage und Termine im Juni: Juni-Newsletter Indra

Anmeldung zum Newsletter bei Indra und kostenlosen Redaktionsplan erhalten: https://social-media-buero.de/redaktionsplan2020/

Falls du Unterstützung bei der Erstellung und Umsetzung deiner Inhalte benötigst schreibe mir gerne an andrea@sociaplaces.de, oder kontaktiere mich über meine Social Media Kanäle. Ich helfe dir sehr gerne!

Und das war wieder die Social Places Wochenshow – die News und Infos aus meiner Social Media Welt. Vielleicht konnte ich dich ja auch schon inspirieren den Publer auszuprobieren, ansonsten gibt es ja bald den Blogbeitrag mit der Anleitung. Ich wünsche dir viel Spaß beim Vorbereiten und Posten von deinen Social Media Inhalten in dieser Woche und freue mich, wenn du nächste Woche wieder zuhörst. Bis dahin – machs gut – deine Andrea

 

 

 

Social Media – das Jahr 2019 und ein Ausblick auf 2020

Podcast Transkript der SOCIAL PLACES WOCHENSHOW – Episode SPW054

Hallo und herzlich willkommen zur Social Places Wochenshow. Hier gibt es News und Infos rund um Social Media für dich. Mein Name ist Andrea und ich freue mich, dass du dabei bist. 

Ja, hallo ich freue mich ganz, ganz ganz besonders – dass du da bist. Denn das ist nicht nur die erste Social Places Wochenshow in 2020, sondern auch die erste Social Places Wochenshow seit eineinhalb Jahren.  

Der Grund, weshalb ich meinen Social Media Wochenshow Podcast wieder zum Leben erwecke ist ganz einfach. Ich liebe dieses Format! Erst einmal kann ich etwas dabei lernen und meine Hörer auch. Ist das nicht toll? Ja und ich muss sagen, das hat mir wirklich gefehlt. Ich habe im Laufe der Zeit viele Nachrichten von euch bekommen, weil ihr wissen wolltet, ob es wieder mal weitergeht mit der Wochenshow. Ja und jetzt geht’s weiter.  

Vielleicht ein bisschen anders, weil der eigentliche Grund, dass ich die 

Wochenshow nicht mehr fortführen konnte, wirklich auch der Zeitfaktor war.  

Im letzten Jahr habe ich viel Zeit in meine Onlineplattform SOCIAL MEDIA LEICHT GEMACHT investiert, da ich das Projekt unbedingt umsetzen wollte. Aber ich glaube ich habe jetzt einen Weg für mich gefunden, wie ich es dennoch schaffen kann die Wochenshow am Leben zu erhalten. 

Aber jetzt will ich euch nicht mehr länger auf die Folter spannen und wir starten mit den aktuellen News von Facebook. 

Social Media und der Datenschutz 

Ja, auch nach so langer Zeit ist Facebook immer noch der Platzhirsch unter den sozialen Netzwerken, und so wie es aussieht, wird sich das auch in nächster Zeit nicht ändern. 

Was sich leider aber auch nicht geändert hat, sind die Nachrichten rund um den Datenskandal Cambridge Analytica. Cambridge Analytica hatte die größte Krise in der Facebook Unternehmensgeschichte ausgelöst. Und seit Jahresbeginn veröffentlicht der Twitter Account @hindsightFiles die 

Dokumente der Whistleblowerin Brittany Kaiser – sie ist eine ehemalige Mitarbeiterin von Cambridge Analytica. 

In der Biografie des Twitter-Accounts steht: „Demokratien auf der ganzen Welt werden an den Meistbietenden versteigert. Wir veröffentlichen die Dokumente, die erklären, wie.“ 

Kaiser hat sich wohl nach dem Wahlsieg der Konservativen in Großbritannien im Dezember dazu entschieden, Dokumente und E-Mails über diesen Twitter-Account zu veröffentlichen. 

Wie wir alle wissen, ist ja bereits im letzten Jahr einiges rund um Facebook und dem Datenschutz passiert. Es gab Urteile des Europäischen Gerichtshofs und des Bundesverwaltungsgerichts, dass die Facebook Seitenbetreiber für die Erhebung der Daten ihrer Besucher auf Facebook mitverantwortlich sind. Dadurch hat manch einer vielleicht sogar die Flucht ergriffen. D.h., dass sich manche Unternehmen wirklich dazu entschlossen haben Facebook zu verlassen. 

Facebook hat übrigens zu Jahresbeginn die Privatsphäre-Einstellungen, beziehungsweise das Check-up Tool für die Privatsphäre-Einstellungen, aktualisiert. Die neue Version soll es den Nutzern einfacher machen, über ihre geteilten Inhalte zu bestimmen und zu sehen was mit ihren Daten geschieht.  

Gefunden habe ich diese Info bei onlinemarketing.de und wie immer findest du den Link zu den hier erwähnten Artikeln in den Shownotes. https://onlinemarketing.de/news/du-hast-die-macht-facebook-hat-dasprivacy-check-up-tool-aktualisiert?utm_source=feed&utm_medium=reader 

Andererseits gab Facebook auch letzte Woche bekannt, dass sich an der Möglichkeit politische Werbung auf Facebook schalten zu können nichts ändern wird. Anders wie bei Twitter, wo politische Anzeigen nicht mehr möglich sind.  

Du siehst, die Problematik mit dem Datenschutz und der Mitverantwortung betrifft nicht nur Facebook. Deshalb wird auch der baden-württembergische Landesdatenschutzbeauftragte Ende Januar 2020 seinen Twitter Account 

schließen. Als Grund gab er an, dass nach den Urteilen zur 

datenschutzrechtlichen Mitverantwortung und der mangelnden Kooperation von Twitter, ein rechtmäßiger Betrieb seines Accounts nicht möglich sei. 

Das stimmt natürlich nachdenklich…aber wie gesagt, diese Problematik betrifft ALLE sozialen Netzwerke, also auch YouTube, Instagram, Pinterest usw. 

Letztlich muss es meiner Meinung nach Mittel und Wege geben, wie wir den Schatz Social Media bewahren können. Egal ob ich jetzt von Unternehmen spreche oder von Privatpersonen. Wir sollten Social Media als mächtiges 

Tool für die Demokratie nutzen und nicht gegen sie.  

In meinen Augen hat die Politik hier viel zu lange geschlafen und jene gewähren lassen, die keine Skrupel haben. Aber auch dies hat etwas mit Authentizität zu tun und ist letztlich nur ein Spiegel unserer Gesellschaft. 

Mehr Informationen zum Thema Datenschutz und Social Media gibt es in einem Blogbeitrag von Rechtsanwalt Dr. Schwenke auf DatenschutzGenerator.de 

https://datenschutz-generator.de/rechtsupdate-2020-onlinemarketing-socialmedia-cookies-corporate-influencer-dsgvo#Datenschutzbehoerde_BadenWuerttemberg_einmal_Twitter_und_zurueck 

Social Media Nutzerzahlen 

Aber wir wollen uns nun etwas positiveren Nachrichten aus der Social Media Welt zuwenden. 

Instagram hat sich 2019 zu meinem Lieblings-Netzwerk gemausert.  

Viele beklagen ja, die Plattform sei so voll und man könne mit den Posts keine gute Reichweite erzielen. Ich kann mich diesbezüglich nicht beschweren. Egal, ob mit meinem eigenen Account oder mit den Accounts die ich für Kunden betreue. Hier kann ich meine Zielgruppe erreichen. Gute Gespräche und gute Kontakte sind möglich. Wer auf Vertrauensaufbau durch Social Media setzt, ist hier sicherlich gut aufgehoben. 

Im letzten Jahr habe ich mit meinem neuen Online-Workshop-Format DEIN START AUF INSTAGRAM einige meiner Kunden dabei begleitet, die Plattform kennenzulernen und die tieferen Zusammenhänge und Hintergründe zu verstehen. Das Schönste war immer, dass ausnahmslos alle am Ende des Workshops mit einem Lächeln auf den Lippen dabei waren. Dies freut mich natürlich ganz besonders. 

Wenn du jetzt darüber nachdenkst, auch Instagram für dein Business zu nutzen, kann ich das in den meisten Fällen wirklich empfehlen, auch wenn deine Zielgruppe nicht nur aus jungen Menschen besteht. 

Allerdings habe ich bei eMarketer gelesen, dass Instagram im Jahr 2019 in den USA erstmals eine einstellige Wachstumsrate bei den Nutzern verzeichnet hat. Im Jahr 2018 waren es 10,1 % neue User und im Jahr 2019 

6,7 %. eMarketer geht auch davon aus, Instagram werde in den kommenden 

Jahren langsamer, als bisher erwartet, wachsen.  

https://www.emarketer.com/content/instagram-user-growth-in-the-us-willdrop-to-single-digits-for-the-first-time 

Ich glaube nicht, dass das so in Stein gemeißelt ist. Dass ein Umdenken von Instagram notwendig ist, zeigt schon allein die Tatsache das TikTok der absolute Hype im Jahr 2019 war und das wird sich 2020 sicherlich nicht ändern. Der Unterschied der beiden Plattformen ist schnell ausfindig zu machen. Auf Instagram wird Perfektion großgeschrieben. Der perfekte Tag, das perfekte Foto, die perfekte Story, das perfekte Leben. Deshalb stand Instagram in der Vergangenheit auch häufig in der Kritik. Instagram hat darauf reagiert und testet die Plattform aktuell ohne Likes.  

Und TikTok? Ja, TikTok ist authentisch und wächst mit einer Geschwindigkeit, wie kein soziales Netzwerk davor. Aktuell hat TikTok 5,5 Millionen aktive Nutzer in Deutschland. 

Kein Wunder also, weshalb Instagram sich gerne ein Scheibchen davon abschneiden möchte. Im November wurde bekannt, dass Instagram eine neue Funktion mit 15-sekündigen Videos incl. Spezialeffekten und Musik testet, die anschließend in den Stories geteilt werden können. Die Funktion nennt sich Reels und TikTok Usern sollte das bekannt vorkommen. Es dürfte auf jeden Fall spannend sein, die weitere Entwicklung diesbezüglich zu beobachten. Konkurrenz belebt ja, bekanntermaßen das Geschäft. 

Aber wie sieht eigentlich die Entwicklung bei den anderen großen sozialen Netzwerken aus? Dies hat Kontor4 sehr übersichtlich und umfangreich in einem Blogbeitrag dargestellt. 

YouTube ist mit 28 Millionen täglichen Nutzer in Deutschland nach wie vor 

Spitzenreiter. Gefolgt von Facebook mit 23 Millionen täglichen Nutzern und Instagram mit 9 Millionen täglichen Nutzern. 

Was ich übrigens auch interessant fand, ist die Tatsache, dass Instagram und Xing jeweils rund 17 Millionen Nutzer haben. Schaut man sich die wöchentlichen Zahlen an, sieht das schon wieder ganz anders aus. Hier sind bei Instagram 13 Millionen Nutzer täglich aktiv und bei Xing lediglich 2 Millionen. 

Diese Zahlen bestätigen genau das Gefühl, dass bei Xing nicht soooo viel los ist und es dagegen bei Instagram recht rasant zugeht. 

Der neue Star am Himmel der Business-Netzwerke war im letzten Jahr übrigens LinkedIn. Das Netzwerk gibt es zwar schon sehr lange, aber viele User, die von der Trägheit und fehlender Innovation von Xing enttäuscht sind, nutzen LinkedIn gerne als Alternative. LinkedIn hat in Deutschland aktuell 14 Millionen Mitglieder. Auch hier dürfen wir gespannt sein, wo die Reise hin geht.  

Ihr seht also, es lohnt sich durchaus auch mal ein Blick hinter die großen Zahlen zu werfen. 

Der Beitrag von Kontor4 hält außerdem interessante Einblicke darüber bereit, für welche Ziele die deutschen Unternehmen Social Media überhaupt nutzen und sollte euch auf jeden Fall einen Blick wert sein. Link wie immer in den Shownotes. 

https://www.kontor4.de/beitrag/aktuelle-social-medianutzerzahlen.html#WoherstammendieZahlen 

YouTube neues Format Kinder-Videos 

Wie eben bereits erwähnt ist YouTube das Netzwerk mit den meisten Nutzern. YouTube ist ja auch schon im Kindesalter sehr beliebt. Dies war aber, laut Aussage von YouTube selbst, niemals für Kinder unter 13 Jahren gedacht. Nachdem YouTube im September 2019 wegen Verstößen gegen den Schutz der Privatsphäre von Kindern eine Rekordstrafe von 170 Millionen US-Dollar zahlen musste, setzt die Video-Plattform jetzt einige Maßnahmen zum Schutz der Privatsphäre von Kindern um.  

Wer zukünftig Videos für Kinder hochlädt, muss diese jetzt auch als solche markieren.  

Mit diesen für Kinder markierten Videos werden dann weniger persönliche Daten gesammelt. Dadurch sind aber auch bei den Videos einige Funktionen, wie zum Beispiel Kommentare, Likes und Dislikes bei Youtube Music, Benachrichtigungstöne und Live Chats nicht mehr verfügbar.  

Interessant finde ich, dass diese Änderung dann alle User betrifft, die die besagten Kinder-Videos anschauen, unabhängig vom Alter. Das heißt, die Entscheidung, ob ein Video ein Kinder-Video ist oder nicht, überlässt YouTube also den Video-Produzent selbst, die die Videos als solche dann kennzeichnen müssen. Ich bin gespannt wie sich das letztlich durchsetzt.  

Social Media Bildgrößen 

Dann habe ich für euch noch einen Klassiker…alle Jahre wieder gibt es die wunderbare Übersicht der aktuellen Social Media Bildgrößen von 

Allfacebook. Sehr empfehlenswert und nützlich, deshalb setze ich euch den 

Link dorthin gerne in die Shownotes. 

https://allfacebook.de/pages/bildgroessen-facebook-twitter-googlepinterest?fbclid=IwAR27E3d5jokybfT54uXoBsiKGKTfc4RbeYxD7RZkDqELfXiO05j93b-6OI#Pinterest 

Social Media Trends 2020 

Und zum Schluss noch ein Ausblick auf das Social Media Jahr 2020. Ein Trend, der mich unwahrscheinlich freut, wird sich weiterhin fortsetzen: 

Seiten mit lokalem Standort werden in Zukunft einen immer größeren Stellenwert gewinnen; regionales Angebot darf und wird zukünftig mehr und mehr mithilfe von Social Media vermarktet. 

Und natürlich sind und bleiben die Stories auch weiterhin voll im Trend. Was einst auf Snapchat begann, hat sich bereits jetzt in die Herzen aller Nutzer gespielt, egal ob Facebook, Instagram oder WhatsApp. Und auch wir Unternehmen haben inzwischen kreative Lösungen gefunden, um darüber bei und mit unseren Kunden im Gespräch zu bleiben. 

Was noch relativ neu ist, und sich aber weiterhin durchsetzen wird, ist die 

Produktsuche in Social Media. Darauf sollte man sich in Zukunft auf jeden Fall vorbereiten. 

Video-Content ist der Hit und bleibt der Hit. Falls du dich bisher also noch nicht damit anfreunden konntest, ja, vielleicht sogar die Hoffnung hattest, dass das mit den Videos vielleicht auch wieder vorübergeht, muss ich dich leider enttäuschen. Dranbleiben und den Schweinehund überwinden ist hier meine Empfehlung. 

Noch mehr Social Media Trends gibt es bei Kroker´s Look@it dem Blog der Wirtschaftswoche. 

https://blog.wiwo.de/look-at-it/2020/01/07/lokalisierung-fluechtige-inhaltemehr-die-social-media-trends-2020/