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In der 15. Kalenderwoche gibt es für dich erwähnenswerte Hashtags, News von Facebook und du erfährst das Influencer Marketing keine neue Grippe-Welle ist.

#SwissSolidarityForAfrica

Ich bin ein positiver Mensch und mein Glas ist meistens halb voll, deshalb beginne ich gleich einmal mit schönen Nachrichten. Unter dem Hashtag #SwissSolidarityForAfrica wurden am 12. April 60.000 Bilder auf Instagram veröffentlicht. Bei dieser Aktion von der Schweizer Glückskette in Kooperation mit drei Schweizer Firmen und einer Privatperson generierte jeweils ein Bild fünf Schweizer Franken als Spende für die Opfer der Hungersnot in Afrika. Die Organisatoren waren selbst überrascht wie schnell diese Aktion Viral ging.

#loehrmannsteigtum

Viral hätte auch ein Dienstwagen-Dilemma der Grünen gehen können. Die Spitzenkandidatin der Grünen in NRW, Silvia Löhrmann, wurden von einen „Junge Union“ Mitglied dabei ertappt, wie sie vor einen Wahlkampftermin ihre dicke schwarze Limousine gegen einen Hybrid-Mittelklassewagen tauschte. Der Junge Union Politiker hat das Ganze fotographisch festgehalten und natürlich, was sonst, bei Facebook und Twitter unter dem Vorwurf Doppelmoral verbreitet.

Innerhalb kürzester Zeit wurde der Post 11.000 mal geteilt und über 1.000 kommentiert. Silvia Löhrmann reagierte schnell selbst und versuchte die Situation klarzustellen. Saubere Trennung zwischen Dienstwagen und Wahlkampfauto ist ihr Argument. Das allerdings genügt der Community nicht. Dann starteten die  Grünen einen geschickten Gegenzug. Unter dem Hashtag #loehrmannsteigtum posteten zuerst vor allem Mitglieder der Grünen Fotomontagen von dem besagten Foto in denen der Hybrid durch die unterschiedlichsten Fortbewegungsmittel ersetzt wurde. Raumschiff Enterprise, Fliegende Teppiche, Knightrighter um nur einige zu nennen.

Sicherlich konnten die Grünen die Situation dadurch etwas entkräften, wenn ich mir das aber bei Twitter so anschaue, bleibt trotzdem noch die Ursprungsfrage nach der Sinnhaftigkeit von dicken Limousinen bestehen. Diese wiederum sollten sich meiner Meinung nach aber alle Politiker stellen.

Influancer-Marketing

Du siehst also, man kann über Hashtags jede Menge Menschen erreichen und auch viel bewegen, wenn man sie richtig einsetzt. Es gibt aber auch noch die Möglichkeit über Influencer Marketing die Kraft der Vitalität im Netzt zu nutzen. Ich kann dich beruhigen Influencer hat erst mal nichts mit einem neuen Grippe-Virus zu tun, im übertragenen Sinne aber irgendwie doch. Ein Influencer ist eine Person, die ihrer Status in Social-Media dazu nutzt Produkte oder auch Aktionen von Unternehmen bekannter zu machen. Also, wenn ich das bei meiner jüngsten Tochter so beobachte, erinnert es mich dann vielleicht doch irgendwie etwas an einer Art Grippe-Welle. Meine Tochter ist nämlich Bibis Beautpalace infiziert.

Einer aktuellen Studie zufolge ist Bibi neben Leon Machère die erfolgreichste Influencerin im Netz und hat selbstverständlich auch schon ihre eigene Produkt-Linie am Start. Seit dem bereichern „Vanilla Cake Pop“ und „Tasty Donut“ Duschschäume unser Badezimmer. Auf solche Produkt-Kombinationen muss man auch erst mal drauf kommen und genau das ist es, was meiner Meinung nach den meisten Unternehmen fehlt. Die Leichtigkeit und die Verspieltheit in der die besagte Influancer ihrer Leidenschaft und ihrem Business nachgehen. Sie haben entdeckt, dass sie sich damit innerhalb kürzester Zeit eine eigene Community aufbauen können. Und genau das ist das Problem vieler Unternehmen, dass sie sich in Social Media aufgrund ihrer Strukturen wesentlich schwerfälliger und entscheidungsunfreudiger bewegen. Deshalb sind sie auch bereit dafür zu zahlen – und zwar sehr viel Geld. So werden  zum Beispiel dieses Jahr Influancer aus dem Bereich Mode und Lifestyle mit Vorliebe Champagner von Veuve Clicquot geniesen dürfen.

Ob und in welcher Art man mit den Mulitplikatoren zusammenarbeitet bleibt ja jeden letztlich selbst überlassen und spiegelt aus meiner Sicht auch die Seele eines Unternehmens wieder. Agenturen, die sich auf Influancer-Marketing spezialisiert haben, gibt es inzwischen viele. Ich bin aber der Meinung, dass es auch hier für kleinere Unternehmen viele gut umsetzbare Möglichkeiten gibt, die sowohl für das Unternehmen als auch für den Influancer eine Bereicherung sind.

Was man dabei als Unternehmen aber auch der Influancer selbst beachten sollte, zeigt Rechtsanwalt Schwenke in einem Whitepaper bei Allafacebook mit dem Titel Risiken der Schleichwerbung – Rechtliche Grenzen bei Facebook und Instagram, auf . Ich setzte dir den Link dazu in die Show-Notes.

Verbessere Deinen Workflow

Aber schauen wir doch erst einmal, was wir selbst an unserem Workflow verbessern können um Social Media so optimal wie möglich für uns nutzen zu können. Dazu hat Allafacebook diese Woche unterschiedliche, wie ich finde, sehr hilfreiche Artikel veröffentlicht. Zum einen geht es um die Nutzung vom  Facebook Page Publisher. Hier ändert sich ja irgendwie auch andauernd etwas und deshalb finde ich den Post von Allafacebook mit einem kompletten Guide über den Facebook page Publisher sehr hilfreich und habe dem auch nicht dazu zufügen, außer selbstverständlich den Link für dich in den Show-Notes.

Zukünftig wird es wohl auch möglich sein, Facebook-Seiten mit Facebook-Gruppen zu verknüpfen. Dies macht gerade bei Unternehmen Sinn, da die Gruppen-Administration zukünftig nicht mehr von einer sichtbaren Person abhängig ist. Ich selbst habe diese Funktion leider noch noch nicht aktiviert, aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Außerdem habe ich noch den Ultimate Social & Digital ad Size guide von adJelly entdeckt. Dort findest du die verschieden Bildformate für die unterschiedlichen Anzeigen auf allen namhaften Plattformen. Das ist eine sehr wertvolle Übersicht, wie ich finde. Den Link dazu packe ich dir auch in die show-Notes.

Und letztlich überraschte mich Facebook diese Woche mit einer Anzeigenkampagne als Informationstool auf der Plattform aber auch als Anzeige in den Print-Medien. Dabei geht es um das Erkennen von Falschmeldungen. Sicherlich ist es auch für Unternehmen wichtig, Informationen, bevor sie weiter verbreitet werden auf deren Richtigkeit zu überprüfen. Es macht sicherlich keinen professionellen Eindruck Fake-News weiter zu verbreiten.

In diesem Zuge rückt auch wieder die Diskussion um Fake-Accounts in den Fokus, deshalb möchte ich dir ausdrücklich davon abraten mit einem Fake-Account eine Facebook-Seite zu administrieren. Bei Facebook gibt es eine Klarnamenpflicht. Diese fordert Facebook auch ein, wie z. B. durch eine Kopie deines Personalausweises. Und letztlich behält sich Facebook auch vor, den Fake-Account zu löschen. Wenn du also dein Fake-Account mit dem du einziger Administrator eine Facebook-Seite bist, gelöscht wirst, hast du keine Möglichkeit mehr deine Seite zu administrieren. Deshalb rate ich dir dazu, unbedingt deinen richtigen Namen für deinen Facebook Account zu verwenden.

Letzte Woche habe ich dir ja auch einige Tools vorgestellt die meinen digitalen Alltag erleichtern. Passend dazu habe ich diese Woche einen Facebook Redaktionsplan für Trello gefunden. Ich werden diesen auf jeden Fall ausprobieren und dir dann in der Social Places Wochenshow über meine Erfahrungen berichten.  Wenn du ihn auch schon mal austesten willst findest du den Link dazu in den Show-Notes.

Frohe Ostern

Und falls du jetzt so wie ich noch keinen Post mit den besten Ostergrüßen für deine Fans vorbereitet hast, habe ich jetzt einen Geheimtipp für dich. Ich habe diese Woche ein ultracooles Zeichentool entdeckt, mit dem auch du 100 %ig zeichnen kannst. Also werde ich mich heute hinsetzten und damit noch einen wunderbar kreativen Oster-Post verfassen.

Falls das nicht klappt, bleibt immer noch die Option, ein paar nette Worte an die Follower zu schreiben und sie mit den süßen Oster-Emojis verschönern. In diesem Sinne wünsche ich dir Frohe Ostern und eine schöne Social Media Woche. Bleib dabei und lass es dir gut gehen.