Auf zu neuen Social Media Ufern – 2018

Dies ist die erste Social Places Wochenshow im Jahr 2018 und ich hoffe, für dich hat das Jahr genauso gut begonnen wie für mich. Ich habe ein gutes Gefühl für 2018 und bin voll motiviert und voller Tatendrang. Deshalb möchte ich auch gleich mal mit den Neuigkeiten, der vergangenen Wochen, von den einzelnen Plattformen beginnen.

Facebook

Facebook Newsfeed Änderungen

Und die erste Nachricht von Facebook ist brandaktuell. Heute teilte Mark Zuckerberg in einem Facebook-Post mit, dass es der Schwerpunkt von Facebook für 2018 ist, dafür zu sorgen, dass die Zeit, die wir alle auf Facebook verbringen, gut genutzt wird. Ich halte das, was er da schreibt für sehr wichtig für uns alle.

Als Mensch kann ich dieses Vorgehen verstehen und auch gut heißen. Aber was bedeutet dies nun für uns als Seiten-Betreiber?

Ja, als erstes würde ich mal sagen, auf große organische Reichweite braucht man erst einmal nicht zu hoffen. Wenn du viele Menschen ansprechen willst und auf dein Unternehmen aufmerksam machen willst, musst du schlicht und ergreifend darüber nachdenken in Facebook Ads zu investieren.

Da heißt es nun viel mehr die eigenen Ziele auf Facebook zu überdenken. Will ich wirklich mit den Menschen über Facebook kommunizieren, mir anhören, was sie zu meinem Unternehmen oder meiner Marke zu sagen haben, oder will ich nur meine Informationen weiter verbreiten und mich interessiert es vielleicht gar nicht so sehr, was meine Leser dazu zu sagen haben? Wer sich für die zweite Möglichkeit entscheidet, wird es sicherlich zukünftig nicht mehr allzu leicht auf Facebook haben.

Meine ganz persönliche Meinung zu dem Thema: Mir gefällt diese Entwicklung sehr gut und ich hoffe darauf, dass sich das alles zum Positiven für uns alle entwickeln wird.

Facebook stellt Konkurrenzprodukt zu Amazon Echo Show vor

Wie bereits in 2017 angekündigt soll die Entwicklung von Facebook in diesem Jahr noch mehr in die Verbindung von On- und Offline-Welt gehen. Zu dieser Entwicklung passt auch die Meldung von dieser Woche, die ich bei Horizont entdeckt habe, dass Facebook noch dieses Jahr ein Hardware-Produkt auf dem Markt bringen will. Das Facebook „Portal“- Gerät ist an das Amazon Echo Show angelehnt und soll den Facebook-Newsfeed, den Messenger und noch andere Dienste von Facebook in das eigene Zuhause integrieren. Die eingebaute Weitwinkelkamera ermöglicht es wohl die Gesichter der User zu erkennen und diese den Facebook Benutzer Konten zuzuordnen. Das Gerät wird über die Spracheingabe gesteuert.

Außerdem hat der User mit „Portal“ Zugriff auf Streaming-Dienste, wie zum Beispiel Spotify oder Netflix.

Laut Horizont soll das Gerät für 500 US Dollar auf den Markt kommen und somit mehr als das Doppelte als Amazon Echo Show kosten. Allerdings geht bei „Portal“ der Schwerpunkt mehr hin zum „Kommunikationsinstrument“ und nicht wie bei dem Amazon Produkt zum „Smart Assitent“.

Messenger Marketing: Die Zukunft wird wild

Zum Thema Messenger-Marketing habe ich ebenfalls auf Online-Marketing.de einen interessanten Beitrag entdeckt. Dieses Thema wird uns, gerade nach den neuesten Entwicklungen, auf jeden Fall im neuen Jahr begleiten und wir sollten uns auch unbedingt damit auseinandersetzen. Dabei möchte ich hier noch einmal betonen, dass der Einsatz von Chatbots durchaus interessant und wichtig sein kann. Wer mich kennt, weiß dass ich mehr der persönliche Typ bin und ich liebe es mit anderen Menschen in Kontakt zu sein. Ich liebe hochwertige und tiefsinnige Gespräche. Aber zum Beispiel immer wiederkehrende Fragen, die sich leicht beantworten lassen, können meiner Meinung nach auch sehr gut von Chatbots beantwortet werden. So ist beiden Seiten geholfen. Chatbots ersetzen aber sicherlich nicht den persönlichen Kontakt.

Mehr Infos dazu findest du im Beitrag bei onlinemarketing.de mit dem Titel „Messenger Marketing: Die Zukunft wird wild“ .

Instagram

Instagram Stories bald auch in WhatsApp?

Das Online-Magazin Techcrunch berichtete letzte Woche, das bei den Instagram Stories eine neue Verbindung zu WhatsApp getestet wird. So steht ausgewählten User ein Button zur Verfügung mit dem eine direkte Übertragung von den Instagram-Stories in den WhatsApp Status möglich ist. Ich bin gespannt, ob Facebook hier wirklich den Schritt geht und seine Tochter-Unternehmen miteinander verbindet. Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht, was ich davon halten soll. Vielleicht hast du ja auch eine Meinung dazu, dann schreib sie mir doch einfach in den Kommentaren.

#Blank

Aber vielleicht wäre das mit den Stories auf WhatsApp ja für Instagram auch eine Möglichkeit einige User wieder etwas zu besänftigen. Viele der User sind nämlich mit dem 2016 neu eingeführten Algorithmus mehr als unzufrieden und tun das jetzt mit einem Protest unter dem #Blank kund. Wer an dem Protest teilnehmen will, muss einen Beitrag samt Text unter dem Hashtag #Blank teilen.

Mit diesem Post drohen die Instagrammer dem Netzwerk indirekt damit, sich eine neue Plattform zu suchen.

Letztlich spiegelt aber die ganze Situation nur das wieder, was seit vielen Jahren auf Facebook passiert ist und was zu dem geführt hat, über was ich ja bereits am Anfang dieses Podcasts gesprochen habe. Instagram hat in den letzten Jahren ein wahnsinniges Wachstum hingelegt und deshalb war es notwendig auch hier einen Algorithmus einzuführen, was natürlich gerade den Business-Accounts verständlicherweise nicht gefällt.

#Blank: Instagrammer boykottieren den Algorithmus

 

Instagram schafft neue Werbekapazitäten

Andererseits habe ich aber auch in einem Bericht von Onlinemarketing.de gelesen, dass Instagram still und leise die Funktion „empfohlene Beiträge“ im Newsfeed eingeführt hat. Also einerseits ist der Newsfeed zu voll und andererseits wird von Instagram noch etwas zusätzlich dazwischen geschoben. Warum, könnte man sich da fragen? Ja, und die Antwort ist auch relativ einfach. Wo momentan noch die Beiträge sind, die Freunde geliked haben, könnte in Zukunft wahrscheinlich auch Werbung zu sehen sein. So hat Instagram mehr Werbekapazitäten geschaffen und das wohl nicht nur für Instagram, sondern auch für die Facebook Werbekunden.

Ja, es mag sicherlich nicht einfach sein. den Spagat zwischen Gewinnerzielungsabsichten und positiven User-Erlebnis zu schaffen. So wie es aussieht hat Facebook, mit seinen angeschlossenen Unternehmen, dieses Jahr einen ganzen Berg Arbeit vor sich.

 

WhatsApp

Wie bereits erwähnt, wird Messenger-Marketing dieses Jahr eine entscheidende Rolle spielen. Entsprechend dazu habe ich auch einige interessante Tipps und Anregungen gefunden, wie du WhatsApp auch für dein Unternehmen und für deine Kundenkommunikation nutzen kannst.

Was du dabei beachten musst, und was erlaubt ist und was nicht hat Basic Thinking in einem sehr interessanten und ausführlichen Beitrag veröffentlicht.

Webpixelkonsum hat sich mit der Frage auseinander gesetzt, sollte ich WhatsApp für mein Unternehmen einsetzen, oder nicht? Dazu gibt es in dem Beitrag viele Denkanstöße und Hilfen zur möglichen Umsetzung.

Snapchat

Ähnliche Probleme, wie den Social Media Riesen Facebook, plagen auch Snapchat. Snapchat erfreut sich zwar sehr großer Beliebtheit bei den Usern, hinkt aber mit den Werbeeinnahmen den Großen weit hinterher. Laut einem Beitrag auf Onlinemarketing.de will die Plattform zukünftig bei Video-Werbung dem User erst nach drei Sekunden die Möglichkeit geben die Werbung zu überspringen. Was es bei YouTube schon lange gibt, ist bei Snapchat noch nicht üblich. Snapchat benötigt aber dringend mehr Werbeeinkünfte, um zukünftig gegen die anderen Social Media Netzwerke überhaupt bestehen zu können.

Bei Martin Giesler habe ich einen Hinweis darauf gefunden, dass Snap wohl nach einer Möglichkeit sucht, um Snaps auf Websiten Dritter einzubinden. Das Ganze nennt sich wohl „Stories Everywhere“ und soll zu einer größeren Sichtbarkeit von Stories führen.

So beginnt das neue Jahr für die Plattformen mit großen Herausforderungen und das bedeutet für uns, dass es wichtig ist wachsam zu bleiben, die Entwicklungen zu beobachten und unsere Social Media Strategie auch hin und wieder zu überdenken. Alles in Allem sehe ich die Entwicklungen durchaus positiv. Auch wenn sie für den ein oder anderen gravierend erscheinen mögen, oder uns vielleicht im ersten Moment sogar Angst machen. Aber ohne Angst gibt es auch keinen Mut und ohne Mut keine Angst. Dementsprechend wünsche ich dir, dass du deinen Weg und die für dich und dein Unternehmen richtige Strategie findest, um auch in den sozialen Medien erfolgreich sein zu können.

 

Jetzt wünsche ich dir aber erst einmal eine schöne Woche und viel Tatendrang in die neue Social Media Woche. Die Social Places Wochenshow gibt es wieder am nächsten Freitag und jeden Montag live auf Facebook.

News und mein persönlicher Blick auf Social Media 2018

Dies ist die letzte Social Places Wochenshow im Jahr 2017 inklusive meinem ganz persönlichen Blick auf Social Media 2018

Facebook

Bundeskartellamt wirft Facebook Datenmissbrauch vor

Auch diese Woche beginne ich wieder mit den News von Facebook. Facebook ist ja bekannterweise das größte soziale Netzwerk weltweit. Dementsprechend gibt es auch jede Woche immer eine ganz schön große Menge Neuigkeiten von Facebook und rund um Facebook.

Diese Woche hat das Bundeskartellamt im laufenden Verfahren gegen Facebook das Sammeln und Verwerten von Daten aus Drittquellen außerhalb von Facebook als missbräuchlich eingestuft . Es geht darum, dass Facebook Nutzerdaten im großen Stil sammelt und dabei wohl seine Marktmacht missbraucht, so sieht es jedenfalls das Kartellamt. Besonders im Visier hat die Behörde dabei Daten die außerhalb des Netzwerkes gesammelt werden, aber trotzdem dem Nutzerkonto zugeordnet werden können. Dies sei dem Nutzer sehr häufig nicht bewusst. Außerdem hat der Nutzer auch keine Wahl, weil er mit der Nutzung von Facebook auch uneingeschränkt den Nutzungsbedingungen zustimmen muss. Eine Entscheidung diesbezüglich wird im Frühjahr 2018 erwartet.

Facebook Pixel und der Datenschutz

Facebook und der Datenschutz ist natürlich immer ein brennendes Thema. Und sind wir mal ehrlich, jeder der schon mal Werbeanzeigen auf Facebook geschaltet hat weiß, welche wunderbaren Möglichkeiten uns Facebook hier in der Zielgruppen-Auswahl bietet.

Ein weiteres Thema zum Datenschutz rund um Facebook, hat Internet World diese Woche auf den Tisch gebracht.

Es geht hier um die Custom Audience. Custom Audience ist ein wunderbares Werkzeug, um deine Zielgruppe noch präziser anzusprechen. Allerdings wird hier häufig der Datenschutz nicht ausreichend berücksichtigt. Vor allem, weil sich die datenschutzrechtlichen Bedingungen beim Einsatz eines Facebook Pixels, das für die Custom Aucience notwendig ist, nicht so einfach technisch umsetzen lassen.

Falls du über den Einsatz einen Facebook Pixels nachdenkst, oder es vielleicht schon im Einsatz hast, empfehle ich dir neben dem Artikel von Internetworld, auch noch die Anleitung von RA Dr. Schwenke für den rechtssicheren Einsatz eines Facebook Pixels.

Facebook Algorithmus Update – Engagement Baiting wird zukünftig mit geringerer Reichweite abgestraft

Ich will hier ja nicht den Spielverderber spielen, aber ich finde, dass es wichtig ist, wenn man sich dazu entschließt die sozialen Netzwerke zu nutzen, dies auch zu den Spielregeln zu tun, die es nun mal hier gibt.

Und so geht es schließlich Facebook selbst auch. Das Netzwerk ist ständig bemüht, mit dem Newsfeed Algorithmus das User-Erlebnis ziemlich hoch zu halten. Dafür hat Facebook dieses Jahr auch schon Einiges getan.

 

Ich sage nur: Mehr Reichweite für qualitativ hochwertige Inhalte, weniger Reichweite für Clickbait, mehr Reichweite für längere Videos, mehr Reichweite für optimierte mobile Seiten, sind nur Einige davon. Du siehst also, Facebook ist bemüht, den Level hoch zu halten. Und zum Ende des Jahres hat das Unternehmen hier noch einmal eine einschneidende Veränderung im Newsfeed Algorithmus vorgenommen.

Und zwar betrifft diese Veränderung alle Seiten, die mit Posts versuchen mehr Engagement, also Likes, Teilen, Freunde markieren usw., zu erhalten. Der Grund, warum viele Seitenbetreiber dies tun, ist der, dass sie davon ausgehen, je mehr Engagement ein Post besitzt, desto mehr Reichweite erhält dieser auch. Damit ist aber jetzt Schluss. Facebook hat den Algorithmus dahingehend geändert, dass solche Posts mit weniger Reichweite abgestraft werden. Und nicht nur das, Facebook betrachtet in diesem Fall nicht nur den separierten Post, sondern auch die Seite, die solche Posts erstellt, beziehungsweise auch diese die solche Posts vermehrt weiterverbreiten. Diese Seiten verlieren dann insgesamt an Reichweite.

Diese Entwicklung bei Facebook wird sicherlich vielen Seitenbetreibern nicht unbedingt entgegenkommen. Ich aber vertrete ja die Ansicht, wir sollten nicht nur Content um des Contents willen produzieren um den User tagtäglich zuzumüllen. Daher finde ich persönlich diese Entwicklung durchaus positiv und bin gespannt, inwieweit sich die Facebook-Welt dann 2018 dahingehend ändern wird.

Facebook Reichweite: Nicht jammern, sondern umdenken

Passend dazu hat diese Woche der Bundesverband für Community Management einen Artikel veröffentlicht, in dem es darum geht, dass wir uns die Reichweite auf Facebook durch Qualität unserer Beiträge verdienen müssen. Darin ist auch die logische Erkenntnis enthalten, die uns die andauernden Newsfeed-Algorithmus-Veränderungen von Facebook besser verstehen lässt.

Je länger die Menschen Zeit auf Facebook verbringen, desto mehr Möglichkeiten hat Facebook Werbung zielgerichtet und gewinnbringend für den Werbenden zu schalten. Deshalb zeigt Facebook vermehrt Inhalte an, oder hebt sie hervor, die die Menschen dazu veranlassen, mehr Zeit auf der Plattform zu verbringen.

Also eine win-win Situation für alle Seiten. Ein Gedanke, der mir sehr gut gefällt, und den ich gerne so mit ins neue Jahr nehmen möchte.

 

Freunde stumm schalten mit der Snooze-Funktion

Dem User die Zeit, die er auf Facebook verbringt möglichst angenehm zu machen, dass ist es, was Facebook will. Deshalb bietet die Plattform jetzt auch die Möglichkeit, besonders nervige Freunde erst einmal stumm zu schalten, ohne sie gleich zu blockieren. Mit der 30-Tage Snooze-Funktion kannst du in Zukunft getrost abwarten, bis sich die Freude über die kleinen Katzenbabys einer eigentlich sehr guten Freundin erst einmal wieder gelegt hat. Kurz vor Ablauf der 30 Tage informiert dich Facebook über den Status und fragt dich, wie du weiter verfahren möchtest.

Wie die Snooze-Funktion genau aussieht kannst du in einem Beitrag von Basic-Thinking sehen. Den Link dorthin findest du übrigens in den Shownotes. Sowie natürlich auch alle weiteren Links von den hier erwähnten Beiträgen.

Ja, ich muss zugeben, dass mich diese News von und über Facebook etwas nachdenklich zurück lassen. Deshalb finde ich es übrigens ganz gut, dass ich das Ganze jetzt erst einmal über die Feiertage etwas sacken lassen kann, um dann neu motiviert ins neue Jahr zu starten.

 

Das waren aber auch schon alle News von den Plattformen, die ich diese Woche für dich gefunden habe. Ja, ich glaube wir sind alle schon im Weihnachts-Modus und nach dem Feuerwerk an Geschenken, die uns die Plattformen in der letzten Woche gemacht haben, ist das ja auch nicht weiter schlimm.

Da bleibt uns nur, einen Blick in die Zukunft zu wagen und noch einmal zusammenzufassen, was uns denn in 2018 in Social Media alles erwartet.

Social Media und Recht

Datenschutzgrundverordnung

Der Datenschutz war ja heute schon bei Facebook ein großes Thema und er wird uns sicherlich auch 2018 weiterhin begleiten. Schon alleine, weil im Mai 2018 die Datenschutzgrundverordnung zur Anwendung kommt. Was da im Onlinemarketing alles so auf uns zukommt, zeigt uns RA Dr. Schwenke in seinem aktuellen Beitrag.

Wenn du es bis jetzt noch nicht getan hast, kannst du dich mit diesem Beitrag schon einmal sehr gut darüber informieren, was sich rechtlich ändern wird.

 

Social-Media-Spickzettel: Die Bildgrößen bei Facebook, Twitter & Co. 2018

Und damit dein Content auch 2018 immer nur im besten Licht erstrahlen kann, habe ich noch einen Social Media Spickzettel, mit den Bildgrößen für Facebook, Twitter & Co. 2018, auf dem Blog der Wirtschaftswoche für dich gefunden.

Mein persönlicher Blick auf Social Media Ausblick 2018

Zum Abschluss, dieses für mich sehr ereignisreichen Jahres, möchte ich noch meinen ganz eigenen Blick in die Zukunft von Social Media in 2018 wagen.

Ich glaube, dass es in 2018 mehr denn je wichtig sein wird, Verantwortung für unser Tun und Handeln in Social Media zu übernehmen.

Verantwortung heißt für mich, auf der einen Seite sicherlich, sich an die Regeln der Plattformen und auch an die gesetzlichen Bestimmungen zu halten. Andererseits bedeutet es für mich aber auch, die Verantwortung für uns selbst in Social Media zu übernehmen. Authentisch zu bleiben und sich selbst treu zu bleiben.

Sich nicht zu verbiegen, um den neusten Trend hinterherzujagen, aber trotzdem mutig zu sein und mal aus der eigenen Komfortzone herauszukommen.

Sich zu trauen, wirklich die Plattform auszuwählen, die am Besten zu dir selbst passt und nicht nur dort zu sein wo alle sind.

Die Bereitschaft mitzubringen, dich ehrlich auszuleben und dies dann auch zu tun.

Den Content den du veröffentlichst wirklich ernst zu meinen. Denn dann wirst du auch die Kunden, Fans und Follower finden, denen du damit hilfst.

Ich glaube an das Gesetz der Anziehung, oder anders gesagt: So wie es in den Wald hineinruft schallt es zurück.

Das Wachstum der sozialen Medien und damit auch die Anzahl der User wird sicherlich ungebremst weiter gehen. Die Möglichkeiten in Social Media sind riesig, und das was du dort aussendest bekommst du zurück. Manchmal dauert es etwas länger und manchmal geht es einfach auch schneller als erwartet.

Deshalb ist es auch wichtig, dass du flexibel bleibst und deiner Community zuhörst, reflektierst und in Kontakt bleibst.

Da du diesen Podcast hörst, gehe ich davon aus, dass du interessiert daran bist, verantwortungsvoll in und mit den sozialen Medien umzugehen.

Ich wünsche dir von ganzen Herzen, dass dies auch 2018 so bleibt. Denn Social Media ist das, was wir daraus machen.

In diesem Sinne, wünsche ich dir einen kraftvollen Schritt ins neue Jahr. Wie schon angekündigt, mache ich jetzt auch erst einmal Weihnachtspause. Eine neue Episode des Social Places Wochenshow, mit den aktuellen News und Infos in Social Media, wird es am 12. Januar wieder geben.

Ich freue mich, wenn du auch dann auch wieder dabei bist.

Bis dahin mach´s gut.

Tschüss

Geschenke von den Social Media Plattformen

Dies ist die Wochenshow für die 50. Kalenderwoche und wie wir alle wissen neigt sich das Jahr langsam dem Ende zu. Weihnachten steht vor der Tür und dementsprechend beschenken uns die Plattformen, aber auch einige Blogs, mit reichlich Neuigkeiten und Infos.

Facebook

Facebook Sound Collection

Facebook bietet dir mit der neuen Sound Collection, Musik aber auch Sounds, die du zum Erstellen deiner Facebook- und Instagram-Videos verwenden kannst. Innerhalb der Sound Collection kannst du nach Stilrichtungen, Stimmungen und Musiklängen selektieren. Facebook hat die Rechte von den Künstlern gekauft und so musst du dir zukünftig keine Gedanken mehr über das Urheberrecht machen, wenn du Musik in deinen Videos verwendest. Allerdings darfst du dieses Video dann nicht auf einer anderen Plattform, wie zum Beispiel YouTube, hochladen.

Die Sound Collection wurde jetzt einen Monat nach der Video Creator App veröffentlicht und zeigt uns, wohin die Reise bei Facebook geht.

 

About Bereich für Facebook Seiten

Aber nicht nur an Videos hat Facebook Interesse, sondern auch an den Unternehmen selbst. Deshalb hat Facebook den Seiten-Beitreibern einen neuen About Bereich für Unternehmen spendiert. Den About Bereich findest du im Desktop auf der rechten Seite direkt unterhalb vom Titelbild. In der mobilen Version erscheint eine eigene Kachel.

Im About Bereich gibt es die Möglichkeit ein Titelbild hochzuladen. Außerdem hast du jede Menge Platz für einen eigenen Text, den du formatieren kannst, oder auch Links und weitere Bilder einfügen kannst.

Ich habe das diese Woche nur mal ganz kurz angelegt, es steht aber auf meiner To do Liste ganz oben, dass ich diesen Bereich noch mal schön überarbeite.

Facebook Ads mit Button zum WhatsApp Profil

Ein Dauerthema hier in der Wochenshow ist die Werbeschaltung in, mit oder um WhatsApp herum. Hierzu gab es ja in der Vergangenheit schon einige Spekulationen und auch Hinweise, dass sich in diesem Bereich etwas tut.

Fakt ist, dass man jetzt bei Facebook Ads schalten kann, die einen Button enthalten, der mit dem eigenen WhatsApp Profil verlinkt ist. Allerdings soll der Rollout erst in Nord- und Südamerika, Afrika, Australien und Asien erfolgen. Für Europa und Deutschland gibt es noch keinen konkreten Start-Termin. Wie die Ads mit dem WhatsApp Button aber genau aussehen, kannst du in einem Artikel von Onlinemarketing.de sehen.

Termine auf Facebook

Gerade für kleinere Unternehmen, Dienstleister und Berater hat Allfacebook diese Woche ein total cooles Tutorial veröffentlicht. In dem Tutorial geht es darum, wie man Kundentermine komplett über den Facebook Workflow managen kann. Ich muss sagen, dass sich die Möglichkeiten, die sich hier gerade für die ganz kleinen Unternehmen bieten, wirklich viel weitreichender sind als ich zu Anfang gedacht hätte. In dem Tutorial zeigt Allfacebook, wie du den Call-To-Action Button auf deiner Facebook-Seite so einstellen kannst, dass Kunden direkt deine Dienstleistungen auf Facebook buchen können und du kannst das Ganze sogar soweit digitalisieren, dass der Termin letztlich auch in deinen Google Kalender eingetragen wird.

Außerdem kannst du das so einstellen, dass deinen Kunden automatische Bestätigungen und Erinnerungen für die Termine geschickt werden.

Bei Allfacebook findest du einsehr ausführliches und hilfreiches Tutorial.

Facebook will Steuern lokal zahlen

Nun habe ich noch eine versöhnliche Nachricht von Facebook. Und zwar hat das Unternehmen diese Woche bekannt gegeben, dass es zukünftig die Steuern der Werbeeinnahmen in dem jeweiligen Land abführen will. Facebook beugt sich damit den politischen Druck und will auch hier mehr Transparenz schaffen. Entdeckt habe ich diese Nachricht auf Onlinemarketing.de.

Instagram

Instagram Zahl der User wächst rasant

Gute Neuigkeiten gibt es aber auch von Instagram. Die Zahl der User auf Instagram wächst schneller als gedacht. Das fand der Marktforscher eMarketer heraus. Vor allem in der Zielgruppe 18-24 jährigen verzeichnet das Netzwerk ein enormes Wachstum. Laut eMarketer sind das 65 % der 18-24 Jährigen Social Media Nutzer.

Gefunden habe ich diese Zahlen und noch weitere Interessante Zahlen zu diesem Thema bei Horizont.net.

Emojis der Engagement-Booster auf Instagram

Aber noch eine interessante Studie zum Thema Instagram Marketing habe ich diese Woche gefunden. In der „Instagram Emoji Study“ haben die Social-Media-Analytics Experten von Quintly herausgefunden, dass bei Posts mit Emojis eine bis zu 15 % höhere Interaktionsrate erreicht werden kann.

Außerdem ging aus der Studie hervor, dass gerade kleine Unternehmen die Möglichkeiten von Emojis oft unterschätzen oder es einfach vergessen, Emojis in den Post einzufügen. So ist es auch mir heute Morgen erst passiert. Ich war so damit beschäftigt, was ich schreiben will, welche Hashtags ich verwende, dass ich die Emojis glatt vergessen habe. Macht aber nichts, man lernt ja nie aus. Deshalb klebt jetzt gleich mal mein Lieblings-Emoji als Erinnerungs-Stütze an meinem PC.

Mehr Hintergrundinfos zu dieser Studie und den Download-Link bekommst du bei Basic Thinking.de

Auf Instagram Hashtags folgen ab sofort möglich

Die schönste Nachricht diese Woche von Instagram war für mich eindeutig, die Möglichkeit nun auch Hashtags folgen zu können. Dies bietet uns so viele Möglichkeiten, um mehr Sichtbarkeit zu erreichen. Wichtig ist hier aber auch, dass du nicht nur wahllos wie wild Hashtags verwendest. Denn von Instagram wird dies wohl mit geringerer Reichweite abgestraft.

Die Hashtags, denen du folgst, werden dann automatisch im Newsfeed mit ausgespielt.

Instagram testet Messaging App

Du siehst also, Instagram wird für uns alle immer wichtiger, und das wird sich sicherlich auch in Zukunft nicht so schnell ändern. Im Gegenteil, Horizont veröffentlichte diese Woche in einem Artikel, dass Instagram vielleicht in Zukunft auch seine eigene Messager-App einführt. Diese App wird zunächst in Chile, Israel, Italien, Portugal und Uruguay getestet. Und je nach dem wie die User darauf reagieren, könnte diese App im nächsten Jahr ja vielleicht auch uns zur Verfügung stehen. Mehr Infos dazu findest du auf Horizont.net

Snapchat

Auf Snapchat jetzt eigene Lenses erstellen

Aber auch Snapchat hat sich zum Ende des Jahres noch mal richtig ins Zeug gelegt. Es gibt die neue Desktop App Lens Studio, mit der jeder seine eigenen und ganz persönlichen World Lenses entwerfen kann. World Lenses sind Augmented-Realtiy-Inhalte, die sich über Fotos und Videos legen lassen.

Die App steht für den Desktop von Mac und Windows kostenlos zur Verfügung. Auch gibt es schon die erste Lens Studio Challenge, in der es darum geht Lensen zu erstellen, die den Spirit und auch die Motivation für das neue Jahr vermitteln.

Mit der Lens Studio App erhofft sich Snapchat natürlich auch noch weitere Werbekunden anzuziehen. Nach BMW findet man übrigens nun auch VW auf Snapchat mit der Kampagne für das neue Model des T-Roc. Wie diese aussieht kannst du in einem Beitrag von Horizont.net sehen.

Also ich werde die App auf jeden Fall mal ausprobieren und bin schon gespannt, wie einfach oder kompliziert das Erstellen der eigenen Lenses ist.

 

Twitter

Twitter 280 Zeichen führen zu mehr Interaktion

Aber auch bei Twitter war diese Woche schon wieder was los. Einer Statistik von Social Flow nach zu urteilen, kommt die Erhöhung des Zeichenlimits für Tweets übrigens sehr gut beim User an. Vor allem hat at Social Flow festgestellt, dass bei längeren Tweets mehr interagiert wird. Gefunden habe ich diese Statistik bei Buzzfeed.

Twitter Threads

Und da haben wir uns gerade mal an die 280 Zeichen gewöhnt und nun geht es gleich mit den „Threads“ weiter. Ich hatte es ja Ende November hier in der Wochenshow bereits einmal erwähnt und schon diese Woche ist es tatsächlich Realität geworden. Twitter bietet zukünftig sogenannte Serien-Tweets an. Diese Tweets nennen sich „Threads“. Ein Thread kann 25 Tweets enthalten. In der Timeline werden allerdings maximal drei Tweets eines Threads angezeigt und können dann über einen Button ausgeklappt werden.

Die Threads-Funktion soll in den kommenden Wochen allen Usern zur Verfügung stehen. Wenn du schon einmal einen Blick auf die Thread-Funktion werfen möchtest, kannst du dies in einem Beitrag von horizont.net tun.

Social Media Praxis-Tipps

Und das waren sie schon wieder, die News von den Plattformen. Ich habe aber noch einen kleinen, aber feinen, Praxis-Tipp bei t3n für dich gefunden. T3n stellt für euch einen super Redaktionsplan, mit den wichtigsten Daten für 2018, zum Download bereit. In diesem Redaktionsplan gibt es wirklich jede Menge Content-Ideen für 2018 für euch. Da kann das Jahr doch nur noch gut werden.

Und das waren sie wieder, die aktuellen News und Infos rund um Social Media. Ich finde, wir sind diese Woche wirklich von den Plattformen reich beschenkt worden. Für mich war das ja fast schon wie Weihnachten.

Ich wünsche dir eine gute neue Social Media Woche.

Von mir gibt es die letzte Social Places Wochenshow in diesem Jahr am kommenden Freitag für dich. Ich nehme mir nach 39. Episoden in Folge, und ohne Unterbrechung, eine Pause und genieße die Weihnachtsferien mit meiner Familie.

Im neuen Jahr gibt es dann die erst Wochenshow wieder am 12. Januar für dich.

Ich würde mich freuen, wenn wir uns diese Woche irgendwo in den sozialen Medien über den Weg laufen. Bis nächsten Freitag.

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