Social Media – mehr Sozial und weniger Media

Ich bin bereits seit 2012 beruflich in Social Media unterwegs, habe den Abschluss zum Social Media Manager (ILS) gemacht und liebe meinen Beruf immer noch wie am ersten Tag. Und trotzdem begegnen mir immer wieder diese verwunderten Blicke, wenn ich versuche zu erzählen was ich beruflich mache. Es geht vielen anderen Social Media Managern genauso, das weiß ich. Und ja, das ist schon besser geworden in den letzten Jahren.

Aber trotzdem spüre ich, dass Social Media und Andrea, so wie viele mich kennen, eine Kombination ist, die in ihrer Vorstellung schwer zusammenzubringen ist.

Warum? Na ja, drücken wir es mal so aus….ich bin ein sozialer Typ. Meist freundlich, hilfsbereit, diplomatisch und nicht sonderlich auf Konfrontation aus. Leben und leben lassen ist meine Devise. So bin ich und das nehmen auch die Menschen aus meiner Umgebung meistens so wahr.
All diese Eigenschaften stimmen in der Vorstellung vieler Menschen nicht mit dem überein, was sie von Facebook, Instagram & Co. erwarten.

Wie können Medien denn sozial sein?

„Wie können Medien denn sozial sein?“ Das war mal die abfällige Bemerkung auf meine Antwort hin, was ich beruflich mache. Ja, wenn man Social Media und die Zusammenhänge nicht kennt, könnte das einem schon etwas suspekt vorkommen. Vor allem bei all dem was man sonst noch über Social Media in den Medien hört.

Was denkst du? Gibt es nur gute oder nur schlechte Menschen? Du wirst mir sicherlich recht geben, dass irgendwie beides in jedem Menschen angelegt ist. Wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung.

Und so verhält es sich auch mit Social Media. Ja, es hat seine Schattenseiten, aber es hat auch soooo viel Gutes. Und du merkst es vielleicht schon, bei mir überwiegt der Anteil den ich an positiven Aspekten in Social Media sehe enorm.

Ist das Glas halb leer oder halb voll?

Es ist eigentlich ganz einfach, die Dinge sind wie wir sie sehn – auch in Social Media. Ist das Glas halb leer oder halb voll?

So kann ich Social Media auch dazu nutzen, um in Zeiten von Social Distancing, Kontakt zu meiner Familie, meinen Freunden, meinen Kunden und Kollegen zu halten.

Oder ich kann Social Media dazu nutzen, um auf meinem Profil und in sämtlichen Facebook-Gruppen, über die Ungerechtigkeit und die Unfähigkeit der Politik in Zeiten von Corona zu schimpfen.

Ich kann mich mit anderen so viel über die unterschiedlichsten Verschwörungstheorien austauschen, bis diese zu meiner Realität werden.

Ich kann aber auch wunderbar über andere schimpfen, die sich nicht zu 100 % an die Abstands- und Hygienemaßnahmen gehalten haben.

Oder ich kann Social Media auch dazu verwenden, um meinen Zynismus voll und ganz auszuleben.

Social Media – ein riesiges volles Klassenzimmer

Für mich ist Social Media manchmal ein riesiges volles Klassenzimmer. Dort sind sie alle vertreten: Streber, Petzen, Freaks, Außenseiter, Mauerblümchen, Revolutionäre, Prahler, Anführer und dann natürlich noch die Mitläufer. Die suchen sich dann irgendwie die Gruppierung zu der sie sich am nächsten fühlen. Gruppierungen geben dem ganzen System ja irgendwie auch Sicherheit, Struktur und Halt.

Und wo ist der Lehrer? Der Lehrer hat die Macht, oder? Er kann jemanden rausschmeißen oder mit Strafarbeit drohen. Oder sucht er vielleicht in der Pause das Gespräch zu den Schülern? Sucht er nach Lösungen oder diktiert er nur auf?
Hat er ein offenes Ohr? Sucht er nach Verständnis? Oder geht er vielleicht auf Distanz und droht mit Strafe?

Die Welt ist aus den Fugen geraten, da gibst du mir sicherlich recht, oder? Und im Social Media Klassenzimmer geht es drunter und drüber.

Du hast es selbst in der Hand

Aber es gibt einen Unterschied zu einem brodelndem Klassenzimmer im Real Life – in dem ich der Lautstärke, den Hänseleien oder Aggressionen der anderen ausgesetzt bin und dadurch selbst ganz hippelig, depressiv oder aggressiv werde.

Der große Unterschied ist, dass ich mir selbst aussuchen kann, ob ich da mitmache und wie weit ich gehe. Ich kann mir aussuchen was ich hören will. Ich kann mir aussuchen mit wem und in welcher Intensität ich mich vernetzen will. Ich kann es mir erlauben, mich nicht zu einem bestimmten Thema zu äußern. Ich kann den Schreihälsen einfach nicht mehr zuhören und ich kann den Troll blockieren.

Er hat keine Macht mehr über mich, wenn ich sie ihm nicht gebe. Und es ist für mich eine der größten Herausforderung unserer Zeit damit umzugehen!

Große Macht bedeutet große Verantwortung

Nenn mich gerne einen Freak, aber ich bin wie bereits erwähnt seit 2012 in Social Media beruflich unterwegs und habe einiges erlebt und viel gesehen. Unter anderem auch Visionäre rund um die sozialen Netzwerke.
Ich denke da zum Beispiel an das Cluetrain Manifest, in dem bereits im Jahr 1999 95 Thesen über das Verhältnis von Unternehmen zu ihren Kunden, im Zeitalter des Internets, verfasst wurden. Oder auch Peter Kruse – als er 2010 im Bundestag zum Thema „Auswirkung der Digitalisierung auf unsere Gesellschaft“ sprach.
Dieses Video hat gerade in unserer Zeit mehr Aktualität denn je. Der Schlusssatz von Peter Kruse lautet:
Wenn wir uns die Frage stellen, was müssen wir ändern, bin ich durchaus bereit mich entspannt zurückzulehnen. Weil diese Systeme werden solche Dynamik entfalten, dass wir es uns nicht leisten können uns nicht zu ändern.
(Peter Kruse – Zukunftsforscher und Organisationspsychologie)

Was wir brauchen ist mehr Empathie

Um die sozialen Medien richtig zu nutzen und zu verstehen bedarf es soziale Kompetenzen und viel Empathie. Wir müssen bereit sein, über unseren eigenen Tellerrand hinauszublicken. Offen für andere Meinungen sein. Aufhören die Menschen in eine Schublade zu stecken, nur damit wir uns sicherer fühlen. Es gibt nicht nur schwarz und weiß. Das Internet ist bunt, wir müssen es nur zulassen und verstehen.
Social Media geht uns alle an – egal ob Privatperson, Unternehmen oder die Politik. Wir alle müssen lernen verantwortungsvoll damit umzugehen um es zu einem guten Platz zu machen.
Einen Platz bei dem auch der Leise einen Platz hat, der Unsichere sich zeigen kann, der Verletzte sich öffnen kann und der Kreative sich ausleben darf. Wir alle können dort sein, wie und wer wir sind – wenn wir es zulassen! Das wünsche ich mir!

Warum eine gute Social Media Strategie unverzichtbar ist!

Podcast Transkript der SOCIAL PLACES WOCHENSHOW – Episode SPW056

Hallo und herzlich willkommen zur aktuellen Ausgabe meiner Social Places Wochenshow. Hier gibt es die News und Infos aus meiner Social Media Welt – mein Name ist Andrea.

Ich freue mich sehr – diese Woche gibt es schon die zweite Woche in Folge die Social Places Wochenshow, und ich kann sagen, ich habe mich so richtig darauf gefreut, wieder eine aktuelle Ausgabe der Wochenshow aufzunehmen.

Diese Woche habe ich nämlich meine eigene Social Media Strategie zum Schwerpunktthema meiner Arbeit gemacht. Ja, es ist ja leider so, dass die eigenen Inhalte manchmal zu kurz kommen. Das heißt, in meiner täglichen Arbeit kümmere ich mich sehr häufig in erster Linie um meine Kundenaufträge. Diese bestehen aus dem Beraten in Social Media Fragen bis hin zum Veröffentlichen von Beiträgen für Kunden.

Ja, und dabei fällt mir, wie bereits gesagt, dann manchmal der eigene Content hinten runter. Was mich übrigens außerordentlich unzufrieden macht, weil ich natürlich gerne mit euch in Kontakt bin. Also nicht nur hier über diesen Podcast, sondern natürlich auch über diverse Social Media Kanäle.

Deshalb habe ich, wie gesagt, mein eigenes Social Media zum Chef-Thema ernannt und mir wirklich mal meine eigene Social Media Strategie aufgesetzt bzw. sie kritisch begutachtet. Und ich kann dir sagen, das hat wieder mal so richtig Spaß gemacht.

Eine gute Social Media Strategie besteht für mich übrigens aus fünf Schritten und ist nicht mit einer Content-Strategie gleichzusetzen. Vielmehr ist die Content-Strategie ein Teil meiner Social Media Strategie – aber dazu gleich mehr.

Schritt 1 – Festlegung der eigenen Ziele

Der erste Schritt einer guten Social Media Strategie beginnt für mich mit der Festlegung der eigenen Ziele. Das heißt:  Was will ich denn mit Social Media überhaupt erreichen? Warum bin ich überhaupt mit meinem Unternehmen in Social Media unterwegs? Will ich ein Produkt verkaufen? Einfach nur mehr Bekanntheit erreichen?

In meinem Fall zum Beispiel ist mein Ziel möglichst viele Netzwerke auszutesten und zu bespielen. Diese auszuprobieren und in Echtzeit kennenzulernen. Das ist mir total wichtig – vor allem auch für meine Arbeit. Da ich ja auch mit meinen Kunden zusammen ihre Social Media Strategien erstelle und sie bei der Umsetzung berate.

Schritt 2 – Auswahl der richtigen Kanäle

Und damit sind wir auch schon beim zweiten Schritt angelangt. Die Auswahl der richtigen Kanäle unter Berücksichtigung der eigenen Ziele, die ja bereits im ersten Schritt festgelegt wurden. Ganz wichtig dabei: Auch die eigenen Ressourcen zu beachten. Mit Ressourcen meine ich nicht nur die finanziellen Ressourcen, sondern auch die zeitlichen Ressourcen. Gerade die vorhandenen zeitlichen Ressourcen sind bei den kleinen Unternehmen und Einzelunternehmern besonders zu berücksichtigen.

In möglichst vielen Social Media Kanälen vertreten zu sein bedeutet entweder viel Zeit oder viel Geld zu investieren. Nämlich dann, wenn du jemanden anderen dafür bezahlst der das für dich übernimmt, dann musst du dementsprechend Geld investieren, oder du machst es selbst, dann musst du dementsprechend Zeit investieren.

In meinem speziellen Fall habe ich mir es ja zum Hauptziel auserkoren in vielen Kanälen unterwegs zu sein, weil ich ja auch meine Kunden gut beraten möchte. Deshalb investiere ich auch viel Zeit darin, selbst meine Social Media Kanäle zu bespielen und auszutesten. Was läuft gut? Was funktioniert? Was läuft nicht so gut? Aber im Normalfall, wenn du ein Produkt oder eine Beratung in einem anderen Bereich anbietest oder verkaufst, ist es nicht machbar alle großen Netzwerke zu bespielen. Da solltest du dich gerade am Anfang auf eins bis zwei Netzwerke beschränken.

Manche Social Media Berater zum Beispiel haben sich auf ein Netzwerk spezialisiert. Das ist natürlich auch toll, weil sie dann ihre ganze Energie auch in das eine Netzwerk investieren können und sich damit besonders gut auskennen. Außerdem werden sie in diesem Bereich mehr wahrgenommen, zum Beispiel mit vielen Follower bzw. Bekanntheit in diesem Netzwerk.

Und so solltest du es auch halten: Werde als der Spezialist in deinem Thema wahrgenommen. Deshalb bündele deine Energie auf einige wenigen Netzwerke.

Aber du siehst schon, es ist sicherlich ganz gut sich hin und wieder die Frage zu stellen, was will ich denn überhaupt mit Social Media erreichen und vor allem wie soll das funktionieren.

Schritt 3 – Erstellung einer Content-Strategie

Und erst wenn du dir mit dem ersten und den zweiten Schritt klar bist, kann es zum eigentlichen Füllen der Kanäle kommen. Der sogenannten Content-Erstellung.

Was ist Content überhaupt? Dieser Frage bin ich übrigens diese Woche ebenfalls in einem meiner Social Media Posts nachgegangen. Content bedeutet übersetzt Inhalt. Darunter versteht man aber vor allem Inhalte, die die Neugierde und das Interesse beim Leser bzw. Zuhörer oder Zuschauer wecken. Dies können zum Beispiel interessante, wissenswerte, individuelle Informationen und Inhalte rund um dein Unternehmen oder dein Produkt sein. Es ist also kein plattes Werbeversprechen, da sollte da schon mehr dahinterstecken.

Es macht für mich in den meisten Fällen keinen Sinn erst den Content zu erstellen, wenn ich mir überhaupt noch nicht im Klaren bin, was ich damit erreichen will. Also wenn meine Ziele in Social Media noch nicht definiert sind.

Meistens enden solche Projekt und Bemühungen in ein „Social Media bringt doch eh nichts – ist nur ein Zeitfresser – es kommt nichts dabei raus“ – Gejammer. Das ist mir schon häufiger begegnet und der Grund ist, dass die Leute unkontrolliert und ohne Strategie in Social Media unterwegs sind.

Schritt 4- Veröffentlichung der Inhalte

Also ich empfehle dir immer schön einen Schritt nach dem anderen zu machen und einen kühlen Kopf in Social Media zu bewahren – auch wenn’s dort manchmal wirklich heiß her geht. Wenn ich mir also im Klaren bin, was ich erreichen will und welche Inhalte ich über welche Social Media Kanäle verbreiten möchte, kann ich mit der eigentlichen Umsetzung beginnen. Erst dann sollte ich in die Umsetzung kommen – nämlich der Veröffentlichung.

Und mit einem Social Media Redaktionsplan, in dem ich festhalte welche Inhalte ich auf welchem Kanal wann veröffentlichen möchte, kann ich mir das Leben hier wirklich wirklich erleichtern. Kombiniert mit der Möglichkeit auch noch die Posts bzw. Beiträge vorzubereiten und zu planen macht das Ganze wirklich einfacher und machbar..

Ich habe diese Woche ein neues Tool ausprobiert, das es mir ermöglicht, meine Posts für die unterschiedlichsten Kanäle vorzubereiten und automatisiert posten zu lassen. Es gibt viele Tools auf dem Markt und ich habe schon viele davon ausprobiert. Es macht mir einfach auch Spaß hier unterschiedliche Möglichkeiten zu testen. In ein Programm einzutauchen und zu experimentieren. Diese Woche habe ich das Tool Publer ausgetestet. Es ist meiner Meinung nach super einfach zu bedienen und läuft, so wie ich das bisher beurteilen kann, sehr zuverlässig. Darüber kann ich dir aber dann in den nächsten Wochen noch genaueres erzählen. Ich werde das noch ein bisschen testen und ich halte dich da auf jeden Fall auf dem Laufenden.

Schritt 5 – Reflektion und Anpassung

Tja, eine richtig guten Social Media Strategie endet nicht mit dem Veröffentlichen der Beiträge. Eine gute Social Media Strategie beinhaltet auch, sich in regelmäßigen Abständen die Zahlen und Insights anzusehen, die von den einzelnen Netzwerken zur Verfügung gestellt werden und vor allem auch zu reflektieren und deine Social Media Strategie dementsprechend anzupassen.

Du siehst also, zu einem professionellen Social Media Marketing gehört mehr als dein Mittagessen oder deinen Lieblings-Cappuccino zu posten. Das Netz ist voll – zurzeit  mehr denn je. Ohne gute Social Media Strategie besteht einfach die Gefahr, dass du untergehst. Und das wäre doch wirklich schade um deine Zeit und deine Arbeit die du darin investiert hast.

Das war also jetzt diese Woche wirklich viel Input zum Thema Social Media Strategie. Aber ich finde, dass muss auch mal gesagt werden.

Wenn du Social Media erfolgreich und systematisch angehen möchtest, empfehle ich dir unseren SOCIAL MEDIA LEICHT GEMACHT Online-Mitgliederbereich. Dort kannst du dich noch bis zum Sonntag, den 31. Mai anmelden.

Indra, meine Kollegin und ich begleiten dich dann Schritt für Schritt auf deinen Weg zur strategischen Nutzung von Social Media.

Für dich als meinen Podcast-Hörer habe ich ein besonderes Geschenk. Mit den Gutschein-Code „Social Places Wochenshow“ bekommst du zusätzlich zu den vielen Vorteilen den unser Mitgliederbereich mit sich bringt, ein kostenloses, persönliches Coaching von mir über 45 Minuten. Ich freue mich auf dich.

Auf social-media-coach.com findest du alle Infos zum Mitgliederbereich und dort kannst du dich dann auch anmelden. Außerdem habe ich dort diese Woche ein kleines Video veröffentlicht, in dem ich dich hinter die Türen von SOCIAL MEDIA LEICHT GEMACHT mitnehme.

Und das war’s auch schon für diese Woche. Ich freue mich, wenn du mir nächste Woche wieder zuhörst, wenn ich aus meinem Leben als Social Media Coach berichte. Bis dahin wünsche ich dir ein wunderschönes Pfingstfest mit hoffentlich schönem Wetter. Machs gut, bis bald – deine Andrea

Warum du unbedingt einen Blick in deine Facebook Insights werfen solltest

Die Social Places Wochenshow aus der 21. Kalenderwoche mit Andrea Zehendner – News und Infos aus dem Social-Media-Dschungel

Ich heiße dich herzlich willkommen zu meiner Social Places Wochenshow. Hier gibt es News und Infos rund um Social Media, mein Name ist Andrea und ich freue mich, dass du da bist. 

Dies ist der zweite Versuch in diesem Jahr, meinen Social Places Podcast zu reaktivieren. Kennst du das auch, dass sich irgendetwas nicht richtig anfühlt, aber du es auch nicht lassen kannst? Ja, ich habe mir im Fall von meinem Podcast einfach etwas Bedenkzeit gegönnt. 

Und jetzt ist es für mich wieder soweit eine neue Podcast-Episode zu starten, allerdings in etwas anderer Form.  (mehr …)

Social Media – das Jahr 2019 und ein Ausblick auf 2020

Podcast Transkript der SOCIAL PLACES WOCHENSHOW – Episode SPW054

Hallo und herzlich willkommen zur Social Places Wochenshow. Hier gibt es News und Infos rund um Social Media für dich. Mein Name ist Andrea und ich freue mich, dass du dabei bist. 

Ja, hallo ich freue mich ganz, ganz ganz besonders – dass du da bist. Denn das ist nicht nur die erste Social Places Wochenshow in 2020, sondern auch die erste Social Places Wochenshow seit eineinhalb Jahren.  

Der Grund, weshalb ich meinen Social Media Wochenshow Podcast wieder zum Leben erwecke ist ganz einfach. Ich liebe dieses Format! Erst einmal kann ich etwas dabei lernen und meine Hörer auch. Ist das nicht toll? Ja und ich muss sagen, das hat mir wirklich gefehlt. Ich habe im Laufe der Zeit viele Nachrichten von euch bekommen, weil ihr wissen wolltet, ob es wieder mal weitergeht mit der Wochenshow. Ja und jetzt geht’s weiter.  

Vielleicht ein bisschen anders, weil der eigentliche Grund, dass ich die 

Wochenshow nicht mehr fortführen konnte, wirklich auch der Zeitfaktor war.  

Im letzten Jahr habe ich viel Zeit in meine Onlineplattform SOCIAL MEDIA LEICHT GEMACHT investiert, da ich das Projekt unbedingt umsetzen wollte. Aber ich glaube ich habe jetzt einen Weg für mich gefunden, wie ich es dennoch schaffen kann die Wochenshow am Leben zu erhalten. 

Aber jetzt will ich euch nicht mehr länger auf die Folter spannen und wir starten mit den aktuellen News von Facebook. 

Social Media und der Datenschutz 

Ja, auch nach so langer Zeit ist Facebook immer noch der Platzhirsch unter den sozialen Netzwerken, und so wie es aussieht, wird sich das auch in nächster Zeit nicht ändern. 

Was sich leider aber auch nicht geändert hat, sind die Nachrichten rund um den Datenskandal Cambridge Analytica. Cambridge Analytica hatte die größte Krise in der Facebook Unternehmensgeschichte ausgelöst. Und seit Jahresbeginn veröffentlicht der Twitter Account @hindsightFiles die 

Dokumente der Whistleblowerin Brittany Kaiser – sie ist eine ehemalige Mitarbeiterin von Cambridge Analytica. 

In der Biografie des Twitter-Accounts steht: „Demokratien auf der ganzen Welt werden an den Meistbietenden versteigert. Wir veröffentlichen die Dokumente, die erklären, wie.“ 

Kaiser hat sich wohl nach dem Wahlsieg der Konservativen in Großbritannien im Dezember dazu entschieden, Dokumente und E-Mails über diesen Twitter-Account zu veröffentlichen. 

Wie wir alle wissen, ist ja bereits im letzten Jahr einiges rund um Facebook und dem Datenschutz passiert. Es gab Urteile des Europäischen Gerichtshofs und des Bundesverwaltungsgerichts, dass die Facebook Seitenbetreiber für die Erhebung der Daten ihrer Besucher auf Facebook mitverantwortlich sind. Dadurch hat manch einer vielleicht sogar die Flucht ergriffen. D.h., dass sich manche Unternehmen wirklich dazu entschlossen haben Facebook zu verlassen. 

Facebook hat übrigens zu Jahresbeginn die Privatsphäre-Einstellungen, beziehungsweise das Check-up Tool für die Privatsphäre-Einstellungen, aktualisiert. Die neue Version soll es den Nutzern einfacher machen, über ihre geteilten Inhalte zu bestimmen und zu sehen was mit ihren Daten geschieht.  

Gefunden habe ich diese Info bei onlinemarketing.de und wie immer findest du den Link zu den hier erwähnten Artikeln in den Shownotes. https://onlinemarketing.de/news/du-hast-die-macht-facebook-hat-dasprivacy-check-up-tool-aktualisiert?utm_source=feed&utm_medium=reader 

Andererseits gab Facebook auch letzte Woche bekannt, dass sich an der Möglichkeit politische Werbung auf Facebook schalten zu können nichts ändern wird. Anders wie bei Twitter, wo politische Anzeigen nicht mehr möglich sind.  

Du siehst, die Problematik mit dem Datenschutz und der Mitverantwortung betrifft nicht nur Facebook. Deshalb wird auch der baden-württembergische Landesdatenschutzbeauftragte Ende Januar 2020 seinen Twitter Account 

schließen. Als Grund gab er an, dass nach den Urteilen zur 

datenschutzrechtlichen Mitverantwortung und der mangelnden Kooperation von Twitter, ein rechtmäßiger Betrieb seines Accounts nicht möglich sei. 

Das stimmt natürlich nachdenklich…aber wie gesagt, diese Problematik betrifft ALLE sozialen Netzwerke, also auch YouTube, Instagram, Pinterest usw. 

Letztlich muss es meiner Meinung nach Mittel und Wege geben, wie wir den Schatz Social Media bewahren können. Egal ob ich jetzt von Unternehmen spreche oder von Privatpersonen. Wir sollten Social Media als mächtiges 

Tool für die Demokratie nutzen und nicht gegen sie.  

In meinen Augen hat die Politik hier viel zu lange geschlafen und jene gewähren lassen, die keine Skrupel haben. Aber auch dies hat etwas mit Authentizität zu tun und ist letztlich nur ein Spiegel unserer Gesellschaft. 

Mehr Informationen zum Thema Datenschutz und Social Media gibt es in einem Blogbeitrag von Rechtsanwalt Dr. Schwenke auf DatenschutzGenerator.de 

https://datenschutz-generator.de/rechtsupdate-2020-onlinemarketing-socialmedia-cookies-corporate-influencer-dsgvo#Datenschutzbehoerde_BadenWuerttemberg_einmal_Twitter_und_zurueck 

Social Media Nutzerzahlen 

Aber wir wollen uns nun etwas positiveren Nachrichten aus der Social Media Welt zuwenden. 

Instagram hat sich 2019 zu meinem Lieblings-Netzwerk gemausert.  

Viele beklagen ja, die Plattform sei so voll und man könne mit den Posts keine gute Reichweite erzielen. Ich kann mich diesbezüglich nicht beschweren. Egal, ob mit meinem eigenen Account oder mit den Accounts die ich für Kunden betreue. Hier kann ich meine Zielgruppe erreichen. Gute Gespräche und gute Kontakte sind möglich. Wer auf Vertrauensaufbau durch Social Media setzt, ist hier sicherlich gut aufgehoben. 

Im letzten Jahr habe ich mit meinem neuen Online-Workshop-Format DEIN START AUF INSTAGRAM einige meiner Kunden dabei begleitet, die Plattform kennenzulernen und die tieferen Zusammenhänge und Hintergründe zu verstehen. Das Schönste war immer, dass ausnahmslos alle am Ende des Workshops mit einem Lächeln auf den Lippen dabei waren. Dies freut mich natürlich ganz besonders. 

Wenn du jetzt darüber nachdenkst, auch Instagram für dein Business zu nutzen, kann ich das in den meisten Fällen wirklich empfehlen, auch wenn deine Zielgruppe nicht nur aus jungen Menschen besteht. 

Allerdings habe ich bei eMarketer gelesen, dass Instagram im Jahr 2019 in den USA erstmals eine einstellige Wachstumsrate bei den Nutzern verzeichnet hat. Im Jahr 2018 waren es 10,1 % neue User und im Jahr 2019 

6,7 %. eMarketer geht auch davon aus, Instagram werde in den kommenden 

Jahren langsamer, als bisher erwartet, wachsen.  

https://www.emarketer.com/content/instagram-user-growth-in-the-us-willdrop-to-single-digits-for-the-first-time 

Ich glaube nicht, dass das so in Stein gemeißelt ist. Dass ein Umdenken von Instagram notwendig ist, zeigt schon allein die Tatsache das TikTok der absolute Hype im Jahr 2019 war und das wird sich 2020 sicherlich nicht ändern. Der Unterschied der beiden Plattformen ist schnell ausfindig zu machen. Auf Instagram wird Perfektion großgeschrieben. Der perfekte Tag, das perfekte Foto, die perfekte Story, das perfekte Leben. Deshalb stand Instagram in der Vergangenheit auch häufig in der Kritik. Instagram hat darauf reagiert und testet die Plattform aktuell ohne Likes.  

Und TikTok? Ja, TikTok ist authentisch und wächst mit einer Geschwindigkeit, wie kein soziales Netzwerk davor. Aktuell hat TikTok 5,5 Millionen aktive Nutzer in Deutschland. 

Kein Wunder also, weshalb Instagram sich gerne ein Scheibchen davon abschneiden möchte. Im November wurde bekannt, dass Instagram eine neue Funktion mit 15-sekündigen Videos incl. Spezialeffekten und Musik testet, die anschließend in den Stories geteilt werden können. Die Funktion nennt sich Reels und TikTok Usern sollte das bekannt vorkommen. Es dürfte auf jeden Fall spannend sein, die weitere Entwicklung diesbezüglich zu beobachten. Konkurrenz belebt ja, bekanntermaßen das Geschäft. 

Aber wie sieht eigentlich die Entwicklung bei den anderen großen sozialen Netzwerken aus? Dies hat Kontor4 sehr übersichtlich und umfangreich in einem Blogbeitrag dargestellt. 

YouTube ist mit 28 Millionen täglichen Nutzer in Deutschland nach wie vor 

Spitzenreiter. Gefolgt von Facebook mit 23 Millionen täglichen Nutzern und Instagram mit 9 Millionen täglichen Nutzern. 

Was ich übrigens auch interessant fand, ist die Tatsache, dass Instagram und Xing jeweils rund 17 Millionen Nutzer haben. Schaut man sich die wöchentlichen Zahlen an, sieht das schon wieder ganz anders aus. Hier sind bei Instagram 13 Millionen Nutzer täglich aktiv und bei Xing lediglich 2 Millionen. 

Diese Zahlen bestätigen genau das Gefühl, dass bei Xing nicht soooo viel los ist und es dagegen bei Instagram recht rasant zugeht. 

Der neue Star am Himmel der Business-Netzwerke war im letzten Jahr übrigens LinkedIn. Das Netzwerk gibt es zwar schon sehr lange, aber viele User, die von der Trägheit und fehlender Innovation von Xing enttäuscht sind, nutzen LinkedIn gerne als Alternative. LinkedIn hat in Deutschland aktuell 14 Millionen Mitglieder. Auch hier dürfen wir gespannt sein, wo die Reise hin geht.  

Ihr seht also, es lohnt sich durchaus auch mal ein Blick hinter die großen Zahlen zu werfen. 

Der Beitrag von Kontor4 hält außerdem interessante Einblicke darüber bereit, für welche Ziele die deutschen Unternehmen Social Media überhaupt nutzen und sollte euch auf jeden Fall einen Blick wert sein. Link wie immer in den Shownotes. 

https://www.kontor4.de/beitrag/aktuelle-social-medianutzerzahlen.html#WoherstammendieZahlen 

YouTube neues Format Kinder-Videos 

Wie eben bereits erwähnt ist YouTube das Netzwerk mit den meisten Nutzern. YouTube ist ja auch schon im Kindesalter sehr beliebt. Dies war aber, laut Aussage von YouTube selbst, niemals für Kinder unter 13 Jahren gedacht. Nachdem YouTube im September 2019 wegen Verstößen gegen den Schutz der Privatsphäre von Kindern eine Rekordstrafe von 170 Millionen US-Dollar zahlen musste, setzt die Video-Plattform jetzt einige Maßnahmen zum Schutz der Privatsphäre von Kindern um.  

Wer zukünftig Videos für Kinder hochlädt, muss diese jetzt auch als solche markieren.  

Mit diesen für Kinder markierten Videos werden dann weniger persönliche Daten gesammelt. Dadurch sind aber auch bei den Videos einige Funktionen, wie zum Beispiel Kommentare, Likes und Dislikes bei Youtube Music, Benachrichtigungstöne und Live Chats nicht mehr verfügbar.  

Interessant finde ich, dass diese Änderung dann alle User betrifft, die die besagten Kinder-Videos anschauen, unabhängig vom Alter. Das heißt, die Entscheidung, ob ein Video ein Kinder-Video ist oder nicht, überlässt YouTube also den Video-Produzent selbst, die die Videos als solche dann kennzeichnen müssen. Ich bin gespannt wie sich das letztlich durchsetzt.  

Social Media Bildgrößen 

Dann habe ich für euch noch einen Klassiker…alle Jahre wieder gibt es die wunderbare Übersicht der aktuellen Social Media Bildgrößen von 

Allfacebook. Sehr empfehlenswert und nützlich, deshalb setze ich euch den 

Link dorthin gerne in die Shownotes. 

https://allfacebook.de/pages/bildgroessen-facebook-twitter-googlepinterest?fbclid=IwAR27E3d5jokybfT54uXoBsiKGKTfc4RbeYxD7RZkDqELfXiO05j93b-6OI#Pinterest 

Social Media Trends 2020 

Und zum Schluss noch ein Ausblick auf das Social Media Jahr 2020. Ein Trend, der mich unwahrscheinlich freut, wird sich weiterhin fortsetzen: 

Seiten mit lokalem Standort werden in Zukunft einen immer größeren Stellenwert gewinnen; regionales Angebot darf und wird zukünftig mehr und mehr mithilfe von Social Media vermarktet. 

Und natürlich sind und bleiben die Stories auch weiterhin voll im Trend. Was einst auf Snapchat begann, hat sich bereits jetzt in die Herzen aller Nutzer gespielt, egal ob Facebook, Instagram oder WhatsApp. Und auch wir Unternehmen haben inzwischen kreative Lösungen gefunden, um darüber bei und mit unseren Kunden im Gespräch zu bleiben. 

Was noch relativ neu ist, und sich aber weiterhin durchsetzen wird, ist die 

Produktsuche in Social Media. Darauf sollte man sich in Zukunft auf jeden Fall vorbereiten. 

Video-Content ist der Hit und bleibt der Hit. Falls du dich bisher also noch nicht damit anfreunden konntest, ja, vielleicht sogar die Hoffnung hattest, dass das mit den Videos vielleicht auch wieder vorübergeht, muss ich dich leider enttäuschen. Dranbleiben und den Schweinehund überwinden ist hier meine Empfehlung. 

Noch mehr Social Media Trends gibt es bei Kroker´s Look@it dem Blog der Wirtschaftswoche. 

https://blog.wiwo.de/look-at-it/2020/01/07/lokalisierung-fluechtige-inhaltemehr-die-social-media-trends-2020/ 

Social Media News 14. bis 27. April 2018

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Diese Woche gibt es gleich mal die wichtigsten Social Media News aus den letzten zwei Wochen zusammengefasst, weil ich letztes Wochenende auf einem Kongress war und die Social Places Wochenshow deshalb mal pausieren musste.

Facebook

Nutzerzahlen

Als ich die letzte Wochenshow gemacht hatte, war der Datenskandal von Facebook das bestimmende Thema. DasSocial Media Rad dreht sich aber bekanntermaßen sehr schnell weiter,und so wie es aussieht hat sich die ganze Situation etwas beruhigt.

Auch die Commerzbank schaltet nach 4-wöchigerPause wieder Werbung auf Facebook. Außerdem gab es neue Zahlen,und so wie es aussieht hatsich der ganze Datenskandal letztlich nicht auf die Social Media Nutzung im Allgemeinen ausgewirkt.

Laut Facebook nutzen 1,4 Milliarden User Facebook jeden Tag. Weitere verlässliche Nutzerzahlen von Facebook habe ich bei Allfacebook gefunden.

Facebook und Datenschutz

Aber Facebook ist nach wie vor bemüht auch das Vertrauen der Nutzer wieder herzustellen. Das merkt jeder,der diese Tage auf Facebook war. Aktuell macht sich Facebook fit für die DSGVO – die Europäische Datenschutzgrundverordnung,die ab dem 25. Mai in Kraft tritt. So müssen zum Beispiel die Eltern von Usern unter 16 Jahren einige Einstellungen ihrer Kinder bestätigen. Das betrifft unter anderem auch die Werbung,beziehungsweise die Daten die zugrunde liegen, wenn dem Teenager Werbung anzeigt wird.

Facebook Gesichtserkennung

Auch die Gesichtserkennung ist natürlich bezüglich dem Datenschutz ein Thema. Hier wurde ich diese Woche gefragt, ob ich die Gesichtserkennung nutzen möchte oder nicht. Sicherlich hat das, wie alles im Leben seine zwei Seiten. Ich gebe auf der einen Seite weniger Daten von mir frei, auf der anderen Seite weiß ich dann auch wenn mein Gesicht irgendwo auftaucht, weil Facebook mich darüber benachrichtigt. Das heißt, das leider beliebte Kopieren von ganzen Accounts fällt schon mal schneller auf.

Für Jugendliche unter 18 Jahren bleibt die Gesichtserkennung übrigens generell aus. Ändern kannst du die Gesichtserkennung jederzeit unter Einstellungen. Dortgibt es einen eigenen Menüpunkt „Gesichtserkennung“.

Außerdem hat Facebook zum ersten Mal die Richtlinienveröffentlicht, die dazu führen, dass Beiträge gelöscht werden. Durch das Netzwerkdurchsetzungsgesetzsind die Plattformen ja dazu verpflichtet strafbare Inhalte zu löschen, sonst drohen Bußgelder. Was allerdings dann genau strafbar ist und was nicht, darüber lässt sich dann doch sicherlich streiten. Das Berliner Landgericht hat jetzt eine einstweilige Verfügung erlassen. Der Grund: Facebook hätte zu unrecht einen Facebook Kommentar gelöscht. Es handelt sich dabei um einen Post der eher „rechts“ einzustufen wäre, aber letztlich wohl nicht rechtswidrig ist.

Jetzt soll von Facebook eine Funktion eingeführt werden, die es möglich macht gegen die Löschung eines Beitrages Widerspruch einzulegen. Dann soll der gelöschte Beitrag einer intensiveren Prüfung unterzogen werden.

Facebook Local

DieseWoche habe ich mir auch eine neue App von Facebook heruntergeladen. Diese App nennt sich Facebook Local. Mit dieser App kann man die neuesten Aktivitäten, Ereignisse und Orte sehen, mit denen die Freunde interagieren. Aber nicht nur das, du bekommst auch Updates von Seiten, denen du folgst.

Außerdem kannst du mit der App herausfinden, was in deiner Nähe so los ist. Beziehungsweise kannst du das natürlich auch für jede beliebige Stadt abfragen. Dies und noch einiges mehr gibt es in der App. Das zeigt mir mal wieder, wie wichtig esfür den lokalen Handel istund natürlich auch für Restaurants, Cafes usw. auf Facebook vertreten zu sein. Die App ist bereits im Appstore verfügbar.

Watch Party

Außerdemgibt es noch eine neue Funktion in den Gruppen. Diese Funktion nennt sich Watch Party. So könnt ihr mit anderen Gruppen-Mitgliedern gemeinsam ein Video anschauen und so natürlich auch zeitgleich miteinander darüber diskutieren. Diese Funktion beinhaltet allerdings ausschließlich Facebook Videos und keine YouTube Videos. Wenn du deine eigene Watch Party mal ausprobieren möchtest, findest du eine detaillierte Anleitung bei Allfacebook.

Instagram

Nutzdaten Download

Und der Datenschutz macht auch vor Instagram nicht halt. Dort ist es ab sofort möglich deine Nutzerdaten zum Download per Mail anzufordern. Wenn du diesmal austesten möchtest, findest du dazu eine genau Anleitung und noch mehr Infos bei Allfacebook.

Instagram Nutzung

Außerdem binich noch auf eine interessante GfK Umfrage zur Nutzung von Instagram gestoßen. Darausgeht hervor, dass viele Instagram User sich viel lieber die Beiträge von anderen Usern anschauen, als selbst welche zu posten. Interessanter Content ist an erster Stelle der von Freunden, Bekannten und der Familie. Danach von Prominenten und an dritter Stelle von Marken, Unternehmen und Online-Shops.

Und wenn du jetzt auch deine Follower auf Instagram begeistern willst, aber noch nicht so genau weißt wie du das anstellen sollst, dann habe ich auf Blog2Social eine super Infografik mit 52 Instagram Strategien für Unternehmer für dich gefunden. Schau ruhig mal drauf und hol dir neuen Input für deine Instagram-Strategie ab.

 

YouTube

Auch bei YouTube haben sich Werbekunden bezüglich mehr Transparenz bei der Platzierungder Werbung durchgesetzt. So beendet Procter & Gamble den seit März andauernden Werbeboykott. YouTube bemüht sich nunmehrum Transparenz. Der Transparency Report von YouTube besagt, dass im vierten Quartalvon 2017 8,3 Millionen Videos mit problematischen Inhalt gelöscht wurden. Davon wurden 75 % gelöscht, bevor sie angesehen werden konnten. Mehr zu den gelöschten Videos gibt es bei Onlinemarketing.de.

Twitter

Auchbei Twitter gibt es Grund zur Freude. Im zweiten Quartal in Folge schreibt der Konzern schwarze Zahlen. Das freut mich sehr für Twitter. Herzlichen Glückwunsch und weiter so!

Pinterest Design-Update

Pinterest hat auch ein neues Update für Business-Seiten herausgebracht. Auf den Business-Profilen werden jetzt nicht nur die Zahl der Follower angezeigt, sondernauch die Zahl der Betrachter in den letzten 30 Tagen. Über diese Angabe lässt sich der Stellenwert der Pins bei den Usern viel besser darstellen.

Und noch etwas Neuesgibt es bei Pinterest, das ist das dynamische Profil-Titelbild. Eine schöne Spielerei, die ich so noch von keinem anderen Netzwerk kenne. Dort hast du nämlich ab sofort nicht mehr die Möglichkeit,ein eigenes individuelles Profil-Titelbild einzustellen. Dafür hast du die Möglichkeit auszuwählen, zwischen deinen neusten Pins, den Pins die sich User von deiner Website gemerkt haben oder die Pins einer bestimmten Pinnwand. Und je nach dem was du wählst,werden diese dann als dein Titelbild angezeigt. Wenn du wissen willst wie das aussieht, kannst du ja gerne mal auf meinem Profilvorbeischauen. Mich findest du auf Pinterest unter socialplaces_de.

 

Whats App

Der Datenschutz und die Einführung der DSGV hat auch dazu geführt, dass WhatsApp das Mindestalter für die Benutzer der App von 13 auf 16 Jahren anheben will.

Snapchat

Bleibt für unter 16 jährige nutzbar

Bei Snapchat sieht es etwas anders aus. Das Unternehmen will auf die Erhebung von personenbezogenen Daten und Ortungsinformationen verzichten und somit ist eine Nutzung auch ohne Zustimmung der Eltern unter 16 Jahren möglich.

Spectacles

Aber es gibt noch weitere Neuigkeiten von Snapchat. Die Kamera-Brille Spectacles war ja nicht unbedingt der Renner, bekommt aber jetzt von Snap eine zweite Chance. Die Brille soll bessere Fotos und Videos aufnehmen und diese schneller ans Handy übertragen. Zudem ist die neue Brille wasserdicht. Der Preis für Spectacles steigt von 150 auf 175 Euro.

Shoppable AR

Ebenfalls wird es bei Snapchat bald möglich sein Produkte direkt in der App zu kaufen. Das Ganze nennt sich „Shoppable AR“ und lädt mit dem „Shop now“ Button zum Einkaufen ein.

Snappables

Snapchat ist ja bekannt für die Linsen. Diese ermöglichen es uns Hunde-, Katzen- oder Hasenohren aufzusetzen, und uns mit wunderbaren Blumenkränzen zu schmücken und noch vieles mehr. Dies ergänzt Snapchat jetzt mit einer Gaming-Funktion, den Snappables. Da kannst du zum Beispiel Handeln durch das Hochziehen deiner Augenbrauen stemmen. Na ja, Spaßfaktor wie immer bei Snapchat garantiert.

Jodel und musical.ly

Nachdemich mich jetzt von Snapchat wieder loseisen konnte,habe ich diese Woche noch zwei neue Gäste hier in der Social Places Wochenshow. Das sind Jodel und musical.ly. Ich möchte diese Beidenhier erwähnen, da die Plattformen für den ein oder anderen ja vielleicht auch zukünftig für die Werbeschaltung interessant sein könnten. Jodel ist ein Studenten-Netzwerk und dort wird es in Zukunft ebenfalls möglich sein Werbung zu schalten. Und Musical.ly könnte auch zukünftig für Influencer Marketing interessant werden. Das nur mal so am Rande erwähnt, ich werde hier auf jeden Fall die Entwicklung weiter beobachten und dich aufdem Laufenden halten.

Und das waren die News aus Social Media aus der 16. und 17. Kalenderwoche. Ich hoffe ich kann dich mit meinen Fundstücken inspirieren und es war auch etwas Neues für dich dabei. Es waren ja sehr viele Plattformen hier vertreten und das freut mich immer sehr, weil mir die Vielfalt in Social Media sehr gut gefällt und deshalb mag ich es auch, wenn ich hier von möglichst vielen Plattformen berichten kann.

Ich würde mich freuen wenn du auch nächste Woche wieder dabei bist, bei der Social Places Wochenshow, wenn es News und Infos rund um Social Media gibt.