Vom Offline ins Online-Business

Viele Wege führen ins Online-Business. In diesem Blogbeitrag will ich dir zeigen, dass es Umwege, lange Wege und leichte Wege gibt.

Mein ganz persönlicher Weg war lang und mit Umwegen gespickt, die mir aber letztlich neue Blickwinkel und Erfahrungen geschenkt haben. Es geht aber auch leichter, denn die Zeit ist nun auch eine andere.

Wenn dich mein Weg ins Online-Business interessiert, habe ich ihn hier für dich aufgeschrieben, wenn du aber einfach nur einen leichten Weg suchst, kannst du direkt ins zweite Kapitel dieses Beitrages springen. Dort findest du die wichtigsten Informationen, die du für deinen Start in dein Online-Business benötigst.

Mein Weg ins Online-Business

Mein Weg ins Online-Business begann Anfang 2000. Irgendwie haben wir ja alle auf den großen Knall gewartet und an Silvester ist nichts passiert. Aber für mich änderte sich Anfang 2000 ALLES.

Im Jahr 2000 im Homeoffice

Meine erste Tochter wurde im Februar geboren und ich spürte nach 8 Wochen, da fehlte mir noch was. Mir fehlte mein Job. Ich habe immer gerne und leidenschaftlich gearbeitet. Und das fehlte mir. Ich also, eines schönen Nachmittags, mit meinem Kinderwagen in der Firma vorbei geschippert und zu meinem Chef gesagt, dass ich wieder arbeiten möchte. Mein Chef, ein sehr weitsichtiger Mann, hatte sich schon so was gedacht und hatte gleich den passenden Job für mich. Eine Website musste her und ich sollte das Projekt betreuen. Vom Homeoffice aus!

Wow, das klingt erst mal nach dem Joker. Aber ich muss sagen. Homeoffice im Jahre 2000 war eine sehr einsame Angelegenheit. Mir fehlten die Kolleginnen und Kollegen.

Sonnenkäfer

Deshalb beschloss ich mich selbstständig zu machen, das wollte ich schon immer mal.

Der Sonnenkäfer mein kleiner Laden mit Naturwaren, Spielsachen, Stoffwindeln und Tragetüchern eröffnete ich im November 2000 bei uns im Haus. Die Öffnungszeiten waren Freitag und Samstag, so blieb mir noch genügend Zeit für meine Familie. Den Job bei meiner Firma habe ich noch ein Jahr beibehalten.

Ich muss dazu sagen, dass ich in einer kleinen 1000 Seelen Gemeinde in der Nähe von Bamberg wohne. Die Eröffnung meines Laden hatte hier für Verwirrung gesorgt. So einen Laden brauchen doch die Stettfelder gar nicht! Wer soll denn dort einkaufen?

Ich ging in Geburtsvorbereitungskurse und holte so die Kunden zu mir in den Laden. Das hat prima geklappt. Ich habe immer darauf geachtet, dass ich Produkte anbiete, die es nicht überall, auch nicht in den einschlägigen Versandkatalogen (das war damals unser Nabel zu Welt), zu kaufen gab.

Mein digitales Schaufenster

Damit ich die Leute über mein Produktangebot und Öffnungszeiten informieren konnte, hatte ich von Anfang an eine Website, die ich mit meinem Mann zusammen erstellt habe. 2004 kam dann mein erster Webshop dazu, welcher vor allem als digitales Schaufenster genutzt wurde.

….und hintendrein ganz klitzekleine die Sonnenkäfer Kinderlein 

2001 wurde meine zweite Tochter geboren und 2006 wünschten wir uns noch ein drittes Kind und wir bekamen zwei. DAS WAR DER HAMMER. 

Ich war überglücklich, dass ich vier gesunde Kinder hatte! ABER: Ich schaffte das alles irgendwie nicht mehr mit meinem Sonnenkäfer, der übrigens florierte. Im November 2008 genau 8 Jahre später habe ich dann meinen kleinen Sonnenkäfer wieder fliegen lassen und es fiel mir wirklich nicht leicht. 

Zurück auf Start

Und was jetzt? Wieder stand ich am Anfang? Mir fehlte meine Arbeit!

Ich nutzte die Zeit und machte etwas, was ich schon immer mal machen wollte. Ich schrieb ein Buch. Aber wie schreibt man ein Buch, wie fängt man es an? Wie strukturiert man es? Wie bleibt man im Schreibfluss?? 

Antworten auf all diese Fragen habe ich Online gefunden. Die Schreiberlinge waren mit die Ersten, die ihr Wissen gerne in Blogs veröffentlichten. Außerdem habe ich einen Online-Schreibkurs belegt, bei dem ich regelmäßige Aufgaben per E-Mail bekommen habe und nach Bearbeitung wieder zu Korrektur zurückgeschickt habe.

Aus meinem Leben als Autorin

Mein Buch, ein Jugendroman mit stolzen 312 Seiten, war 2011 fertig und natürlich hat nicht alle Welt darauf gewartet. Auch nach wirklich intensiven Bemühungen konnte ich keinen Verlag finden, der mein Buch veröffentlichte. Aber dann machte sich ein großes Thema im Land breit – das Self-Publishing. Amazon und auch andere Plattformen machten es möglich das eigene Buch KOSTENLOS digital zu veröffentlichen. Wurde das Buch verkauft, ging eine Provision an Amazon.

Machen wir es kurz, ich habe mein Buch auf Amazon veröffentlicht und hatte damit keinen durchschlagenden Erfolg. Aber dennoch wurde mein Roman über 1.000 Mal heruntergeladen und darauf war ich stolz. Womit ich allerdings nicht klarkam, waren die Bewertungen, die ich für mein Werk erhalten habe. Das lag nicht unbedingt an den Bewertungen selbst, sondern an mir. Ich hatte mein Innerstes in dem Buch nach außen gekehrt und wollte eigentlich nicht, dass das irgendjemand bewertet. Außer natürlich, mir wurde gesagt, dass das Buch super ist. 🙂

Na ja, lange Rede kurzer Sinn, das Buch war geschrieben, es gab mir das Gefühl etwas Großes geschaffen zu haben und das genügte mir. Deshalb habe ich die Veröffentlichung wieder zurückgenommen. An dieser Stelle möchte ich noch ganz herzlich meiner lieben Freundin Christine danken, die das alles und noch viel mehr mit mir durchgestanden hat. 

Back to the Roots

Und auf zu neuen Ufern…äh nein, eigentlich alten Ufern. Ich war also wieder mal auf der Suche nach einem Job und habe mich in diesem Moment an meinen Chef erinnert…du weißt schon der aus dem Jahr 2000. Ich überfiel ihn also im Jahr 2011 wieder in seinem Büro und fragte nach einem Job. Diese Mal hatte er es nicht kommen sehen und brauchte Bedenkzeit. 

Social Media Manager

Und tatsächlich 2012 bekam ich DAS Angebot von ihm. Social Media Betreuung der Unternehmenskanäle – 10 Stunden pro Woche im Homeoffice. Und das war für mich wirklich ein Traum und eine riesige Chance.

Die ich auch ergriff. Denn mir war schnell klar, mit dem Satz „Andrea mach mal!“ war es in diesem Fall wirklich nicht getan. Ich absolvierte ein Fernstudium zum Social Media Manager bei ILS und tauchte tief ins Thema Social Media ein, lernte es kennen und lieben.

Und da war noch soooo viel mehr möglich. Eine völlig neue Welt eröffnete sich mir. Ja, ich will sagen, es war plötzlich alles möglich. Und das führte zu einem Problem, denn in einer Unternehmensstruktur ist man natürlich nicht so frei und wendig mit seinen Entscheidungen wie man es vielleicht möchte. Und das funktionierte für mich nicht.

Selbstständig im Online-Business

Ich wollte einfach noch mehr! Ich sah plötzlich Chancen und Möglichkeiten für alle Unternehmen und das wollte ich auch unbedingt mit Ihnen teilen. Deshalb kündigte ich meinen Job und machte mich Anfang 2017 selbstständig mit meinem Unternehmen Social Places als Social Media Beraterin und Webdesignerin.

So geht’s nicht weiter

Und jetzt in 2020 kann ich dir sagen: So geht es für mich nicht weiter!

Während des letzten Lockdown habe ich 10 Kilogramm zugenommen! 10 Kilo!!

Und das nicht, weil ich so viel Zeit zum Essen hatte. Nein, weil ich schlicht und ergreifend gefühlt rund um die Uhr gearbeitet habe, um möglichst vielen Menschen dabei zu helfen, sich online zu vernetzen. Das waren ganz unterschiedliche Aufträge und es hat mir wirklich auch Spaß gemacht. Aber es war einfach zu viel. Keine Freizeit, kein Wochenende, kein Sport. Mein Mann, meine Kinder, jeder musste mit ran wo es nur ging.

Ich fühlte mich, wie so viele meiner Kunden auch, in einer Sackgasse mit einem Buckel voller Arbeit und wusste gar nicht so recht, wo ich zuerst hinlangen sollte. Ich weiß, das ist ein Zustand, den weder ich noch meine Kunden so wollten.

Deshalb raus mit uns aus der Sackgasse und rein ins Online-Business-Vergnügen.

Dein leichter Weg ins Online-Business

Ich kann dir versprechen, Online-Business ist viel leichter als du denkst. Das ist nicht irgendein abstraktes Gebilde, sondern es ist, sobald du mal hinter den Vorhang geblickt hast, eigentlich ganz logisch. Aber dafür musst du einen Blick riskieren.

Der nächste Schritt

Und da sind wir schon beim ersten Punkt. Du musst es tun! Du musst dich auf den Weg machen, den nächsten Schritt gehen!! JETZT.

Wirklich den nächsten Schritt gehen und nicht nur nach Möglichkeiten für deinen nächsten Schritt suchen.

Mir sind inzwischen schon ganz, ganz viele Menschen begegnet, die ein wahnsinniges Wissen über Online-Business haben, aber trotzdem denken, sie wissen noch nicht genug, um den nächsten Schritt zu machen.  

Sie schnappen Fachbegriffe auf, wissen aber nicht in welchem Zusammenhang sie zum großen Ganzen stehen und fühlen sich so noch verwirrter als vorher.

Sie schauen sich Videos an, wie sie das schnelle Geld online verdienen können, haben aber nicht das Grundwissen über die Zusammenhänge, um das angebotene System zu bewerten. 

Sie hecheln von einer Plattform zur Nächsten in der Hoffnung den großen Clou zu landen, um dann festzustellen, dass es trotzdem wieder nicht das Richtige war.

Verstehe mich bitte nicht falsch, ich will das nicht verurteilen. Vieles habe ich selbst so gemacht. Und wenn du Zeit hast, kannst du deinen Weg so gehen. 

Diesen Weg würde ich aber viel mehr in die Kategorie Stadtbummel einordnen. Du hast nichts vor, suchst nichts Bestimmtes, willst dich mal inspirieren lassen.

Das willst du nicht? Du weißt aber auch noch nicht was dein nächster Schritt ist?

Hole dir Hilfe

Wenn du noch nicht weißt, was dein nächster Schritt ist, empfehle ich dir unbedingt, dir Hilfe zu holen.

Reparierst du dein Auto selbst? Nähst du ein Kleid selbst? Backst du dein Brot selbst? Ja, das kann man machen, aber die meisten von uns überlassen das dann doch lieber der Fachfrau oder dem Fachmann, oder?

Lass dich nicht täuschen von der „kostenlos“ Mentalität, die im Internet vorherrscht. Gehst du zum Rechtsanwalt, zahlst du Geld. Gehst du zum Steuerberater, zahlst du Geld. Klar kannst du dir Informationen im Internet suchen und deine Steuer selbst erledigen. Das kostet dich aber auch deine Zeit. Es ist also nicht KOSTENLOS.

Wenn du meinen Weg ins Online-Business gesehen hast, weißt du, dass ich mir ganz oft Hilfe geholt habe. Und ich kann dir sagen, das hat nicht mit meiner Selbstständigkeit aufgehört. Nein, da hat es erst mal richtig angefangen. Ohne Hilfe stände ich nicht da, wo ich heute stehe. Ich habe für diese Hilfe tausende Euros ausgegeben und es war mir JEDEN Cent wert.

Ich möchte dir hier einige Online-Angebote vorstellen, die ich selbst in Anspruch genommen habe und ruhigen Gewissens weiterempfehlen kann:

Online-Workshop-Tag und Online-Kurzworkshop  – ein super Programm für den Einstieg von der wunderbaren Eva Peters vom Onlinekurse-Kompass

Home Sweet Office – mit diesem Programm von der lieben Claudia Kauscheder von Abenteuer Homeoffice bringst du Organisation und Struktur in dein Home-Office

Powertag Redaktionsplan – ebenfalls von Claudia Kauscheder hat dazu beigetragen, dass ich Struktur in meine Ideen gebracht habe.

PowerQuartal – und noch mal Claudia Kauscheder, der super Kurs zum Dranbleiben

#33Days  Online-Marketing in 33 Tagen lernen, verstehen und vor allem anwenden. Was mich aber wirklich begeistert, ist das Herzblut mit dem Kathrin Luty von Frauen Business ihr Wissen weitergibt. Es geht nicht darum, dass du irgendetwas verkaufst, sondern wie du die Menschen mit dem, was dir am Herzen liegt, Online erreichst.

Was Kunden wollen  du fragst dich, was du online anbieten könntest? Oder hast bereits Online-Angebote, die nur leider niemand kauft? Dann schau dir das “Was Kunden wollen Programm“ von Karin mal näher an.

Rock your Live-Videos – mir ist noch niemand begegnet, der Live-Videos einfach so aus dem Ärmel schüttelt. In diesem Kurs nimmt dich Birgit an die Hand.

Herzensbusiness – Ein wunderbares All-in-one Marketing Coachingprogramm von der lieben Petra Prosoparis.

Augenschule Sylvia Gelman  tja, leider ein leidiges Thema – Computer und die Augen. …..wundervolle Übungen, die zur Entspannung der Augenmuskulatur beitragen und das Sehen verbessern

Sockenworkshop – von der lieben Beatrix von Strickheldinnen. Mal was anderes als immer nur arbeiten. 

GoGirlRun – Bewegung muss sein. So erreichst du deine Laufziele

 

Und das sind nur die, die ich dir wirklich sehr gerne weiterempfehle.

Du siehst aber schon, das ist wirklich ein bunter Blumenstrauß an Hilfsangeboten, den ich bereits genossen habe. Und es gibt noch so viel mehr, was ich gerne lernen möchte. Und damit kommen wir zum wichtigsten Punkt überhaupt im Online-Business.

Alles ist Möglich

Es ist im Online-Business alles möglich. Und ich sage dir, es stimmt!

Es ist wirklich alles möglich, selbst das, das du dir bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorstellen konntest. Es ist möglich, dass du dir selbst Hilfe holst, um dich in einen Bereich weiterzuentwickeln. 

Es ist aber auch gut möglich, dass du selbst ein Online-Angebot auf die Beine stellst, obwohl du jetzt noch nicht genau weißt was bzw. wie das genau gehen soll.

Es gibt Online Angebote für Gartenberatungen, Kochkurse, Yoga, Sport, Ahnenforschung, Erziehungsfragen, Fragen zur Nussallergie, Klöppeln, Persönlichkeitscoaching, Fotokurse, Raucherentwöhnung, Leberreinigung, Darmsanierung, Hundetraining und und und.

Das soll dich jetzt nicht animieren, diese Kurse zu besuchen, sondern dir im Klaren darüber zu werden, dass auch du es schaffen kannst. Mir ist es wichtig deinen Blick weit zu machen für die Möglichkeiten die vor uns allen liegen. 

Wenn du jetzt zum Beispiel ein Tattoo-Studio besitzt, ist es natürlich mit dem tätowieren  etwas schwierig. Du kannst aber zum Beispiel deine Kunden dabei begleiten das richtige Tattoo für sich zu finden. So ein Tattoo ist ja schließlich auch eine bleibende Angelegenheit. Ich weiß nicht, ob es das schon gibt. Es ist einfach ein Beispiel, dass ich aus der Luft gegriffen habe, um dir zu zeigen, wie leicht es sein kann, wenn wir unseren Blickwinkel verändern und den Mut aufbringen die ersten Schritte zu gehen.

Was du jetzt tun kannst

Neues Arbeiten ist möglich. Digitalisierung ist möglich. Es liegt alles schon vor dir auf dem silbernen Tablett. Du musst nur noch zugreifen, und wenn du nicht weißt wie, dann hole dir bitte Hilfe.

Wie du Hilfe bekommst:

  • Die von mir empfohlenen Kursangebote sind verlinkt, du kannst dich dort unverbindlich informieren.
  • Du schreibst einen Kommentar unter diesen Beitrag bei was du Hilfe benötigst.
  • Du schreibst mir eine Mail mit deinem Problem und ich sehe  wie ich dir helfen kann.
  • Du abonnierst meinen Newsletter, dort bekommst du auch regelmäßige Informationen rund ums Online-Business und Social Media.

Wie du helfen kannst:

Du hast selbst schon ein Online-Angebot? Dann verlinke es bitte unbedingt in den Kommentaren. Es ist egal was es ist, es geht hier wirklich auch darum die vielfältigen Möglichkeiten abzubilden und zu vernetzen.

Zum Schluss…

Die 10 Kilo habe ich wieder abgenommen und ich habe mir geschworen, dass ich jetzt nicht den gleichen Fehler nochmal mache wie im Frühjahr. Du siehst, wir müssen alle unser Schicksal in die Hand nehmen. 

Ich wünsche dir einen leichten Weg in dein Onlinebusiness und falls du doch mal einen Umweg gehen solltest, sei einfach nett zu dir selbst und mach einfach den nächsten Schritt.

Herzlichst

Andrea

Dem Hashtag auf der Spur

Wer in den sozialen Netzwerken unterwegs ist kommt an ihm nicht vorbei: dem Hashtag!

Viele kennen ihn vom Sehen und einigen gefällt er sogar so gut, dass er als eine Art cooles Accessoire im Text verstanden wird. Aber der #Hashtag kann noch viel mehr. Über all die wunderbaren Möglichkeiten, die uns der Hashtag bietet, geht es in diesem Beitrag.

Fun Facts über mich und  # ❤️

Ich will das Thema aber nicht so trocken beginnen lassen, deshalb zur Auflockerung hier ein kleiner Fun Fact über mich und meine ganz persönliche Liebe zum Hashtag. Diese scheine ich nämlich so leidenschaftlich schon während der Anfangszeit als Social Media Manager zum Ausdruck gebracht zu haben, dass mir meine Kolleginnen heimlich den Spitznamen „Hashtag“ gegeben haben.

Irgendwann hat sich dann jemand bei mir verplappert, aber ich empfand das gar nicht als schlimm, sondern für mich war es mehr ein Kompliment, denn meine Liebe zum Hashtag war schließlich unverfälscht und ehrlich.

Gerne möchte ich dir in diesem Blogbeitrag etwas von dieser nicht ganz so heimlichen Liebe vermitteln und weitergeben.

Damit du aber verstehen kannst, welche Tragweite der Hashtag hat, möchte ich dann doch ganz am Anfang mit den Hard Facts über den Hashtag beginnen.

Der # Hashtag – Hard Facts

Was bedeutet das Wort Hashtag überhaupt?

Das Wort Hashtag selbst setzt sich aus den englischen Wörtern “Hash” für das Schriftzeichen Raute und “Tag” für Markierung zusammen.

Soweit doch eigentlich ganz einfach, oder?

Hashtag = Markierung mit Raute.

Warum macht es Sinn einen Hashtag zu verwenden?

Den Hashtag kann man als Code-Wort für ein Thema verstehen. So hast du die Möglichkeit zu sehen, was andere Menschen zu einem bestimmten Thema zu sagen haben, du kannst es weiterverbreiten bzw. teilen und natürlich auch die eigene Meinung zu dem Thema veröffentlichen.

Was musst du zur Verwendung eines Hashtags wissen?

Mit der Verwendung von Hashtags werden Wörter als Schlagwörter gekennzeichnet. Diese Schlagwörter werden dann automatisch verlinkt. Klickst du in einem Beitrag auf den Hashtag, der nach dem Veröffentlichen meist farbig abgesetzt zum restlichen Text erscheint, werden für dich alle Beiträge mit dem gleichen Hashtag aufgelistet. So kannst du sehen, was anderen Menschen zu dem gleichen Thema zu sagen haben.

Die Funktionsweise eines Hashtags

Technische Voraussetzungen

Technisch ist es egal:

  • ob du groß oder klein schreibst
  • wo du den Hashtag in deinem Text platzierst
  • wie lang dein Hashtag ist

Eigene oder vorgeschlagene Hashtags?

Das bedeutet im Klartext, jeder kann eigene Hashtags erfinden und dabei kann man der eigenen Kreativität freien Lauf lassen. Diese Möglichkeit ist vor allem für Unternehmen interessant, die für ihre Kampagne einen eigenen Hashtag kreieren.

Du kennst das vielleicht auch von Fernsehsendungen, bei denen ein Hashtag in der Sendung eingeblendet wird, damit sich die Zuschauer auch in den sozialen Medien über die Sendung austauschen können.

Aber wenn du dich als Einzel- oder KleinunternehmerIn mit mehreren Menschen zu einem bestimmten Thema austauschen möchtest, ist es sinnvoll erst einmal nach Hashtags zu suchen, die häufiger zu deinem Thema verwendet werden.

Wo kann ich überall Hashtags verwenden?

Du kannst Hashtags auf allen Plattformen verwenden, die aus der Kombination Raute mit Schlagwort einen Link erzeugen.

Auf folgenden Plattformen ist eine automatische Verlinkung, die eine Suche nach Inhalten mit dem gleichen Hashtag ermöglicht, integriert:

Twitter, Instagram, LinkedIn, TikTok, Facebook, YouTube und Pinterest.

Wie finde ich den richtigen Hashtag?

Richtig interessant wird es erst, wenn auch mehrere Menschen im Netz den selben Hashtag benutzen. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten herauszufinden, welche Hashtags gerade zu einem Thema aktuell sind. Letztlich ist das aber auch immer von der jeweiligen Plattform abhängig.

Der Hashtag auf Twitter

Twitter ist die Mutter des #Hashtags. Dementsprechend gestaltet sich die Suche dort relativ einfach.

Bist du mit einem mobilen Gerät unterwegs, musst du nur die Suchfunktion öffnen, dann werden dir automatisch die Twitter Trends angezeigt. Das sind Themen und  #Hashtags die gerade auf Twitter aktuell sind.

Benutzt du Twitter an deinem Computer, werden dir die Twitter Trends auch schon auf deiner Startseite angezeigt.

 

Der Hashtag auf Instagram

Instagram ist das Netzwerk, bei dem ebenfalls die Verwendung von Hashtags essenziell ist. Dementsprechend bietet Instagram in seiner Suchfunktion einen speziellen Hashtag-Finder an.

Die Kunst der Hashtag-Recherche

Aber um wirklich die volle Tragweite der Hashtags auszunutzen, ist es wichtig, etwas in die Tiefe zu gehen. Schließlich ist das Netz voll von Informationen und der Hashtag hilft dir dabei, dich genau mit den richtigen Menschen zu verbinden. Deshalb lohnt es sich wirklich etwas Zeit in die eigene Hashtag-Recherche zu investieren.

Bei mir hat sich dabei folgendes Vorgehen bewährt:

Ich wähle 3–5 Oberbegriffe, für die das Unternehmen steht. Anschließend erarbeite ich zu jedem Oberbegriff nochmals 5–10 Unterbegriffe. Und dann recherchiere ich zu jedem Unterbegriff die dazugehörigen Hashtags.

Wichtig es hier sich nicht gleich auf die Hashtags mit den meisten Verwendungen zu stürzen, sondern sich in diesem Fall lieber mal auf das gute Mittelmaß zu beschränken. Das hat zum Vorteil, dass du nicht in der Masse untergehst aber dich auch nicht allein auf weiter Flur herumtreibst.

Du siehst schon, bei der Hashtag-Recherche wird wirklich sehr sehr tief gegraben. Dabei kann es zur Inspiration auch hilfreich sein, mal über den eigenen Tellerrand hinauszublicken und zu prüfen, welche Hashtags deine Mitbewerber oder Nutzer mit einem ähnlichen Angebot wie du, verwenden.

Und last but not least – gerade für Unternehmen mit lokalem Standort ist die Verwendung eines lokalen Hashtags von großer Bedeutung.

Übrigens ist das Thema Hashtag Recherche auch ein wichtiger Punkt bei meinem Online-Workshop DEIN START AUF INSTAGRAM. Denn ohne die richtige Verwendung von Hashtags auf Instagram, verspielst du dort viel wertvolles Potenzial.

Der nächste Workshop findet am 11. November statt und du kannst dich hier anmelden.

Auf den anderen Plattformen kannst du zwar nach #Hashtags suchen, dort wird aber keine spezielle Hashtag-Suche angeboten. Das bedeutet, du musst den #Hashtag zu deinem Thema vorab, entweder auf einer anderen Plattform oder in Posts zu dem gleichen Thema recherchieren.

Hashtag-Beispiele aus der Praxis

#PortesOuvertes

Auf Twitter boten Menschen über den Hashtag #PortesOuvertes Übernachtungsmöglichkeiten für diejenigen an, die während der Terror-Anschläge in Paris nicht nach Hause konnten, oder ihre Wohnungen verlassen mussten. #PortesOuvertes bedeutet offene Türen.

#Aufschrei

Unter dem Hashtag #Aufschrei wurde 2013 auf Twitter eine Debatte über Sexismus im Alltag losgelöst. Mit #Aufschrei wurde erstmals ein Hashtag mit dem “Grimme Online Preis” ausgezeichnet.

Dieser Artikel im Spiegel setzt sich intensiver mit dem Thema auseinander: https://www.spiegel.de/netzwelt/web/gegen-sexismus-twitter-aktion-aufschrei-gewinnt-grimme-online-award-a-907262.html

#HelpDontHate

eine Spenden-Aktion für Geflüchtete von der BLOGFABRIK

YouTube

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Fazit

Die oben aufgeführten Hashtags sind übrigens Alle schon vor vielen Jahren entstanden und sie haben dennoch nicht an Aktualität verloren.

Auch wenn das Netz manchmal so schnelllebig und veränderbar erscheint, zeigte sich mir, dass eine gewisse Konstanz, Beharrlichkeit und Ausdauer letztlich, wenn auch manchmal in kleinen Schritten, zum Erfolg führt. Und hierbei schließe ich auf jeden Fall auch die Recherche nach den richtigen Hashtags mit ein. 

Ich hoffe jedenfalls, ich konnte dir mit meinem Beitrag einen Blick in meine Hashtag-Welt und ihre wunderbaren Möglichkeiten eröffnen.

Wenn dir dieser Blogbeitrag gefallen hat, teile ihn doch einfach mit deinen Freunden. Gemeinsam Neues zu entdecken macht doch mehr Spaß. 

Und das ist doch letztlich das allerwichtigste – denn Spaß bringt Leichtigkeit! #socialmedialeichtgemacht

Hast du Fragen zu dem Thema, oder möchtest du mir ein Feedback dazu geben. 

Dann freue ich mich darüber in den Kommentar auf dieser Seite.

Herzliche Grüße

Andrea

Warum Instagram für jedes Unternehmen ein Gewinn ist

HIER KANNST DU DIR MEINEN WOCHEN-RÜCKBLICK MIT VIEL LEICHTIGKEIT ANHÖREN:


Ich werde in der letzten Zeit immer öfter gefragt, ob es sich rentiert, als Unternehmen auf Instagram vertreten zu sein. Dabei ist mir aufgefallen, dass mir diese Frage vorwiegend von Unternehmen mit lokalem Standort gestellt wird. Oder aber auch von Unternehmen, die eine Zielgruppe mit einem Durchschnittsalter von 25 Jahren und älter haben.

Ist Instagram nur für junge Nutzer?

Die Plattform Instagram wird im Allgemeinen als die Plattform für junge Nutzer, die sich dort weltweit vernetzen, bezeichnet. Und ja, das war auch mal so, denn die sogenannten Instagrammer mit ihren tausenden Follower, vorwiegend junge Menschen, haben die Plattform groß gemacht.

Aber warum ist das so? Ist das Potenzial für die Plattform wirklich nur für Nutzer zu sehen, die sich gerne präsentieren? Die genug Selbstbewusstsein haben um tausende, hunderttausende und sogar Millionen von Menschen weltweit zu erreichen? Die diese dann auch noch dazu bewegen können ihnen zu folgen, um so mehr Reichweite für ihre zukünftigen Posts zu erzielen? Denn je größer die Reichweite, desto größer natürlich auch der Marktwert der Instagrammer.

Die Instagrammer haben so eine völlig neue Werbeform geschaffen, das Influencer-Marketing. Dieses unterscheidet sich von der klassischen Werbung wie Radio-, Print- oder Fernsehwerbung markant. Während man bei Fernsehwerbung und Co. tief in die Tasche greifen muss, sieht das beim Influencer Marketing schon ganz anders aus. Dies ist nämlich auch für kleinere Unternehmen und Start-ups bezahlbar.

In ähnlicher Form gab es das natürlich auch schon auf YouTube. Es hatte für kleine Unternehmen aber nicht diesen durchschlagenden Effekt, wie es bei Instagram der Fall ist.

Auf Instagram wird wirklich Masse für die Masse produziert. Und diese Masse besteht nicht nur aus jungen Usern.

Erreiche ich auch wirklich meine Zielgruppe auf Instagram?

Hard Facts

👉 Über 1 Mrd. Menschen nutzen Instagram in 2020 weltweit.

👉 In Deutschland sind es aktuell über 21 Mio. Nutzer.

👉 15 % der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren nutzt täglich Instagram (2019 waren es 13 %)

👉 90 % der Instagram Nutzer folgen mindestens einem Unternehmen.

Quelle: https://www.ard-zdf-onlinestudie.de/files/2020/2020-10-12_Onlinestudie2020_Publikationscharts.pdf

Ist Instagram auch für lokale Unternehmen geeignet?

Natürlich kannst du dich jetzt fragen, ob du dann zum Beispiel auch als lokales Unternehmen überhaupt gesehen wirst, bei der Masse von Nutzern und die dadurch entstandenen Millionen von Posts? Und ich verstehe diese Frage auch sehr gut. Denn letztlich will ja niemand Zeit in eine Marketing-Strategie investieren, bei der eigentlich von Anfang an klar ist, dass sie mein Unternehmen und mich nicht weiter bringt.

Es genügt also nicht als Argument, wenn ich dir sage, ja, probiere das auf jeden Fall mal aus. Nein, viel wichtiger ist es, die Plattform zu verstehen. Denn erst dann, wenn du die Hintergründe von Instagram verstehen kannst, wird klar, dass Instagram wirklich ein Gewinn für jedes Unternehmen sein kann – egal mit welchem Standort und unabhängig vom Alter der Zielgruppe.

Kommen wir zurück zu den Instagrammern. Diese, meist jungen Leute, haben also das Potenzial von Instagram erkannt und für sich genutzt. Mit durchschlagendem Erfolg!

Ich bin mir hundertprozentig sicher, dass jeder, unabhängig von der Unternehmensgröße,  dem Alter,  der Zielgruppe oder des Standorts, dieses Potenzial für sich nutzen kann.

Wenn du schon auf Instagram unterwegs bist und das Gefühl hast, du erreichst deine Zielgruppe nicht, solltest du dir selbst die Frage stellen, warum du sie nicht erreichst. Denn deine Zielgruppe wirst du sicher auf Instagram finden. Du musst nur wissen wie.

Eine Plattform mit Potenzial für jedes Unternehmen

Und dieses „Wie“ ist häufig gar nicht so einfach. Im ersten Moment erscheint Instagram nämlich gar nicht so offen, übersichtlich und überschaubar. Man hat dort das Gefühl, es ist wahnsinnig viel los, aber irgendwie spielt man nicht richtig mit. Und dass die eigenen Kunden sich da rumtreiben, kann man sich irgendwie auch nicht vorstellen. Nein, noch besser …man möchte es sich eigentlich nicht vorstellen. Es gibt ja schließlich noch andere Plattformen, bei denen das irgendwie viel einfacher erscheint.

Aber Vorsicht: Genau das macht Instagram aus!

Instagram ist eine sehr persönliche Plattform und deshalb von ihrer Grundstruktur etwas anders als alle anderen Plattformen, die ich kenne. Häufig wird Instagram auch als Scheinwelt bezeichnet. Aber das ist es nicht. Instagram ist authentisch, und wenn jemand dort eine Scheinwelt aufbaut, wird er dies nicht nur auf Instagram tun, sondern auch in seinem realen Leben. Belüge ich meine Follower, belüge ich doch auch immer irgendwie mich selbst.

Wenn jemand Spaß daran hat sein Essen schön herzurichten, um es dann zu fotografieren und auf Instagram zu posten, finde ich das zum Beispiel ganz und gar nicht verwerflich. Wir wissen auch welcher Aufwand zum Beispiel bei den Fotos für Kochbücher betrieben wird. Ist das jetzt auch nicht authentisch? Darf ich das Rezept dann nicht nachkochen, nur weil das Ergebnis dann nicht ganz so phänomenal aussieht wie auf dem Bild?

Näher am Kunden

Mit meiner Zielgruppe ins Gespräch kommen

Genau diese Persönlichkeit und diese Authentizität von Instagram macht es dir möglich mit deiner Zielgruppe ins Gespräch zu kommen. Das ist doch viel, viel wertvoller, als deine potenziellen Kunden einfach nur mit deinen Werbeinhalten zu bombardieren. Die Struktur und der Aufbau von Instagram bietet dir dazu den persönlichen Rahmen. Dort kannst du dich auch als Unternehmen über dem Hashtag mit Menschen und auch anderen Unternehmen weltweit zu einem bestimmten Thema verbinden. Du darfst auch bei allen öffentlichen Posts als Unternehmen auftreten und mitdiskutieren und das Schöne daran ist, dass es völlig normal ist, dass auch Unternehmen an den Gesprächen teilnehmen.

Offen über die eigenen Produkte sprechen können

Instagram ist der Raum, in dem du ganz offen über deine eigenen Produkte und Dienstleistungen sprechen kannst und darfst. Und ich meine hier keine platten Werbeversprechen und Slogans, sondern ich meine eine Kommunikation mit deinem Herzblut und deiner Motivation.

Ich gebe es zu, Instagram ist ein Widerspruch in sich und das ist es wahrscheinlich auch, was die Plattform manchmal etwas undurchschaubar wirken lässt. Instagram ist offen und doch persönlich, aber genau das kann dir die Tür zu unendlichen Möglichkeiten eröffnen.

Wertvolle Kundenrückmeldungen erhalten

Möglichkeiten, die wir häufig noch gar nicht erkannt haben, weil es einfach nicht dem entspricht, was wir in Bezug auf Marketing gelernt haben und gewohnt sind. So ist zum Beispiel für die Entwicklung und Weiterentwicklung von Produkten und Dienstleistungen die Rückmeldung derer, für die sie gemacht werden, unverzichtbar. Wenn ich meine potenziellen Kunden mit in die Entwicklung und die Verbesserung involviere, verbinden sich diese viel intensiver mit dem Produkt und fühlen sich auch für das Ergebnis mit verantwortlich. Das Produkt, oder auch die Dienstleistung, wird so zu einem Teil von ihnen und sie werden es dann auch sehr gerne und voller Stolz weiterempfehlen. Das klingt extrem? Ja, das ist es! So ist aber Instagram auch – persönlich und offen! Zwei Extreme in einer Plattform.

Gut Ding braucht Zeit

Zu schön, um wahr zu sein? Ja, vielleicht. Denn eine „kleine Hürde“ gilt es da natürlich doch noch zu überwinden. Du wirst deine Zielgruppe nicht mit deinem ersten und auch nicht unbedingt mit deinem zweiten Post hinter dem Ofen hervorlocken. Die Menschen, die dich oder dein Unternehmen schon persönlich oder online kennengelernt haben, vielleicht. Aber ganz ehrlich, wer zum Beispiel schon Fan deiner Facebook-Seite ist, wird sicherlich nicht in Jubelstürmen ausbrechen, wenn du ihn jetzt mit denselben Inhalten auch noch auf Instagram bombardierst.

Nein, um die Menschen zu finden, die dich oder dein Produkt bisher noch nicht kennen, heißt das Schlüsselwort Vertrauensaufbau und dieser benötigt Zeit, wie im realen Leben auch. Aber wenn du dir die Zeit nimmst und deiner Zielgruppe die Zeit gibst, die sie braucht, kann das der Anfang einer wunderbaren Verbindung sein.

Fazit

Ja, ich weiß, Zeit ist ein wertvolles Gut und Zeit ist für uns Unternehmer auch Geld. Mit der richtigen Strategie und dem richtigen Konzept lässt sich aber auch die Zeit, die du vielleicht fürs Experimentieren benötigst, etwas eindämmen. Abschließend kann ich nur sagen, sei mutig und öffne die Tür zu den unendlich vielen Möglichkeiten von Instagram – denn deine Kunden sind sicher schon dort.

Dein Start auf Instagram

Wenn du das auch willst, empfehle ich dir jetzt den ersten Schritt zu gehen und anhand meines Online-Workshop „DEIN START AUF INSTAGRAM“ deinen eigene professionellen Instagram Business Account zu erstellen. Ich begleite dich persönlich und Schritt für Schritt in einer Gruppe von maximal 6 Personen. Ich freue mich darauf, dich mit deinen Unternehmen bei deinen ersten Schritten auf Instagram zu begleiten.

Bist du bereit für den ersten Schritt? Dann klicke hier:

Social Media oder Persönliches Gespräch, das ist hier nicht die Frage!

Podcast Transkript der SOCIAL PLACES WOCHENSHOW – Episode SPW059

Hallo und herzlich willkommen zur Social Places Wochenshow. Ich bin Andrea und ich freue mich dass du da bist. Hier bekommst du News und Infos aus meiner Social Media Welt.

Diese Woche war gefühlt die erste normale Woche seit langer Zeit. Es mag daran liegen, dass ich das Gefühl habe, dass sich seit dem Shutdown das erste Mal wieder etwas Normalität einstellt. Wie sehr sehnt man sich nach einer so aufwühlenden Zeit nach Normalität.
Geht es dir auch so?

Bei uns in Bayern gab es ja diese Woche mal richtig tolle Lockerungen der Corona-Regeln. Endlich, ja endlich dürfen wir uns wieder mit mehreren Freunden treffen. Und ich kann nur soviel sagen, ich stecke schon voller Vorfreude darauf meine Mädels endlich wieder persönlich zu treffen.

Zwischenzeitlich haben wir uns ja teilweise schon mit Zoom-Stammtischen die Zeit vertrieben, aber ich muss sagen, irgendwie blieb nach solchen Treffen immer ein komisches Gefühl von Leere zurück. Irgendetwas hat einfach gefehlt.

Was in der Geschäftswelt super funktioniert, kann dennoch nicht alles ersetzen. Außerdem hatten diese Woche sogar meine Kinder ihren allerersten Zoom Unterricht. Ja, ich hätte mir das schon früher gewünscht, Aber Corona ist halt kein Wunschkonzert. Und hätte mir jemand vor einem halben Jahr gesagt, dass sie überhaupt mal einen Zoom Unterricht haben werden, hätte ich nur voller Inbrunst gesagt: Niemals!

Naja besser spät als nie und nächste Woche geht ja dann auch wieder der Präsenzunterrichts für sie los. Ich kann es mir ehrlich gesagt noch gar nicht vorstellen, wie es ist wieder alleine zu Hause zu sein. Aber ich muss schon sagen, ich bewundere meine Kinder wirklich, die beiden “Kleinen” sind 13-jährige Zwillinge, wie sie diese Zeit geduldig ertragen haben. Als ich 13 war, wäre das sicherlich die Hölle gewesen. Mir waren ja schon manchmal die Sommerferien zu lange. Nicht weil ich unbedingt in die Schule zum Lernen wollte, aber ich wollte doch wissen was es Neues bei den Freundinnen und Freunden gibt. Ja, aber dank Social Media ist man heutzutage natürlich bestens über alle aktuellen News informiert.

Sosehr ich auch Social Media und die Möglichkeit dadurch mit Menschen in Kontakt zu kommen und zu bleiben liebe, so sehr freue ich mich jetzt auch über ein persönliches Gespräch, beziehungsweise ein persönliches Treffen.

Aber auch diese persönlichen Treffen finden durch Social Media anders statt als früher. Früher, damit meine ich die Zeiten vor Social Media. Da war meine erste Frage: Und wie geht’s? Was gibt’s Neues?

Jetzt wissen wir ja irgendwie schon was in dem Leben des Anderen passiert. Bei dem einen mehr und bei dem anderen weniger, aber eine grobe Richtung ist schon mal da und die Kommunikation steigt einfach an einem ganz anderen Punkt ein.

Dies wurde mir vor allem immer dann bewusst, wenn ich mich mal mit mehreren Leuten getroffen habe und ein Teil dieser Leute auf Facebook vertreten ist und ein Teil nicht. Ich habe öfters festgestellt, dass die nicht Facebook User einfach auf einem anderen Wissensstand sind und irgendwelche Dinge einfach nicht mitbekommen haben. Für mich ist es nicht weiter schlimm, man kann es dann ja gerne noch mal erzählen, wenn es wichtig genug war. Allerdings glaube ich, dass es für die nicht Facebook User schon schlimm war. Denn im Laufe der Zeit ist die Zahl der nicht Facebook User auf ein Minimum gesunken. Natürlich erfahre ich auch über Social Media mal von anderen Person mehr als mir eigentlich lieb ist. Aber dafür gibt es ja die wunderbare Möglichkeit Jemanden einfach stumm zu schalten. Ja, und ich brauche auch mal Social Media freie Zeit. Schließlich können wir uns doch nicht dauernd nur berieseln lassen. Bei mir zum Beispiel ist beim Essen und bei persönlichen Treffen im Normalfall das Handy aus. Da versuche ich mich voll und ganz, also zu 100 % auf diesen Moment zu konzentrieren. Deshalb wirst du von mir schon mal nicht allzu viele Essenspause in meinem Profil finden. sollte es Essensposts heißen

Aber wenn du nun Unternehmer bist, ein eigenes Business hast, vielleicht Coach bist oder auch vielleicht Einzelhändler, dann ist es ja dein Ziel, auch durch Social Media deine Interessenten auf ein persönliches Gespräch, einen persönlichen Besuch im Restaurant oder einen persönlichen Termin vorzubereiten.

Berichte doch schon mal vorab darüber was bei dir im Geschäft so los ist. Was da so abläuft. Bereite deine Follower darauf vor, dass sie dich unbedingt persönlich treffen wollen. Und aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, du wirst die wirklichen Interessenten damit nicht nerven. Es kann ruhig einen Post pro Tag geben, zudem sowieso nicht alle Posts bei allen deinen Fans auch ankommen, sondern immer nur bei einem Teil. Auch hier muss ich es wieder sagen: Konsequenz zahlt sich aus!

Ich habe diese Woche selbst diesbezüglich ein äußerst positives Erlebnis gehabt.
Eine Kundin von mir, ein Fitnessstudio für das ich die Social Media Accounts seit dem Lockdown betreue. Viele Gespräche haben wir darüber geführt, was wir jetzt posten und wie wir mit der Situation umgehen. Keiner wusste, wann darf das Fitnessstudio wieder geöffnet werden. Dennoch haben wir konsequent berichtet, zum Beispiel über die Renovierung, wir haben Fitness- und Wellness Tipps gegeben und darüber erzählt, wie sich das Team auf die Wiedereröffnung vorbereitet.

Soweit so gut. Jetzt ist das Fitnessstudio wieder offen und alle sind erst mal wieder glücklich. Auch hier gibt es wieder ein Stück Normalität. und wir finden auch leichter wieder Themen zum Posten.

Diese Woche werde ich dann aber von einer recht guten Freundin von mir angesprochen, dass sie gehört hätte, dass ich die Social Media Accounts von besagten Fitnessstudio betreue. Sie wollte mir nur rückmelden, dass sie darüber nachdenkt, auch Mitglied im Fitnessstudio zu werden. Aufgrund der Posts, die ihr immer wieder auf Instagram zuerst vorgeschlagen wurden, wurde sie Follower und somit wurden ihr die Post auch regelmäßig angezeigt. Mehr und mehr konnte sie sich selbst vorstellen Mitglied im Fitnessstudio zu werden. Und genau so soll es sein! In dem Fall also alles richtig gemacht und ich bin natürlich außerordentlich dankbar für diese direkte Rückmeldung.

Klar, fühlt sich nicht jeder gleich von den Posts angesprochen, aber das ist ja auch gut so. Es sollen sich hier nur die Leute angesprochen fühlen, die sich später dann auch in dem Fitnessstudio wohl fühlen.

Ich habe letze Woche auch einen Kommentar auf meinem Blogbeitrag SOCIAL MEDIA – MEHR SOZIAL UND WENIGER MEDIA erhalten.

Walentina schreibt dort: Die sozialen Netzwerke sind für mich ein wunderbares Beispiel, wie das mit dem Manifestieren funktioniert – was ich like und damit Energie zuführe wird mehr. Mehr Zitate, mehr Katzenvideos oder auch mehr Verschwörungsideen.
Ganz wie es mir gefällt. Und Facebook ist da z.B. ganz schnell im Sich-Darauf-Einstellen.

Walentina, falls du das hier hörst, ich finde du hast es genau auf den Punkt gebracht. Wir können mit den Themen die uns wichtig sind in Resonanz gehen. Und wenn es uns nicht gefällt – dann wie bereits schon mal erwähnt – habe ich es selbst in der Hand. Ich kann Personen sperren oder Facebook sagen, dass mir etwas nicht gefällt.

Was übrigens bei persönlichen Treffen manchmal nicht so einfach ist. Aber so sehen wir mal wieder, dass alles seine Vor- und seine Nachteile hat.

Was war sonst noch los diese Woche. Ja, natürlich bestimmt Corona zur Zeit unser Leben und der Hype diese Woche war natürlich die Corona App.

Da ich immer wieder mal zu diesem Thema gefragt werde – ja, ich habe mir die App gleich am ersten Tag heruntergeladen. Und ja, ich finde das alles in allem eine gute Sache. Sicherlich bleibt immer ein gewisses Restrisiko, was den Datenschutz anbelangt, aber letztlich schätze ich das Risiko als relativ gering ein und den Nutzen weitaus höher für uns alle. Mehr gibt’s für mich dazu eigentlich nicht zu sagen. Ich würde mir natürlich wünschen, dass möglichst viele Menschen die App benutzen, weil wir so uns selbst und auch andere schützen können. https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app

So jetzt muss aber mal Schluss sein mit dem Corona Thema. Es gibt auch noch Neuigkeiten von einem Netzwerk von dem ich nicht so oft Neuigkeiten zu berichten habe und zwar handelt es sich um Twitter. Twitter führt Audio Tweets von bis 140 Sekunden Länge ein. Zunächst soll das für eine begrenzte Zahl von iOS Nutzern zur Verfügung stehen. Allerdings muss man sagen, dass 140 Sekunden für einen Podcast etwas zu kurz sind. Wenn die Nachricht mehr oder länger als 140 Sekunden ist, dann wird es auf mehrere Tweets aufgeteilt. Dies ist aber, wie gesagt, jetzt erst mal ein Test für die iOS Nutzer. Ob und wann es für Android zur Verfügung steht ist unklar.

Damit verfolgt Twitter allerdings den Trend zur Sprache, weg von der Schrift. Die Sprache wird im Zuge der Digitalisierung auch immer wichtiger werden. Das sehe ich auch schon daran, dass viele Menschen inzwischen keine Nachrichten mehr schreiben, sondern nur Sprachnachrichten senden. Nicht zu vergessen, die Sprachsteuerung von Handys, elektronischen Geräten und so weiter und natürlich auch die vielen wunderbaren Podcasts.

Diese Info habe ich aus dem WhatsApp Newsletter von meinem Kollegen Michael Tavernaro. In seinem WhatsApp Newsletter bekommst du einmal in der Woche die neuesten Infos über Social Media kompakt auf dein Smartphone geschickt. Ich stelle dir den Link zum Anmelden gerne in die Shownotes. Michael entdeckt auch immer wieder mal ganz interessante Artikel die er dann in seinem Newsletter teilt. Ich kann dir auf jeden Fall empfehlen dich dort anzumelden.
https://www.imovements.com/whatsapp-newsletter

So, und damit wäre ich jetzt fertig mit meinen Wochenrückblick aus meiner Social Media Welt. Ich schließe Freitags ja in der Regel, wenn es klappt, immer die Woche mit dem Podcast ab und freue mich jetzt außerordentlich auf ein persönliches Treffen mit meinen Mädels. Das Wetter soll ja toll werden und dementsprechend steht einem grandiosen Wochenende nichts mehr im Wege.

Und genau das wünsche ich dir jetzt auch – ein grandioses Wochenende, mit wunderbaren persönlichen Kontakten, wo es möglich ist und ansonsten selbstverständlich auf Social Media. Wir hören uns dann wieder in der nächsten Woche, ich freue mich auf dich. Machs gut – deine Andrea.

Social Media – eine Chance zum echten Vertrauensaufbau

Podcast Transkript der SOCIAL PLACES WOCHENSHOW – Episode SPW057

Social Media – eine Chance zum echten Vertrauensaufbau

Hallo und herzlich willkommen zur Social Places Wochenshow. Hier gibt es News und Infos aus meiner Social Media Welt. Mein Name ist Andrea und ich freue mich, dass du hier bist.

Ich habe eine Vision: Und wenn nicht jetzt wann dann ist es an der Zeit seine Vision von einer besseren Zukunft kund zu tun.

Wir leben in einer Zeit der Veränderung. Diese Woche ist mir auf meinem privaten Facebook-Profil ein wunderbarer Beitrag begegnet, den ich natürlich sofort teilen musste.

Dieser lautet:

Die Welt braucht Umdenker, Zauberer, Besenreiter, Bauchdenker, Herzmacher, Seelenheiler und Liebende.

Dieser wunderbare Post ist von Michael Maurus von zaubermensch.de Auf der Seite gibt es Hörbuch-Wunderwerke und Tassen-Zaubereien.

Aber nun zurück zu meiner Vision! Ich habe die Vision, dass die Menschen, die der Welt etwas zu sagen haben, ihren Platz in Social Media finden und einnehmen.

Dass diese es schaffen endlich aufzustehen und auch gehört und sichtbar zu werden. Ein bisschen klappt es ja schon, sonst wäre ich ja zum Beispiel gar nicht über diese wunderbare Zaubermensch-Seite gestoßen.

Meine Vision von Social Media ist nicht oberflächlich. Social Media ist das was du daraus machst! Da du gerade immer noch meinem Podcast zuhörst gehe ich davon aus, dass du auch daran interessiert bist andere Wege in Social Media zu gehen. Nämlich Wege die nichts mit lautem Rausschreien oder wilden Aktionismus ohne Ziel zu tun haben. Ich glaube ganz fest daran, nein ich weiß es sogar, dass du genau das in Social Media finden kannst was du suchst und brauchst. Du bist kein oberflächlicher Mensch und dein Business, dein Unternehmen, dein Geschäft, das liegt dir doch am Herzen.

Vielleicht hast du auch gerade deshalb die Befürchtung in Social Media als Marktschreier aufzutreten, oder du willst einfach nicht das machen was alle machen und ich finde, das ist auch gut so!

Trau dich! Sei individuell! Sei einfach du, so wie du dich wohlfühlst!

Nur bitte, bitte, dabei muss dir etwas klar sein – das funktioniert nicht von heute auf morgen! Und wer das System Social Media verstanden hat, der weiß auch warum.

Ich möchte an dieser Stelle auf ein Video über Peter Kruse verweisen. Peter Kurse war Vordenker der deutschen Internetgesellschaft. In diesem Video spricht er am 5. Juli 2010 – also vor zehn Jahren vor dem Bundestag. In nur 3:32 Minuten bringt er es auf dem Punkt, um was es in Social Media geht. Er spricht über revolutionäre Netze und kollektive Bewegungen, und von der Machtverschiebung vom Anbieter zum Nachfrager. Laut seiner These haben die Systeme eine Tendenz zur Selbstaufschauklung, d.h. dass die Menschen plötzlich mächtig werden und sich zu Bewegungen zusammenschließen. Ich setze dir den Link zum Video selbstverständlich in die Shownotes. Das solltest du dir auf jeden Fall ansehen.

Aber ich will es dir mal anhand eines aktuellen Beispiels verdeutlichen. In der letzten Social Places Wochenshow hatte ich ja von Xing berichtet. Xing ist ja jetzt per „Du“ mit seinen Mitgliedern. An dieser Stelle muss ich sagen, dass ich glaube, dass es zum ersten Mal seitdem ich die Social Places Wochen mache der Fall ist, dass ich Xing direkt in zwei aufeinanderfolgenden Wochen erwähne.

Warum? Ja bei Xing ist im Normalfall nicht sonderlich viel los. Xing ist gut um klassische Business Kontakte zu knüpfen, aber viel mehr ist dort auch nicht unbedingt passiert. Ich gehe davon aus, dass das den Entscheidern bei Xing ebenfalls aufgefallen ist. Deshalb musste eine Änderung her, was ja nicht unbedingt das Schlechteste ist. Soweit so gut.

Der nächste Schritt war auf jeden Fall sinnvoll, die Community wurde befragt. Und in dieser Befragung stellte sich heraus, dass der größte Teil der Community lieber geduzt werden möchten. Deshalb hat man sich zu diesem Schritt entschieden. Bisher läuft ja alles ganz korrekt.

Nur, dass eben Xing auch sehr viele Mitglieder hat, die die Du-Ansprache nicht unbedingt so toll finden. Ich würde sogar soweit gehen, dass ich sage, dass die Sie-Ansprachen vielleicht auch ein Alleinstellungsmerkmal von Xing war und somit die Menschen bedient wurden, die es halt lieber etwas konservativer oder klassischer möchten.

So, und genau diese Mitglieder, die eben das Du nicht so toll finden, fühlen sich jetzt nicht mehr von Xing verstanden. Das Vertrauen ist dahin.

Diese Mitglieder, die besonders enttäuscht sind, teilen Ihre Meinung lauthals in den Kommentaren zum Beitrag Warum wir Sie jetzt duzen mit. Ja, und das finde ich eigentlich auch ganz gut, denn jetzt sind wir ja genau an dem Punkt an dem wir mit Social Media sein wollen, nämlich dem Gespräch. Wir wollen miteinander sprechen.

Aber hier verfolgt Xing meiner Meinung nach nicht ganz das, was man von einem Gespräch erwartet. Aufgrund der Vielzahl der Kommentare wird ein Statement von seitens Xing abgegeben, warum und wieso man sich zu diesem Schritt entschlossen habe usw., dass man sich über die viele positive Resonanz freue und aufgrund der weniger positiven Kommentaren wurde nochmals der Weg der Entscheidungsfindung aufgezeigt, nämlich die Befragung der Mitglieder.

Keine Frage, dass hier auch einige Kommentatoren, wie so häufig wenn die Gemüter erhitzt sind, über das Ziel hinausgeschossen sind und sich im Ton vergriffen haben. Aber das DU und das SIE, ist nun mal ein sehr emotionales Thema für viele Menschen, vor allem für die ältere Generation im Business. Und jetzt passiert das, was Peter Kruse wahrscheinlich mit aufschaukelnden Systemen meint.
Die Kommentatoren fangen an, z.B. die Anzahl der Kommentare zu zählen: „Jetzt schon fast 3.000 Kommentare“. Sie bezichtigen Xing Kommentare zu löschen: „Deswegen kommen wir nicht über die 3.000 Kommentare!“
Sie heizen sich gegenseitig an und so weiter.

Von Xing selbst übrigens keine Reaktion darauf.

Ja, die Unternehmenskultur ist im Wandel, aber dieser Wandel kann auch nur vollzogen werden, wenn er von ganzem Herzen gelebt wird. Dass DU steht für eine Kommunikation auf Augenhöhe, schnelle Kontaktaufnahme, kurze Entscheidungswege. Das genau ist es, was mit dem DU gelebt werden möchte. Ich kann aber nicht einfach dass DU einsetzen und dann auf alten Pfaden weitergehen.

Hätte Xing das verstanden, könnte es dem Netzwerk vielleicht auch gelingen es umzusetzen. Könnte man mit den Menschen ins Gespräch kommen, könnte es sein, dass die Mitglieder das Vertrauen in Xing wieder aufbauen. Stattdessen kann man jetzt Kommentare lesen von Mitglieder die das Netzwerk verlassen wollen.

Und genauso ist es mit Social Media im Allgemeinen. Wie oft habe ich schon gehört, wir müssen da was machen in Social Media. Es soll aber schon etwas Besonderes sein, auf jeden Fall etwas witziges, lustiges, hippies. Was aber sehr häufig dabei übersehen wird ist, dass das Besondere doch letztlich in uns selbst liegt und nicht in dem was wir versuchen darzustellen.

Jeder Mensch ist individuell und deshalb ist es das Unternehmen selbst auch, egal welche Größe es hat.

So, und jetzt komme ich zurück zu meiner Vision und das was Social Media damit zu tun hat. Meine Version ist, dass jeder, auch wirklich jeder, in Social Media so sein kann wie er ist. Dass sich die vielen, vielen bisher vielleicht unsicheren Menschen, endlich trauen auch sie selbst in Social Media zu sein. Egal welches Alter sie haben, egal welchen Beruf sie haben, egal welche Ausbildung oder welches Studium sie haben. Nur weil man anders ist, anders denkt oder es anders macht, muss es nicht schlecht sein.

Aber jetzt kommt noch der allerwichtigste Punkt: Du musst konsequent du selbst sein.

Social Media lebt davon, dass du immer wieder Impulse setzt. Kleine aber regelmäßige Impulse. Ganz ehrlich, es ist nicht mit dem einen Post getan in dem du dein ganzes Herzblut reinhängst und du denkst es ist doch jetzt schon alles gesagt. Social Media ist keine Einbahnstraße.

Social Media ist Kommunikation, die aber meist erst anspringt wenn du Vertrauen aufgebaut hast. Du mit den Menschen in Resonanz bist. Das kann übrigens auch bereits offline passiert sein. Dann tust du dir mit Social Media auch wirklich leicht. Ich sehe da zum Beispiel meine eigene Familie. Mein Schwager und meine Schwägerin besitzen eine Brauerei mit Gaststätte. Ein Traditionsbetrieb mit sehr gutem Bier. Aber was ich eigentlich sagen will ist, wenn die Brauerei etwas auf Facebook oder auf Instagram postet, dann hagelt es Likes. Warum? Weil das Vertrauen bereits da ist. Mein Schwager und meine Schwägerin haben ihre Community bereits offline aufgebaut und halten jetzt mit dieser als Ergänzung auch online Kontakt.

Ich weiß nicht, wie es bei dir aussieht? Hast du schon eine Offline-Community? Dann wird dir auch ziemlich leicht fallen, diese auch über Social Media zu aktivieren. Hast du noch keine Community – weder online noch offline? Dann hast du jetzt die wunderbare Möglichkeit mit den Menschen, die zu dir passen, in Kontakt zu treten. Baue Vertrauen auf. Und zwar regelmäßig.

Nehmen wir mal einen Bäcker – der Bäcker bäckt jeden Tag Brötchen, obwohl er nicht weiß ob diese gekauft werden. Er vertraut einfach darauf, dass sie letztlich gekauft werden – klar, das ist das Ziel. Und wenn die Bäckerei schon länger besteht, wird er natürlich auf seine Erfahrungswerte zurückgreifen können und ungefähr wissen, wieviele Brötchen er im Durchschnitt verkauft. Steht er noch am Anfang, so muss er es Schritt für Schritt herausfinden. Wenn dem Kunden die Brötchen gut schmecken, kommt er wieder. Das Vertrauen wird so Stück für Stück – Brötchen für Brötchen aufgebaut. Bis der Kunde eines Tages die tollen Brötchen überhaupt nicht mehr missen möchte.

Ein Brauer benötigt für das Bierbrauen und die Gärung, bis es letztlich in den Verkauf gehen kann, je nach Sorte 2-3 Monate.

Ja, wer weiß denn eigentlich, was in 2-3 Monaten überhaupt ist. Das haben wir schließlich erst alle momentan erlebt. Aber dennoch wird er einen ungefähren Erfahrungswerte habe und danach produzieren. Wenn jetzt das Bier immer wieder gleich gut schmeckt, wird der Kunde auch hier immer wieder gerne sein Bier kaufen. Das Vertrauen ist aufgebaut.

Schwieriger wird es, wenn du kein physisches Produkt hast – du also eine Dienstleistung anbietest.

Da kannst du sagen, ja hier bin ich und abwarten. Also solange warten, bis jemand kommt und deine Dienste in Anspruch nimmt. Aber so einfach wird es nicht passieren.

Zum Ersten muss er dich überhaupt erst einmal kennen. Er muss auf dich aufmerksam werden. Er muss wissen, dass es dich gibt.
Und zum Zweiten muss er erst einmal wissen, dass er ein Problem hat, bei dem genau du weiterhelfen kannst.

Das sind schonmal zwei große Hürden die es zu bewältigen gilt. Aber genau dafür ist Social Media einfach mehr als geeignet. Genau dies ist meine Vision, dass du siehst was Social Media wirklich ist, nämlich die Chance zu einem echten Vertrauensaufbau.

Vertrauensaufbau in Social Media besteht also aus zwei Teilen:
1. Der Kunde muss sich bei seinem Problem abgeholt fühlen.
2. Der Kunde muss wissen, dass du der Richtige bist. Im Klartext: Du musst ihm sympathisch sein.

Das Ganze hört sich für dich vielleicht jetzt ziemlich abstrakt an und vielleicht auch sogar unerreichbar. Aber eigentlich ist es ganz leicht, so wie laufen lernen, wie Brötchen backen oder Bier brauen. Schritt für Schritt in die richtige Richtung. Welches deine richtige Richtung ist, und wie du diese Schritte gehst, dafür gibt es das richtige Handwerkszeug.

Wenn du mehr darüber wissen willst, komm doch in unsere SOCIAL MEDIA LEICHT GEMACHT Facebook Gruppe. Dort stehen dir meine Kollegin Indra und ich jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Wir freuen uns auf dich und auf den Austausch mit dir.

Ich hoffe, ich konnte dich mit meiner Vision von Social Media etwas anstecken. So helfen wir alle zusammen ein Stück mit, das Internet zu einem guten Platz zu machen.

Wenn du Fragen zum Thema Vertrauensaufbau in Social Media oder zum heutigen Podcast hast, dann freue ich mich auf deine Nachricht. Egal ob per Mail oder in den Kommentaren auf Facebook oder auf meiner Website. Ich freue mich immer außerordentlich von dir zu hören.

Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Social Media Woche – machs gut bis bald deine Andrea.

Social Media – mehr Sozial und weniger Media

Ich bin bereits seit 2012 beruflich in Social Media unterwegs, habe den Abschluss zum Social Media Manager (ILS) gemacht und liebe meinen Beruf immer noch wie am ersten Tag. Und trotzdem begegnen mir immer wieder diese verwunderten Blicke, wenn ich versuche zu erzählen was ich beruflich mache. Es geht vielen anderen Social Media Managern genauso, das weiß ich. Und ja, das ist schon besser geworden in den letzten Jahren.

Aber trotzdem spüre ich, dass Social Media und Andrea, so wie viele mich kennen, eine Kombination ist, die in ihrer Vorstellung schwer zusammenzubringen ist.

Warum? Na ja, drücken wir es mal so aus….ich bin ein sozialer Typ. Meist freundlich, hilfsbereit, diplomatisch und nicht sonderlich auf Konfrontation aus. Leben und leben lassen ist meine Devise. So bin ich und das nehmen auch die Menschen aus meiner Umgebung meistens so wahr.
All diese Eigenschaften stimmen in der Vorstellung vieler Menschen nicht mit dem überein, was sie von Facebook, Instagram & Co. erwarten.

Wie können Medien denn sozial sein?

„Wie können Medien denn sozial sein?“ Das war mal die abfällige Bemerkung auf meine Antwort hin, was ich beruflich mache. Ja, wenn man Social Media und die Zusammenhänge nicht kennt, könnte das einem schon etwas suspekt vorkommen. Vor allem bei all dem was man sonst noch über Social Media in den Medien hört.

Was denkst du? Gibt es nur gute oder nur schlechte Menschen? Du wirst mir sicherlich recht geben, dass irgendwie beides in jedem Menschen angelegt ist. Wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung.

Und so verhält es sich auch mit Social Media. Ja, es hat seine Schattenseiten, aber es hat auch soooo viel Gutes. Und du merkst es vielleicht schon, bei mir überwiegt der Anteil den ich an positiven Aspekten in Social Media sehe enorm.

Ist das Glas halb leer oder halb voll?

Es ist eigentlich ganz einfach, die Dinge sind wie wir sie sehn – auch in Social Media. Ist das Glas halb leer oder halb voll?

So kann ich Social Media auch dazu nutzen, um in Zeiten von Social Distancing, Kontakt zu meiner Familie, meinen Freunden, meinen Kunden und Kollegen zu halten.

Oder ich kann Social Media dazu nutzen, um auf meinem Profil und in sämtlichen Facebook-Gruppen, über die Ungerechtigkeit und die Unfähigkeit der Politik in Zeiten von Corona zu schimpfen.

Ich kann mich mit anderen so viel über die unterschiedlichsten Verschwörungstheorien austauschen, bis diese zu meiner Realität werden.

Ich kann aber auch wunderbar über andere schimpfen, die sich nicht zu 100 % an die Abstands- und Hygienemaßnahmen gehalten haben.

Oder ich kann Social Media auch dazu verwenden, um meinen Zynismus voll und ganz auszuleben.

Social Media – ein riesiges volles Klassenzimmer

Für mich ist Social Media manchmal ein riesiges volles Klassenzimmer. Dort sind sie alle vertreten: Streber, Petzen, Freaks, Außenseiter, Mauerblümchen, Revolutionäre, Prahler, Anführer und dann natürlich noch die Mitläufer. Die suchen sich dann irgendwie die Gruppierung zu der sie sich am nächsten fühlen. Gruppierungen geben dem ganzen System ja irgendwie auch Sicherheit, Struktur und Halt.

Und wo ist der Lehrer? Der Lehrer hat die Macht, oder? Er kann jemanden rausschmeißen oder mit Strafarbeit drohen. Oder sucht er vielleicht in der Pause das Gespräch zu den Schülern? Sucht er nach Lösungen oder diktiert er nur auf?
Hat er ein offenes Ohr? Sucht er nach Verständnis? Oder geht er vielleicht auf Distanz und droht mit Strafe?

Die Welt ist aus den Fugen geraten, da gibst du mir sicherlich recht, oder? Und im Social Media Klassenzimmer geht es drunter und drüber.

Du hast es selbst in der Hand

Aber es gibt einen Unterschied zu einem brodelndem Klassenzimmer im Real Life – in dem ich der Lautstärke, den Hänseleien oder Aggressionen der anderen ausgesetzt bin und dadurch selbst ganz hippelig, depressiv oder aggressiv werde.

Der große Unterschied ist, dass ich mir selbst aussuchen kann, ob ich da mitmache und wie weit ich gehe. Ich kann mir aussuchen was ich hören will. Ich kann mir aussuchen mit wem und in welcher Intensität ich mich vernetzen will. Ich kann es mir erlauben, mich nicht zu einem bestimmten Thema zu äußern. Ich kann den Schreihälsen einfach nicht mehr zuhören und ich kann den Troll blockieren.

Er hat keine Macht mehr über mich, wenn ich sie ihm nicht gebe. Und es ist für mich eine der größten Herausforderung unserer Zeit damit umzugehen!

Große Macht bedeutet große Verantwortung

Nenn mich gerne einen Freak, aber ich bin wie bereits erwähnt seit 2012 in Social Media beruflich unterwegs und habe einiges erlebt und viel gesehen. Unter anderem auch Visionäre rund um die sozialen Netzwerke.
Ich denke da zum Beispiel an das Cluetrain Manifest, in dem bereits im Jahr 1999 95 Thesen über das Verhältnis von Unternehmen zu ihren Kunden, im Zeitalter des Internets, verfasst wurden. Oder auch Peter Kruse – als er 2010 im Bundestag zum Thema „Auswirkung der Digitalisierung auf unsere Gesellschaft“ sprach.
Dieses Video hat gerade in unserer Zeit mehr Aktualität denn je. Der Schlusssatz von Peter Kruse lautet:
Wenn wir uns die Frage stellen, was müssen wir ändern, bin ich durchaus bereit mich entspannt zurückzulehnen. Weil diese Systeme werden solche Dynamik entfalten, dass wir es uns nicht leisten können uns nicht zu ändern.
(Peter Kruse – Zukunftsforscher und Organisationspsychologie)

Was wir brauchen ist mehr Empathie

Um die sozialen Medien richtig zu nutzen und zu verstehen bedarf es soziale Kompetenzen und viel Empathie. Wir müssen bereit sein, über unseren eigenen Tellerrand hinauszublicken. Offen für andere Meinungen sein. Aufhören die Menschen in eine Schublade zu stecken, nur damit wir uns sicherer fühlen. Es gibt nicht nur schwarz und weiß. Das Internet ist bunt, wir müssen es nur zulassen und verstehen.
Social Media geht uns alle an – egal ob Privatperson, Unternehmen oder die Politik. Wir alle müssen lernen verantwortungsvoll damit umzugehen um es zu einem guten Platz zu machen.
Einen Platz bei dem auch der Leise einen Platz hat, der Unsichere sich zeigen kann, der Verletzte sich öffnen kann und der Kreative sich ausleben darf. Wir alle können dort sein, wie und wer wir sind – wenn wir es zulassen! Das wünsche ich mir!