Social Media oder Persönliches Gespräch, das ist hier nicht die Frage!

Podcast Transkript der SOCIAL PLACES WOCHENSHOW – Episode SPW059

Hallo und herzlich willkommen zur Social Places Wochenshow. Ich bin Andrea und ich freue mich dass du da bist. Hier bekommst du News und Infos aus meiner Social Media Welt.

Diese Woche war gefühlt die erste normale Woche seit langer Zeit. Es mag daran liegen, dass ich das Gefühl habe, dass sich seit dem Shutdown das erste Mal wieder etwas Normalität einstellt. Wie sehr sehnt man sich nach einer so aufwühlenden Zeit nach Normalität.
Geht es dir auch so?

Bei uns in Bayern gab es ja diese Woche mal richtig tolle Lockerungen der Corona-Regeln. Endlich, ja endlich dürfen wir uns wieder mit mehreren Freunden treffen. Und ich kann nur soviel sagen, ich stecke schon voller Vorfreude darauf meine Mädels endlich wieder persönlich zu treffen.

Zwischenzeitlich haben wir uns ja teilweise schon mit Zoom-Stammtischen die Zeit vertrieben, aber ich muss sagen, irgendwie blieb nach solchen Treffen immer ein komisches Gefühl von Leere zurück. Irgendetwas hat einfach gefehlt.

Was in der Geschäftswelt super funktioniert, kann dennoch nicht alles ersetzen. Außerdem hatten diese Woche sogar meine Kinder ihren allerersten Zoom Unterricht. Ja, ich hätte mir das schon früher gewünscht, Aber Corona ist halt kein Wunschkonzert. Und hätte mir jemand vor einem halben Jahr gesagt, dass sie überhaupt mal einen Zoom Unterricht haben werden, hätte ich nur voller Inbrunst gesagt: Niemals!

Naja besser spät als nie und nächste Woche geht ja dann auch wieder der Präsenzunterrichts für sie los. Ich kann es mir ehrlich gesagt noch gar nicht vorstellen, wie es ist wieder alleine zu Hause zu sein. Aber ich muss schon sagen, ich bewundere meine Kinder wirklich, die beiden “Kleinen” sind 13-jährige Zwillinge, wie sie diese Zeit geduldig ertragen haben. Als ich 13 war, wäre das sicherlich die Hölle gewesen. Mir waren ja schon manchmal die Sommerferien zu lange. Nicht weil ich unbedingt in die Schule zum Lernen wollte, aber ich wollte doch wissen was es Neues bei den Freundinnen und Freunden gibt. Ja, aber dank Social Media ist man heutzutage natürlich bestens über alle aktuellen News informiert.

Sosehr ich auch Social Media und die Möglichkeit dadurch mit Menschen in Kontakt zu kommen und zu bleiben liebe, so sehr freue ich mich jetzt auch über ein persönliches Gespräch, beziehungsweise ein persönliches Treffen.

Aber auch diese persönlichen Treffen finden durch Social Media anders statt als früher. Früher, damit meine ich die Zeiten vor Social Media. Da war meine erste Frage: Und wie geht’s? Was gibt’s Neues?

Jetzt wissen wir ja irgendwie schon was in dem Leben des Anderen passiert. Bei dem einen mehr und bei dem anderen weniger, aber eine grobe Richtung ist schon mal da und die Kommunikation steigt einfach an einem ganz anderen Punkt ein.

Dies wurde mir vor allem immer dann bewusst, wenn ich mich mal mit mehreren Leuten getroffen habe und ein Teil dieser Leute auf Facebook vertreten ist und ein Teil nicht. Ich habe öfters festgestellt, dass die nicht Facebook User einfach auf einem anderen Wissensstand sind und irgendwelche Dinge einfach nicht mitbekommen haben. Für mich ist es nicht weiter schlimm, man kann es dann ja gerne noch mal erzählen, wenn es wichtig genug war. Allerdings glaube ich, dass es für die nicht Facebook User schon schlimm war. Denn im Laufe der Zeit ist die Zahl der nicht Facebook User auf ein Minimum gesunken. Natürlich erfahre ich auch über Social Media mal von anderen Person mehr als mir eigentlich lieb ist. Aber dafür gibt es ja die wunderbare Möglichkeit Jemanden einfach stumm zu schalten. Ja, und ich brauche auch mal Social Media freie Zeit. Schließlich können wir uns doch nicht dauernd nur berieseln lassen. Bei mir zum Beispiel ist beim Essen und bei persönlichen Treffen im Normalfall das Handy aus. Da versuche ich mich voll und ganz, also zu 100 % auf diesen Moment zu konzentrieren. Deshalb wirst du von mir schon mal nicht allzu viele Essenspause in meinem Profil finden. sollte es Essensposts heißen

Aber wenn du nun Unternehmer bist, ein eigenes Business hast, vielleicht Coach bist oder auch vielleicht Einzelhändler, dann ist es ja dein Ziel, auch durch Social Media deine Interessenten auf ein persönliches Gespräch, einen persönlichen Besuch im Restaurant oder einen persönlichen Termin vorzubereiten.

Berichte doch schon mal vorab darüber was bei dir im Geschäft so los ist. Was da so abläuft. Bereite deine Follower darauf vor, dass sie dich unbedingt persönlich treffen wollen. Und aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, du wirst die wirklichen Interessenten damit nicht nerven. Es kann ruhig einen Post pro Tag geben, zudem sowieso nicht alle Posts bei allen deinen Fans auch ankommen, sondern immer nur bei einem Teil. Auch hier muss ich es wieder sagen: Konsequenz zahlt sich aus!

Ich habe diese Woche selbst diesbezüglich ein äußerst positives Erlebnis gehabt.
Eine Kundin von mir, ein Fitnessstudio für das ich die Social Media Accounts seit dem Lockdown betreue. Viele Gespräche haben wir darüber geführt, was wir jetzt posten und wie wir mit der Situation umgehen. Keiner wusste, wann darf das Fitnessstudio wieder geöffnet werden. Dennoch haben wir konsequent berichtet, zum Beispiel über die Renovierung, wir haben Fitness- und Wellness Tipps gegeben und darüber erzählt, wie sich das Team auf die Wiedereröffnung vorbereitet.

Soweit so gut. Jetzt ist das Fitnessstudio wieder offen und alle sind erst mal wieder glücklich. Auch hier gibt es wieder ein Stück Normalität. und wir finden auch leichter wieder Themen zum Posten.

Diese Woche werde ich dann aber von einer recht guten Freundin von mir angesprochen, dass sie gehört hätte, dass ich die Social Media Accounts von besagten Fitnessstudio betreue. Sie wollte mir nur rückmelden, dass sie darüber nachdenkt, auch Mitglied im Fitnessstudio zu werden. Aufgrund der Posts, die ihr immer wieder auf Instagram zuerst vorgeschlagen wurden, wurde sie Follower und somit wurden ihr die Post auch regelmäßig angezeigt. Mehr und mehr konnte sie sich selbst vorstellen Mitglied im Fitnessstudio zu werden. Und genau so soll es sein! In dem Fall also alles richtig gemacht und ich bin natürlich außerordentlich dankbar für diese direkte Rückmeldung.

Klar, fühlt sich nicht jeder gleich von den Posts angesprochen, aber das ist ja auch gut so. Es sollen sich hier nur die Leute angesprochen fühlen, die sich später dann auch in dem Fitnessstudio wohl fühlen.

Ich habe letze Woche auch einen Kommentar auf meinem Blogbeitrag SOCIAL MEDIA – MEHR SOZIAL UND WENIGER MEDIA erhalten.

Walentina schreibt dort: Die sozialen Netzwerke sind für mich ein wunderbares Beispiel, wie das mit dem Manifestieren funktioniert – was ich like und damit Energie zuführe wird mehr. Mehr Zitate, mehr Katzenvideos oder auch mehr Verschwörungsideen.
Ganz wie es mir gefällt. Und Facebook ist da z.B. ganz schnell im Sich-Darauf-Einstellen.

Walentina, falls du das hier hörst, ich finde du hast es genau auf den Punkt gebracht. Wir können mit den Themen die uns wichtig sind in Resonanz gehen. Und wenn es uns nicht gefällt – dann wie bereits schon mal erwähnt – habe ich es selbst in der Hand. Ich kann Personen sperren oder Facebook sagen, dass mir etwas nicht gefällt.

Was übrigens bei persönlichen Treffen manchmal nicht so einfach ist. Aber so sehen wir mal wieder, dass alles seine Vor- und seine Nachteile hat.

Was war sonst noch los diese Woche. Ja, natürlich bestimmt Corona zur Zeit unser Leben und der Hype diese Woche war natürlich die Corona App.

Da ich immer wieder mal zu diesem Thema gefragt werde – ja, ich habe mir die App gleich am ersten Tag heruntergeladen. Und ja, ich finde das alles in allem eine gute Sache. Sicherlich bleibt immer ein gewisses Restrisiko, was den Datenschutz anbelangt, aber letztlich schätze ich das Risiko als relativ gering ein und den Nutzen weitaus höher für uns alle. Mehr gibt’s für mich dazu eigentlich nicht zu sagen. Ich würde mir natürlich wünschen, dass möglichst viele Menschen die App benutzen, weil wir so uns selbst und auch andere schützen können. https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app

So jetzt muss aber mal Schluss sein mit dem Corona Thema. Es gibt auch noch Neuigkeiten von einem Netzwerk von dem ich nicht so oft Neuigkeiten zu berichten habe und zwar handelt es sich um Twitter. Twitter führt Audio Tweets von bis 140 Sekunden Länge ein. Zunächst soll das für eine begrenzte Zahl von iOS Nutzern zur Verfügung stehen. Allerdings muss man sagen, dass 140 Sekunden für einen Podcast etwas zu kurz sind. Wenn die Nachricht mehr oder länger als 140 Sekunden ist, dann wird es auf mehrere Tweets aufgeteilt. Dies ist aber, wie gesagt, jetzt erst mal ein Test für die iOS Nutzer. Ob und wann es für Android zur Verfügung steht ist unklar.

Damit verfolgt Twitter allerdings den Trend zur Sprache, weg von der Schrift. Die Sprache wird im Zuge der Digitalisierung auch immer wichtiger werden. Das sehe ich auch schon daran, dass viele Menschen inzwischen keine Nachrichten mehr schreiben, sondern nur Sprachnachrichten senden. Nicht zu vergessen, die Sprachsteuerung von Handys, elektronischen Geräten und so weiter und natürlich auch die vielen wunderbaren Podcasts.

Diese Info habe ich aus dem WhatsApp Newsletter von meinem Kollegen Michael Tavernaro. In seinem WhatsApp Newsletter bekommst du einmal in der Woche die neuesten Infos über Social Media kompakt auf dein Smartphone geschickt. Ich stelle dir den Link zum Anmelden gerne in die Shownotes. Michael entdeckt auch immer wieder mal ganz interessante Artikel die er dann in seinem Newsletter teilt. Ich kann dir auf jeden Fall empfehlen dich dort anzumelden.
https://www.imovements.com/whatsapp-newsletter

So, und damit wäre ich jetzt fertig mit meinen Wochenrückblick aus meiner Social Media Welt. Ich schließe Freitags ja in der Regel, wenn es klappt, immer die Woche mit dem Podcast ab und freue mich jetzt außerordentlich auf ein persönliches Treffen mit meinen Mädels. Das Wetter soll ja toll werden und dementsprechend steht einem grandiosen Wochenende nichts mehr im Wege.

Und genau das wünsche ich dir jetzt auch – ein grandioses Wochenende, mit wunderbaren persönlichen Kontakten, wo es möglich ist und ansonsten selbstverständlich auf Social Media. Wir hören uns dann wieder in der nächsten Woche, ich freue mich auf dich. Machs gut – deine Andrea.

Social Media – mehr Sozial und weniger Media

Ich bin bereits seit 2012 beruflich in Social Media unterwegs, habe den Abschluss zum Social Media Manager (ILS) gemacht und liebe meinen Beruf immer noch wie am ersten Tag. Und trotzdem begegnen mir immer wieder diese verwunderten Blicke, wenn ich versuche zu erzählen was ich beruflich mache. Es geht vielen anderen Social Media Managern genauso, das weiß ich. Und ja, das ist schon besser geworden in den letzten Jahren.

Aber trotzdem spüre ich, dass Social Media und Andrea, so wie viele mich kennen, eine Kombination ist, die in ihrer Vorstellung schwer zusammenzubringen ist.

Warum? Na ja, drücken wir es mal so aus….ich bin ein sozialer Typ. Meist freundlich, hilfsbereit, diplomatisch und nicht sonderlich auf Konfrontation aus. Leben und leben lassen ist meine Devise. So bin ich und das nehmen auch die Menschen aus meiner Umgebung meistens so wahr.
All diese Eigenschaften stimmen in der Vorstellung vieler Menschen nicht mit dem überein, was sie von Facebook, Instagram & Co. erwarten.

Wie können Medien denn sozial sein?

„Wie können Medien denn sozial sein?“ Das war mal die abfällige Bemerkung auf meine Antwort hin, was ich beruflich mache. Ja, wenn man Social Media und die Zusammenhänge nicht kennt, könnte das einem schon etwas suspekt vorkommen. Vor allem bei all dem was man sonst noch über Social Media in den Medien hört.

Was denkst du? Gibt es nur gute oder nur schlechte Menschen? Du wirst mir sicherlich recht geben, dass irgendwie beides in jedem Menschen angelegt ist. Wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung.

Und so verhält es sich auch mit Social Media. Ja, es hat seine Schattenseiten, aber es hat auch soooo viel Gutes. Und du merkst es vielleicht schon, bei mir überwiegt der Anteil den ich an positiven Aspekten in Social Media sehe enorm.

Ist das Glas halb leer oder halb voll?

Es ist eigentlich ganz einfach, die Dinge sind wie wir sie sehn – auch in Social Media. Ist das Glas halb leer oder halb voll?

So kann ich Social Media auch dazu nutzen, um in Zeiten von Social Distancing, Kontakt zu meiner Familie, meinen Freunden, meinen Kunden und Kollegen zu halten.

Oder ich kann Social Media dazu nutzen, um auf meinem Profil und in sämtlichen Facebook-Gruppen, über die Ungerechtigkeit und die Unfähigkeit der Politik in Zeiten von Corona zu schimpfen.

Ich kann mich mit anderen so viel über die unterschiedlichsten Verschwörungstheorien austauschen, bis diese zu meiner Realität werden.

Ich kann aber auch wunderbar über andere schimpfen, die sich nicht zu 100 % an die Abstands- und Hygienemaßnahmen gehalten haben.

Oder ich kann Social Media auch dazu verwenden, um meinen Zynismus voll und ganz auszuleben.

Social Media – ein riesiges volles Klassenzimmer

Für mich ist Social Media manchmal ein riesiges volles Klassenzimmer. Dort sind sie alle vertreten: Streber, Petzen, Freaks, Außenseiter, Mauerblümchen, Revolutionäre, Prahler, Anführer und dann natürlich noch die Mitläufer. Die suchen sich dann irgendwie die Gruppierung zu der sie sich am nächsten fühlen. Gruppierungen geben dem ganzen System ja irgendwie auch Sicherheit, Struktur und Halt.

Und wo ist der Lehrer? Der Lehrer hat die Macht, oder? Er kann jemanden rausschmeißen oder mit Strafarbeit drohen. Oder sucht er vielleicht in der Pause das Gespräch zu den Schülern? Sucht er nach Lösungen oder diktiert er nur auf?
Hat er ein offenes Ohr? Sucht er nach Verständnis? Oder geht er vielleicht auf Distanz und droht mit Strafe?

Die Welt ist aus den Fugen geraten, da gibst du mir sicherlich recht, oder? Und im Social Media Klassenzimmer geht es drunter und drüber.

Du hast es selbst in der Hand

Aber es gibt einen Unterschied zu einem brodelndem Klassenzimmer im Real Life – in dem ich der Lautstärke, den Hänseleien oder Aggressionen der anderen ausgesetzt bin und dadurch selbst ganz hippelig, depressiv oder aggressiv werde.

Der große Unterschied ist, dass ich mir selbst aussuchen kann, ob ich da mitmache und wie weit ich gehe. Ich kann mir aussuchen was ich hören will. Ich kann mir aussuchen mit wem und in welcher Intensität ich mich vernetzen will. Ich kann es mir erlauben, mich nicht zu einem bestimmten Thema zu äußern. Ich kann den Schreihälsen einfach nicht mehr zuhören und ich kann den Troll blockieren.

Er hat keine Macht mehr über mich, wenn ich sie ihm nicht gebe. Und es ist für mich eine der größten Herausforderung unserer Zeit damit umzugehen!

Große Macht bedeutet große Verantwortung

Nenn mich gerne einen Freak, aber ich bin wie bereits erwähnt seit 2012 in Social Media beruflich unterwegs und habe einiges erlebt und viel gesehen. Unter anderem auch Visionäre rund um die sozialen Netzwerke.
Ich denke da zum Beispiel an das Cluetrain Manifest, in dem bereits im Jahr 1999 95 Thesen über das Verhältnis von Unternehmen zu ihren Kunden, im Zeitalter des Internets, verfasst wurden. Oder auch Peter Kruse – als er 2010 im Bundestag zum Thema „Auswirkung der Digitalisierung auf unsere Gesellschaft“ sprach.
Dieses Video hat gerade in unserer Zeit mehr Aktualität denn je. Der Schlusssatz von Peter Kruse lautet:
Wenn wir uns die Frage stellen, was müssen wir ändern, bin ich durchaus bereit mich entspannt zurückzulehnen. Weil diese Systeme werden solche Dynamik entfalten, dass wir es uns nicht leisten können uns nicht zu ändern.
(Peter Kruse – Zukunftsforscher und Organisationspsychologie)

Was wir brauchen ist mehr Empathie

Um die sozialen Medien richtig zu nutzen und zu verstehen bedarf es soziale Kompetenzen und viel Empathie. Wir müssen bereit sein, über unseren eigenen Tellerrand hinauszublicken. Offen für andere Meinungen sein. Aufhören die Menschen in eine Schublade zu stecken, nur damit wir uns sicherer fühlen. Es gibt nicht nur schwarz und weiß. Das Internet ist bunt, wir müssen es nur zulassen und verstehen.
Social Media geht uns alle an – egal ob Privatperson, Unternehmen oder die Politik. Wir alle müssen lernen verantwortungsvoll damit umzugehen um es zu einem guten Platz zu machen.
Einen Platz bei dem auch der Leise einen Platz hat, der Unsichere sich zeigen kann, der Verletzte sich öffnen kann und der Kreative sich ausleben darf. Wir alle können dort sein, wie und wer wir sind – wenn wir es zulassen! Das wünsche ich mir!

Warum eine gute Social Media Strategie unverzichtbar ist!

Podcast Transkript der SOCIAL PLACES WOCHENSHOW – Episode SPW056

Hallo und herzlich willkommen zur aktuellen Ausgabe meiner Social Places Wochenshow. Hier gibt es die News und Infos aus meiner Social Media Welt – mein Name ist Andrea.

Ich freue mich sehr – diese Woche gibt es schon die zweite Woche in Folge die Social Places Wochenshow, und ich kann sagen, ich habe mich so richtig darauf gefreut, wieder eine aktuelle Ausgabe der Wochenshow aufzunehmen.

Diese Woche habe ich nämlich meine eigene Social Media Strategie zum Schwerpunktthema meiner Arbeit gemacht. Ja, es ist ja leider so, dass die eigenen Inhalte manchmal zu kurz kommen. Das heißt, in meiner täglichen Arbeit kümmere ich mich sehr häufig in erster Linie um meine Kundenaufträge. Diese bestehen aus dem Beraten in Social Media Fragen bis hin zum Veröffentlichen von Beiträgen für Kunden.

Ja, und dabei fällt mir, wie bereits gesagt, dann manchmal der eigene Content hinten runter. Was mich übrigens außerordentlich unzufrieden macht, weil ich natürlich gerne mit euch in Kontakt bin. Also nicht nur hier über diesen Podcast, sondern natürlich auch über diverse Social Media Kanäle.

Deshalb habe ich, wie gesagt, mein eigenes Social Media zum Chef-Thema ernannt und mir wirklich mal meine eigene Social Media Strategie aufgesetzt bzw. sie kritisch begutachtet. Und ich kann dir sagen, das hat wieder mal so richtig Spaß gemacht.

Eine gute Social Media Strategie besteht für mich übrigens aus fünf Schritten und ist nicht mit einer Content-Strategie gleichzusetzen. Vielmehr ist die Content-Strategie ein Teil meiner Social Media Strategie – aber dazu gleich mehr.

Schritt 1 – Festlegung der eigenen Ziele

Der erste Schritt einer guten Social Media Strategie beginnt für mich mit der Festlegung der eigenen Ziele. Das heißt:  Was will ich denn mit Social Media überhaupt erreichen? Warum bin ich überhaupt mit meinem Unternehmen in Social Media unterwegs? Will ich ein Produkt verkaufen? Einfach nur mehr Bekanntheit erreichen?

In meinem Fall zum Beispiel ist mein Ziel möglichst viele Netzwerke auszutesten und zu bespielen. Diese auszuprobieren und in Echtzeit kennenzulernen. Das ist mir total wichtig – vor allem auch für meine Arbeit. Da ich ja auch mit meinen Kunden zusammen ihre Social Media Strategien erstelle und sie bei der Umsetzung berate.

Schritt 2 – Auswahl der richtigen Kanäle

Und damit sind wir auch schon beim zweiten Schritt angelangt. Die Auswahl der richtigen Kanäle unter Berücksichtigung der eigenen Ziele, die ja bereits im ersten Schritt festgelegt wurden. Ganz wichtig dabei: Auch die eigenen Ressourcen zu beachten. Mit Ressourcen meine ich nicht nur die finanziellen Ressourcen, sondern auch die zeitlichen Ressourcen. Gerade die vorhandenen zeitlichen Ressourcen sind bei den kleinen Unternehmen und Einzelunternehmern besonders zu berücksichtigen.

In möglichst vielen Social Media Kanälen vertreten zu sein bedeutet entweder viel Zeit oder viel Geld zu investieren. Nämlich dann, wenn du jemanden anderen dafür bezahlst der das für dich übernimmt, dann musst du dementsprechend Geld investieren, oder du machst es selbst, dann musst du dementsprechend Zeit investieren.

In meinem speziellen Fall habe ich mir es ja zum Hauptziel auserkoren in vielen Kanälen unterwegs zu sein, weil ich ja auch meine Kunden gut beraten möchte. Deshalb investiere ich auch viel Zeit darin, selbst meine Social Media Kanäle zu bespielen und auszutesten. Was läuft gut? Was funktioniert? Was läuft nicht so gut? Aber im Normalfall, wenn du ein Produkt oder eine Beratung in einem anderen Bereich anbietest oder verkaufst, ist es nicht machbar alle großen Netzwerke zu bespielen. Da solltest du dich gerade am Anfang auf eins bis zwei Netzwerke beschränken.

Manche Social Media Berater zum Beispiel haben sich auf ein Netzwerk spezialisiert. Das ist natürlich auch toll, weil sie dann ihre ganze Energie auch in das eine Netzwerk investieren können und sich damit besonders gut auskennen. Außerdem werden sie in diesem Bereich mehr wahrgenommen, zum Beispiel mit vielen Follower bzw. Bekanntheit in diesem Netzwerk.

Und so solltest du es auch halten: Werde als der Spezialist in deinem Thema wahrgenommen. Deshalb bündele deine Energie auf einige wenigen Netzwerke.

Aber du siehst schon, es ist sicherlich ganz gut sich hin und wieder die Frage zu stellen, was will ich denn überhaupt mit Social Media erreichen und vor allem wie soll das funktionieren.

Schritt 3 – Erstellung einer Content-Strategie

Und erst wenn du dir mit dem ersten und den zweiten Schritt klar bist, kann es zum eigentlichen Füllen der Kanäle kommen. Der sogenannten Content-Erstellung.

Was ist Content überhaupt? Dieser Frage bin ich übrigens diese Woche ebenfalls in einem meiner Social Media Posts nachgegangen. Content bedeutet übersetzt Inhalt. Darunter versteht man aber vor allem Inhalte, die die Neugierde und das Interesse beim Leser bzw. Zuhörer oder Zuschauer wecken. Dies können zum Beispiel interessante, wissenswerte, individuelle Informationen und Inhalte rund um dein Unternehmen oder dein Produkt sein. Es ist also kein plattes Werbeversprechen, da sollte da schon mehr dahinterstecken.

Es macht für mich in den meisten Fällen keinen Sinn erst den Content zu erstellen, wenn ich mir überhaupt noch nicht im Klaren bin, was ich damit erreichen will. Also wenn meine Ziele in Social Media noch nicht definiert sind.

Meistens enden solche Projekt und Bemühungen in ein „Social Media bringt doch eh nichts – ist nur ein Zeitfresser – es kommt nichts dabei raus“ – Gejammer. Das ist mir schon häufiger begegnet und der Grund ist, dass die Leute unkontrolliert und ohne Strategie in Social Media unterwegs sind.

Schritt 4- Veröffentlichung der Inhalte

Also ich empfehle dir immer schön einen Schritt nach dem anderen zu machen und einen kühlen Kopf in Social Media zu bewahren – auch wenn’s dort manchmal wirklich heiß her geht. Wenn ich mir also im Klaren bin, was ich erreichen will und welche Inhalte ich über welche Social Media Kanäle verbreiten möchte, kann ich mit der eigentlichen Umsetzung beginnen. Erst dann sollte ich in die Umsetzung kommen – nämlich der Veröffentlichung.

Und mit einem Social Media Redaktionsplan, in dem ich festhalte welche Inhalte ich auf welchem Kanal wann veröffentlichen möchte, kann ich mir das Leben hier wirklich wirklich erleichtern. Kombiniert mit der Möglichkeit auch noch die Posts bzw. Beiträge vorzubereiten und zu planen macht das Ganze wirklich einfacher und machbar..

Ich habe diese Woche ein neues Tool ausprobiert, das es mir ermöglicht, meine Posts für die unterschiedlichsten Kanäle vorzubereiten und automatisiert posten zu lassen. Es gibt viele Tools auf dem Markt und ich habe schon viele davon ausprobiert. Es macht mir einfach auch Spaß hier unterschiedliche Möglichkeiten zu testen. In ein Programm einzutauchen und zu experimentieren. Diese Woche habe ich das Tool Publer ausgetestet. Es ist meiner Meinung nach super einfach zu bedienen und läuft, so wie ich das bisher beurteilen kann, sehr zuverlässig. Darüber kann ich dir aber dann in den nächsten Wochen noch genaueres erzählen. Ich werde das noch ein bisschen testen und ich halte dich da auf jeden Fall auf dem Laufenden.

Schritt 5 – Reflektion und Anpassung

Tja, eine richtig guten Social Media Strategie endet nicht mit dem Veröffentlichen der Beiträge. Eine gute Social Media Strategie beinhaltet auch, sich in regelmäßigen Abständen die Zahlen und Insights anzusehen, die von den einzelnen Netzwerken zur Verfügung gestellt werden und vor allem auch zu reflektieren und deine Social Media Strategie dementsprechend anzupassen.

Du siehst also, zu einem professionellen Social Media Marketing gehört mehr als dein Mittagessen oder deinen Lieblings-Cappuccino zu posten. Das Netz ist voll – zurzeit  mehr denn je. Ohne gute Social Media Strategie besteht einfach die Gefahr, dass du untergehst. Und das wäre doch wirklich schade um deine Zeit und deine Arbeit die du darin investiert hast.

Das war also jetzt diese Woche wirklich viel Input zum Thema Social Media Strategie. Aber ich finde, dass muss auch mal gesagt werden.

Wenn du Social Media erfolgreich und systematisch angehen möchtest, empfehle ich dir unseren SOCIAL MEDIA LEICHT GEMACHT Online-Mitgliederbereich. Dort kannst du dich noch bis zum Sonntag, den 31. Mai anmelden.

Indra, meine Kollegin und ich begleiten dich dann Schritt für Schritt auf deinen Weg zur strategischen Nutzung von Social Media.

Für dich als meinen Podcast-Hörer habe ich ein besonderes Geschenk. Mit den Gutschein-Code „Social Places Wochenshow“ bekommst du zusätzlich zu den vielen Vorteilen den unser Mitgliederbereich mit sich bringt, ein kostenloses, persönliches Coaching von mir über 45 Minuten. Ich freue mich auf dich.

Auf social-media-coach.com findest du alle Infos zum Mitgliederbereich und dort kannst du dich dann auch anmelden. Außerdem habe ich dort diese Woche ein kleines Video veröffentlicht, in dem ich dich hinter die Türen von SOCIAL MEDIA LEICHT GEMACHT mitnehme.

Und das war’s auch schon für diese Woche. Ich freue mich, wenn du mir nächste Woche wieder zuhörst, wenn ich aus meinem Leben als Social Media Coach berichte. Bis dahin wünsche ich dir ein wunderschönes Pfingstfest mit hoffentlich schönem Wetter. Machs gut, bis bald – deine Andrea

Social Media News 14. bis 27. April 2018

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Diese Woche gibt es gleich mal die wichtigsten Social Media News aus den letzten zwei Wochen zusammengefasst, weil ich letztes Wochenende auf einem Kongress war und die Social Places Wochenshow deshalb mal pausieren musste.

Facebook

Nutzerzahlen

Als ich die letzte Wochenshow gemacht hatte, war der Datenskandal von Facebook das bestimmende Thema. DasSocial Media Rad dreht sich aber bekanntermaßen sehr schnell weiter,und so wie es aussieht hat sich die ganze Situation etwas beruhigt.

Auch die Commerzbank schaltet nach 4-wöchigerPause wieder Werbung auf Facebook. Außerdem gab es neue Zahlen,und so wie es aussieht hatsich der ganze Datenskandal letztlich nicht auf die Social Media Nutzung im Allgemeinen ausgewirkt.

Laut Facebook nutzen 1,4 Milliarden User Facebook jeden Tag. Weitere verlässliche Nutzerzahlen von Facebook habe ich bei Allfacebook gefunden.

Facebook und Datenschutz

Aber Facebook ist nach wie vor bemüht auch das Vertrauen der Nutzer wieder herzustellen. Das merkt jeder,der diese Tage auf Facebook war. Aktuell macht sich Facebook fit für die DSGVO – die Europäische Datenschutzgrundverordnung,die ab dem 25. Mai in Kraft tritt. So müssen zum Beispiel die Eltern von Usern unter 16 Jahren einige Einstellungen ihrer Kinder bestätigen. Das betrifft unter anderem auch die Werbung,beziehungsweise die Daten die zugrunde liegen, wenn dem Teenager Werbung anzeigt wird.

Facebook Gesichtserkennung

Auch die Gesichtserkennung ist natürlich bezüglich dem Datenschutz ein Thema. Hier wurde ich diese Woche gefragt, ob ich die Gesichtserkennung nutzen möchte oder nicht. Sicherlich hat das, wie alles im Leben seine zwei Seiten. Ich gebe auf der einen Seite weniger Daten von mir frei, auf der anderen Seite weiß ich dann auch wenn mein Gesicht irgendwo auftaucht, weil Facebook mich darüber benachrichtigt. Das heißt, das leider beliebte Kopieren von ganzen Accounts fällt schon mal schneller auf.

Für Jugendliche unter 18 Jahren bleibt die Gesichtserkennung übrigens generell aus. Ändern kannst du die Gesichtserkennung jederzeit unter Einstellungen. Dortgibt es einen eigenen Menüpunkt „Gesichtserkennung“.

Außerdem hat Facebook zum ersten Mal die Richtlinienveröffentlicht, die dazu führen, dass Beiträge gelöscht werden. Durch das Netzwerkdurchsetzungsgesetzsind die Plattformen ja dazu verpflichtet strafbare Inhalte zu löschen, sonst drohen Bußgelder. Was allerdings dann genau strafbar ist und was nicht, darüber lässt sich dann doch sicherlich streiten. Das Berliner Landgericht hat jetzt eine einstweilige Verfügung erlassen. Der Grund: Facebook hätte zu unrecht einen Facebook Kommentar gelöscht. Es handelt sich dabei um einen Post der eher „rechts“ einzustufen wäre, aber letztlich wohl nicht rechtswidrig ist.

Jetzt soll von Facebook eine Funktion eingeführt werden, die es möglich macht gegen die Löschung eines Beitrages Widerspruch einzulegen. Dann soll der gelöschte Beitrag einer intensiveren Prüfung unterzogen werden.

Facebook Local

DieseWoche habe ich mir auch eine neue App von Facebook heruntergeladen. Diese App nennt sich Facebook Local. Mit dieser App kann man die neuesten Aktivitäten, Ereignisse und Orte sehen, mit denen die Freunde interagieren. Aber nicht nur das, du bekommst auch Updates von Seiten, denen du folgst.

Außerdem kannst du mit der App herausfinden, was in deiner Nähe so los ist. Beziehungsweise kannst du das natürlich auch für jede beliebige Stadt abfragen. Dies und noch einiges mehr gibt es in der App. Das zeigt mir mal wieder, wie wichtig esfür den lokalen Handel istund natürlich auch für Restaurants, Cafes usw. auf Facebook vertreten zu sein. Die App ist bereits im Appstore verfügbar.

Watch Party

Außerdemgibt es noch eine neue Funktion in den Gruppen. Diese Funktion nennt sich Watch Party. So könnt ihr mit anderen Gruppen-Mitgliedern gemeinsam ein Video anschauen und so natürlich auch zeitgleich miteinander darüber diskutieren. Diese Funktion beinhaltet allerdings ausschließlich Facebook Videos und keine YouTube Videos. Wenn du deine eigene Watch Party mal ausprobieren möchtest, findest du eine detaillierte Anleitung bei Allfacebook.

Instagram

Nutzdaten Download

Und der Datenschutz macht auch vor Instagram nicht halt. Dort ist es ab sofort möglich deine Nutzerdaten zum Download per Mail anzufordern. Wenn du diesmal austesten möchtest, findest du dazu eine genau Anleitung und noch mehr Infos bei Allfacebook.

Instagram Nutzung

Außerdem binich noch auf eine interessante GfK Umfrage zur Nutzung von Instagram gestoßen. Darausgeht hervor, dass viele Instagram User sich viel lieber die Beiträge von anderen Usern anschauen, als selbst welche zu posten. Interessanter Content ist an erster Stelle der von Freunden, Bekannten und der Familie. Danach von Prominenten und an dritter Stelle von Marken, Unternehmen und Online-Shops.

Und wenn du jetzt auch deine Follower auf Instagram begeistern willst, aber noch nicht so genau weißt wie du das anstellen sollst, dann habe ich auf Blog2Social eine super Infografik mit 52 Instagram Strategien für Unternehmer für dich gefunden. Schau ruhig mal drauf und hol dir neuen Input für deine Instagram-Strategie ab.

 

YouTube

Auch bei YouTube haben sich Werbekunden bezüglich mehr Transparenz bei der Platzierungder Werbung durchgesetzt. So beendet Procter & Gamble den seit März andauernden Werbeboykott. YouTube bemüht sich nunmehrum Transparenz. Der Transparency Report von YouTube besagt, dass im vierten Quartalvon 2017 8,3 Millionen Videos mit problematischen Inhalt gelöscht wurden. Davon wurden 75 % gelöscht, bevor sie angesehen werden konnten. Mehr zu den gelöschten Videos gibt es bei Onlinemarketing.de.

Twitter

Auchbei Twitter gibt es Grund zur Freude. Im zweiten Quartal in Folge schreibt der Konzern schwarze Zahlen. Das freut mich sehr für Twitter. Herzlichen Glückwunsch und weiter so!

Pinterest Design-Update

Pinterest hat auch ein neues Update für Business-Seiten herausgebracht. Auf den Business-Profilen werden jetzt nicht nur die Zahl der Follower angezeigt, sondernauch die Zahl der Betrachter in den letzten 30 Tagen. Über diese Angabe lässt sich der Stellenwert der Pins bei den Usern viel besser darstellen.

Und noch etwas Neuesgibt es bei Pinterest, das ist das dynamische Profil-Titelbild. Eine schöne Spielerei, die ich so noch von keinem anderen Netzwerk kenne. Dort hast du nämlich ab sofort nicht mehr die Möglichkeit,ein eigenes individuelles Profil-Titelbild einzustellen. Dafür hast du die Möglichkeit auszuwählen, zwischen deinen neusten Pins, den Pins die sich User von deiner Website gemerkt haben oder die Pins einer bestimmten Pinnwand. Und je nach dem was du wählst,werden diese dann als dein Titelbild angezeigt. Wenn du wissen willst wie das aussieht, kannst du ja gerne mal auf meinem Profilvorbeischauen. Mich findest du auf Pinterest unter socialplaces_de.

 

Whats App

Der Datenschutz und die Einführung der DSGV hat auch dazu geführt, dass WhatsApp das Mindestalter für die Benutzer der App von 13 auf 16 Jahren anheben will.

Snapchat

Bleibt für unter 16 jährige nutzbar

Bei Snapchat sieht es etwas anders aus. Das Unternehmen will auf die Erhebung von personenbezogenen Daten und Ortungsinformationen verzichten und somit ist eine Nutzung auch ohne Zustimmung der Eltern unter 16 Jahren möglich.

Spectacles

Aber es gibt noch weitere Neuigkeiten von Snapchat. Die Kamera-Brille Spectacles war ja nicht unbedingt der Renner, bekommt aber jetzt von Snap eine zweite Chance. Die Brille soll bessere Fotos und Videos aufnehmen und diese schneller ans Handy übertragen. Zudem ist die neue Brille wasserdicht. Der Preis für Spectacles steigt von 150 auf 175 Euro.

Shoppable AR

Ebenfalls wird es bei Snapchat bald möglich sein Produkte direkt in der App zu kaufen. Das Ganze nennt sich „Shoppable AR“ und lädt mit dem „Shop now“ Button zum Einkaufen ein.

Snappables

Snapchat ist ja bekannt für die Linsen. Diese ermöglichen es uns Hunde-, Katzen- oder Hasenohren aufzusetzen, und uns mit wunderbaren Blumenkränzen zu schmücken und noch vieles mehr. Dies ergänzt Snapchat jetzt mit einer Gaming-Funktion, den Snappables. Da kannst du zum Beispiel Handeln durch das Hochziehen deiner Augenbrauen stemmen. Na ja, Spaßfaktor wie immer bei Snapchat garantiert.

Jodel und musical.ly

Nachdemich mich jetzt von Snapchat wieder loseisen konnte,habe ich diese Woche noch zwei neue Gäste hier in der Social Places Wochenshow. Das sind Jodel und musical.ly. Ich möchte diese Beidenhier erwähnen, da die Plattformen für den ein oder anderen ja vielleicht auch zukünftig für die Werbeschaltung interessant sein könnten. Jodel ist ein Studenten-Netzwerk und dort wird es in Zukunft ebenfalls möglich sein Werbung zu schalten. Und Musical.ly könnte auch zukünftig für Influencer Marketing interessant werden. Das nur mal so am Rande erwähnt, ich werde hier auf jeden Fall die Entwicklung weiter beobachten und dich aufdem Laufenden halten.

Und das waren die News aus Social Media aus der 16. und 17. Kalenderwoche. Ich hoffe ich kann dich mit meinen Fundstücken inspirieren und es war auch etwas Neues für dich dabei. Es waren ja sehr viele Plattformen hier vertreten und das freut mich immer sehr, weil mir die Vielfalt in Social Media sehr gut gefällt und deshalb mag ich es auch, wenn ich hier von möglichst vielen Plattformen berichten kann.

Ich würde mich freuen wenn du auch nächste Woche wieder dabei bist, bei der Social Places Wochenshow, wenn es News und Infos rund um Social Media gibt.

 

Erfrischendes aus dem Social Media Dschungel

[smart_track_player url=”http://media.socialplaces.de/spw/SPW052.mp3″ title=”Erfrischendes aus dem Social Media Dschungel” ]

Diese Woche war das bestimmende Thema sicherlich die Anhörung von Mark Zuckerberg vor dem US-Senat zum aktuellen Datenskandal. Aber ich kann euch gleich beruhigen,es war selbstverständlich nicht das einzige Thema diese Woche. Es gibt außerdem handfeste News von Facebook die eure Fan-Seiten betreffen und News von Instagram, Pinterest, Snapchat und noch vieles mehr.

Facebook

Beginnen wir mit einer kurzen Info zum Datenskandal.So wie es aussieht wurde bei der Anhörung von Mark Zuckerberg vor allem sichtbar, wie wenig die Politik das Geschäftsmodell von Facebook überhaupt versteht. So durfte sich Zuckerberg zum Beispiel der Frage stellen, wie er ein nachhaltiges Geschäftsmodell aufbauen will, wenn die Nutzer nicht dafür bezahlen müssen. Die Antwort darauf von Zuckerberg war: „Senator, we run ads.“ Ganz klar: „Senator, wir schalten Anzeigen“. Diese und ähnliche Fragen brachten viel Häme im Netz ein.

Aber das bringt ja meiner Meinung nach alles nichts. Diese Anhörung zeigt, dass hier wirklich Aufklärung angesagt ist,um einen zu Weg finden, wie wir aus dieser Misere herausfinden. Der Ruf nach Regulierung wird immer laut, dass sieht wohl Mark Zuckerberg selbst auch so. Hier geht es nur noch darum welche Regulierungsmaßnahmen zukünftig die Richtigen sind. Und dafür wird,wie bereits gesagt,noch viel.viel Aufklärungsarbeit notwendig sein.

Dies war aber nicht alles was die Anhörung zu Tage brachte. So wie es aussieht, denkt Facebook wohl über eine Bezahl-Variante nach. Mark Zuckerberg sagte in der Anhörung:„Es wird immer eine kostenlose Version von Facebook geben.“

Und letzte Woche brachte die Facebook Managerin Sheryl Sandberg bereits das Bezahlmodell ins Spiel. Wir dürfen also gespannt sein, wie sich Facebook diesbezüglich weiter entwickelt.

Außerdem räumte Mark Zuckerberg mehrmals Fehler ein und entschuldigte sich.

Ja, irgendwie ist viel passiert diese Woche und viel darüber geschrieben worden. Leider brachte dies jedenfalls für mich nicht unbedingt neue Erkenntnisse.

Und da bleibt wieder mal die Frage: Wie geht es denn eigentlich weiter mit Facebook?

Jetzt hat sich erst einmal das EU Parlament diese Woche geschlossen dafür ausgesprochen, dass Mark Zuckerberg zur Facebook-Datenaffäre auch dort aussagen soll.

Und Facebook arbeitet nach Aussage von Zuckerberg weiterhin hart daran den Datenschutz zu verbessern. Dies zeigt sich zum Beispiel auch darin, dass Facebook letzte Woche zwei weitere Datenanalyse-Unternehmen suspendiert hat.

Außerdem soll es zukünftig ein Unsend-Feature geben, das es ermöglicht Nachrichten im Messenger nachträglich zu löschen. Interessant ist wohl, dass es dieses Feature bereits seit 2014 gibt, bis jetzt aber nur Mark Zuckerberg zur Verfügung stand. Erst jetzt nach dem aktuellen Skandal denkt das Unternehmen daran, diese Funktion für alle User zur Verfügung zu stellen. Facebook sagt dazu: „Wir hätten das früher machen sollen – und uns tut es leid, das wir es nicht getan haben.“ Gefunden habe ich diese Info bei Basic Thinking.

Ja-Entschuldigungen gab es in den letzten Wochen viele von Facebook. Lassen wir uns überraschen wie sich alles weiterentwickelt. Ich halte dich auf jeden Fall auf dem Laufenden.

Fake-Accounts

Facebook möchte die Sicherheit der Nutzer weiter erhöhen. Dazu gehört zum Beispiel auch, dass Fake-Accounts erkannt und unterbunden werden. Laut Facebook sind das jeden Tag mehrere Millionen Fake-Accounts.

Allfacebook hat sich jetzt noch einmal intensiv mit dem Thema Fake Accounts auseinandergesetzt und warnt in einem aktuellen Blogbeitrag massiv davor,Fake-Accounts anzulegen wenn man Facebook gewerblich nutzt. Im Selbstversuch hat Allfacebook getestet und dabei war es mit nur vier Klicks möglich einen Fake Account stillzulegen und durch eine Namensüberprüfung zu schicken. D.h. Facebook fordert eine Ausweis-Kopie an usw.

Wer dann noch seine Business-Seite mit einem einzigen Account administriert, für den sieht es wirklich schlecht aus. Deshalb nochmals: Niemals eure Business-Seite mit einem Fake-Account administrieren und am Besten einen zweiten Administrator benennen.

Mehr Infos zum Selbsttest gibt es bei Allfacebook.

Facebook Stories

Es gibt aber auch Neuigkeiten von den Facebook Stories diese Woche. Ich muss zugeben, Facebook Stories sind nicht so mein Ding. Auf Instagram ja, aber bei Facebook konnten diese sich bei mir jedenfalls noch nicht so richtig durchsetzen.

So geht es wohl mehreren Usern. Allerdings hat Facebook die Stories noch nicht abgeschrieben, denn es gab diese Woche mehrere Tests, um die Stories auch bei Facebook voranzubringen. Das betrifft zum einen das Design, das für mehr Sichtbarkeit sorgen soll. Dann soll die Story auch als Veröffentlichungsoption zur Verfügung gestellt werden, wenn du die Kamera benutzt.

Also vielleicht sollte ich mich in Zukunft doch mit den Facebook Stories anfreunden. Gefunden habe ich diese Info auf Allfacebook. Alle hier erwähnten Links findest du in den Show-Notes.

About this Articel

Facebook rückt den Fake-News im Newsfeed immer mehr auf die Pelle. Zukünftig zeigt Facebook dem Nutzer mehr Hintergrundinformationen zu einer Nachricht an. Hinter dem „About this Article“ Button verbergen sich dann weitere News zu dem Thema von anderen Quellen, Informationen über die Nachrichten-Quelle und Infos über die Verbreitung des Artikels, d.h. wo dieser überall geteilt wurde.

Den „About this Articel“ Button gibt es aktuell allerdings nur in den USA. Wann er in Deutschland verfügbar ist, wird sich zeigen.

Allerdings kannst du schon jetzt deine Website,beziehungsweise deinen Blog,auf diese Änderungen vorbereiten,indem du deine Open Graph Tags, die sogenannten Meta-Angaben,auf der Website integriert. Wie das genau funktioniert erfährst du im Blogbeitrag von Allfacebook.

Instagram

Fokus-Modus

Heute habe ich bei Instagram den Fokus-Modus entdeckt. Damit kannst du Bilder und Videos für deine Instagram Stories erstellen, bei denen du im Fokus erscheinst und der Hintergrund verschwommen. Das finde ich wirklich cool, wenn man zum Beispiel unterwegs ist und nicht die ganzen Leute drumherum mit auf dem Video haben möchte.

Q & A Sticker

Des weiteren arbeitet Instagram weiter fleißig an den Aufklebern.Es soll jetzt bald auch einen Q & A Sticker geben, bei dem du deinen Followern Fragen stellen kannst. Die Antworten bleiben aber alle privat.Sehr interessant wie ich finde.

Und die Kopiermaschine hat wieder mal zugeschlagen. Mit Nametags testet Instagram eine Funktion, die sehr stark an den Snapcode erinnert. Der Nametag soll eine einfachere Möglichkeit darstellen neue Follower zu finden und diesen das Folgen auch wirklich zu vereinfachen. Wie das genau aussieht kannst du dir bei Horizont anschauen.

Friendly Pix

Ja, das nenne ich mal Karma und die Geschichte ist wirklich so witzig, dass ich sie dir gleich mal erzählen muss. Google hat mit Firebase ein Baukasten-System für Apps entwickelt. Du kennst das bestimmt schon von dem Webseiten-Baukastensystemen und solch ein System ist Firebase, aber nur für Apps. Und wie einfach es geht, eine eigene App zu bauen,sollte eigentlich nur demonstriert werden. Was aber bei der Demo herauskam ist eine App, die Instagram schon sehr nahe kommt. Absicht oder nicht? Egal, hier trifft es auf jeden Fall nicht den Falschen.

Die App heißt Friendly Pix und ist als Web-App verfügbar. Sie erfreut sich inzwischen einer ganz guten Beliebtheit bei den Nutzern. Beim Öffnen der App gibt es zwar einen Hinweis, dass Friendly Pix eine Beispielanwendung ist, die die Möglichkeiten der Firebase Plattform demonstrieren soll. Aber ansonsten tut Google nichts gegen die zunehmende Beliebtheit. Warum auch? Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie sich die ganze Angelegenheit weiter entwickelt und halte dich selbstverständlich auf dem Laufenden.

Snapchat

Aber auch Snapchat hält sich tapfer und hat auch diese Woche Neues für uns.

Bei Snapchat sind nämlich jetzt Gruppen-Video-Chats mit bis zu 15 Freunden gleichzeitig möglich.

Auch scheint das Netzwerk wieder zurück zur Chronologie zu gehen,beziehungsweise werden laut Techcrunch diesbezüglich einige Tests durchgeführt. Der Algorithmus ist auch auf Snapchat nicht unbedingt auf Gegenliebe gestoßen. Diese Funktion steht einigen Usern zur Verfügung und Snapchat selbst hat sich aber noch nicht offiziell zu dieser Veränderung geäußert.

Pinterest

Ebenso Pinterest hält diese Woche wieder Neuigkeiten für uns bereit. Dort steht jetzt auch einigen Usern die Möglichkeit zur Verfügung ein Video hochzuladen. Eine echt spannende Entwicklung,wie ich finde. Bei manchen Usern war diese Funktion da, dann war sie plötzlich wieder weg. Ich kann es selbst noch nicht, bin aber gespannt, wie dies die Plattform verändern wird, denn Videos spielen ja auf den anderen Plattformen keine unerhebliche Rolle. Werden wir jetzt dort Videos mit Bastelanleitungen finden und Koch-Videos?Die Pinner sind ja wirklich auch für ihre Kreativität bekannt und ich freue mich wirklich schon darauf zu sehen,wie diese neue Möglichkeit umgesetzt wird.

Ich habe schon einige Video auf Pinterest entdeckt. Gib einfach Video in die Suchmaske ein und da sollten schon Einige dabei sein. Du erkennst das Video an der Zeitangabe unter dem Bild.

Und wenn du noch nicht weißt,wie du Pinterest für dein Unternehmen richtig nutzen sollst, dann empfehle ich dir einen Beitrag auf Impulse, der sich mit denMöglichkeiten, die Unternehmen auf Pinterest haben,beschäftigt.

Ich kann nur sagen, wenn ich auf Pinterest bin bekomme ich gute Laune. Eine Plattform mit richtigen Suchtpotenzial – jedenfalls für mich.

 

Und damit möchte ich die Social Places Wochenshow aus der 15. Kalenderwoche beenden. Für mich war diese Woche Einiges dabei, was mich nicht überrascht hat und dann wiederum auch einige erfrischende Neuigkeiten,wie zum Beispiel die Videos auf Pinterest und die neue Plattform Friendly Pix.

Solche Neuigkeiten lassen mich immer beschwingt ins Wochenende gehen und machen mir die Vorfreude für die neue Woche nur noch süßer.

Jetzt wünsche ich dir aber ebenfalls ein schönes Wochenende. Wenn du Fragen zu eines der Themen hast, kannst du dich gerne bei mir melden. Entweder per Mail oder über eine der Social Media Plattformen.

Social Media News aus der 13. + 14. Kalenderwoche

Nachdem ich mir letzte Woche eine kleine Oster-Pause gegönnt habe geht es diese Woche gleich mal wieder richtig los mit den Social Media News.

Und ich beginne, wie sollte es anders sein, natürlich mit Facebook. Um dieses Thema kommen wir ja alle zur Zeit wirklich nicht rum. Deshalb steige ich gleich mal beim aktuellen Stand des Datenskandals um Facebook ein.

Facebook

So wurde zum Beispiel diese Woche bekannt, dass es rund 310.000 deutsche Nutzer sind, die ebenfalls vom Cambridge Analytica Datenskandal betroffen sein könnten. Insgesamt stieg die Zahl der betroffenen User auf 87 Millionen weltweit an. Außerdem räumt Facebook jetzt auch ein, dass Facebook bereits seit 2015 über den Datenmissbrauch Bescheid wusste. Facebook gab diesen Fehler zu und setzt jetzt natürlich einiges daran, das Vertrauen der Nutzer wieder zu gewinnen.

So wurde zum Beispiel am Mittwoch die Möglichkeit abgeschafft, dass man nach Usern über die Telefonnummer oder auch die E-Mail-Adressen suchen kann. So schreibt es Horizont.

Privatsphäre-Einstellungen

Außerdem wurden die Privatsphäre-Einstellungen überarbeitet und so soll dem Nutzer zukünftig die Übersicht über die eigenen Daten leichter gemacht werden. So kann er, selbst die Kontrolle über seine Daten zu behalten, die er preis gibt und welche nicht. Ebenfalls gefunden bei Horizont.net.

Facebook beendete Zusammenarbeit mit Drittanbietern

Und Facebook beendete die Zusammenarbeit mit Drittanbietern. Das heißt im Klartext, dass die Daten die für Werbezwecke zur Verfügung standen in der Vergangenheit nicht nur von Facebook selbst stammten, sondern auch von anderen Anbietern. Innerhalb der EU wird de Umstellung rechtzeitig zum Inkrafttreten der DSGVO erfolgen. Der Datenschutzgrundverordnung die Ende Mai in Kraft tritt. Näheres hierzu findest du bei Allfacebook.

Custom Audiences

Und noch eine Änderung wird es im Bezug auf den Datenschutz bei Facebook geben. Es soll eine Verschärfung bei Datei-Uploads bei den Custom Audiences geben. Bei den Custom Audiences lädt der Werbetreibende Daten zu Facebook hoch, zum Beispiel die Newsletter-Abonnenten Liste. Facebook versucht dann durch Abgleiche die Facebook Nutzer zu identifizieren und stellt diese als Zielgruppe zur Verfügung. Allfacebook hat zu diesem Thema auch einen ausführlichen Blog-Beitrag geschrieben.

Reaktionen von Werbetreibenden und User auf den Skandal

Ja, in der letzten Wochenshow hatte ich bereits darüber berichtet, dass erste Werbetreibende ihr Budget für Facebook Werbung eingefroren haben. Letzte Woche wurde dann auch die Diskussion lauter, wo überhaupt die Verantwortung der Werbetreibenden bei dem Datenskandal liegt.

Der User selbst begrüßt jedenfalls diesen Werbeboykott, das kam jedenfalls bei einer Umfrage unter deutschen Facebook-Nutzern vom Marktforschungsinstitut Impact & Emotions für Horizont Online heraus.

Was aber bei dieser Umfrage meiner Meinung nach noch interessanter ist, sind die Konsequenzen die der User selbst aus dem Skandal ziehen würde. Gerade mal knapp 6 % der Befragten gaben an, dass sie ernsthaft darüber nachdenken das eigene Facebook Profil zu löschen. 12 % könnten sich immerhin vorstellen, dass dieser Schritt notwendig sein könnte. Die restlichen 82 % wollen auf Facebook bleiben. Mehr Informationen zu der Umfrage erhältst du bei horizont.net

Soweit der Stand der Dinge. Ich werde auch immer wieder gefragt, ob es sich denn überhaupt noch lohnen würde auf Facebook in der Unternehmenskommunikation zu setzten. Ich kann diese Frage nach aktuellem Stand nur mit einem ganz klaren „Ja“ beantworten. Wie sich die Dinge weiter entwickeln wird sich zeigen, aber wir wissen ja alle nicht, was auf uns zukommt und letztlich bin ich immer der Meinung, man sollte die Zukunft lieber mitgestalten als angstvoll in seiner Komfortzone zu sitzen und nur zuzuschauen. Ob sich dies als Fehler herausstellt wird sich zeigen, aber auch das ist nicht schlimm, denn aus Fehlern lernt man letztlich immer.

Blick in die Zukunft von Facebook

Fakt ist, dass Mark Zuckerberg am 11. April im US-Kongress aussagen wird und was sich sonst noch so entwickelt werden die nächsten Wochen zeigen. Dass Facebook allerdings erst einmal wieder einen Gang zurückschaltet, sieht man nicht nur in den Bemühungen um mehr Datenschutz für die User, sondern auch daran, dass Facebook die Präsentation des smarten Lautsprechers verschiebt. Eigentlich sollte er zur Entwicklerkonferenz F8 vorgestellt werden, aber auch hier will man den Lautsprecher erst noch einmal bezüglich dem Datenschutz intensiv eine Prüfung unterziehen.

 

Instagram

Instagram API Schnittstelle

Aber von dem Datenskandal bei Facebook bleibt auch Instagram nicht bewahrt.

So wurden letzten Freitag API-Schnittstellen limitiert. API-Schnittstellen machen eine Kommunikation zwischen Dritt-Anbieter-Apps und Instagram möglich. Laut Allfacebook handelt es sich dabei um veraltete Instagram-API die sowieso in naher Zukunft abgeschaltet werden sollten. Das Ganze kam wohl für alle beteiligten ohne Vorwarnung und recht plötzlich. Instagram äußerte sich nicht zu der plötzlich vorgenommenen Limitierung. Wir können aber davon ausgehen, dass einige Analyse- und Community Management Tools in den nächsten Tagen Probleme haben werden. Diese Änderungen wurden aber wohl ebenfalls zum Schutz der Nutzerdaten auf Instagram vorgenommen.

Mehr Infos zu den Instagram API-Schnittstellen habe ich auf Allfacebook und auf Onlinemarketing.de gefunden.

Instagram Storie Ads

Gute Neuigkeiten gibt es aber von den Instagram Storie Ads. Diese können nämlich ab sofort automatisch erstellt werden. Da es sich ja bei den Storie Ads um ein anderes Format handelt, nimmt Instagram die eigentliche Anzeige als Grundlage und erstellt einen passenden Hintergrund dazu. Der Text erscheint dann unter dem Bild und über Swipe nach oben erscheint dann auch der Link. Mehr Infos zu den Instagram Storie Ads findest du auf Allfacebook.de.

Instagram Feed

Auch wenn ich es schon mal in der letzten Wochenshow erwähnt hatte, möchte ich das Thema Instagram Algorithmus auch heute noch einmal aufnehmen, weil in den vergangen zwei Wochen auch einiges darüber geschrieben wurde. Letztlich geht man davon aus, dass sich Instagram dann doch dem Druck der User gebeugt hatte, deren Proteste ja bezüglich des Instagram Feeds in den letzten Monaten immer lauter wurden.

Es soll zukünftig einen „New Posts“ Button geben, mit dem sich manuell der Instagram-Feed von dir aktualisieren lässt.

Außerdem werden aktuellere Posts vom Algorithmus weiter oben angezeigt. Es soll aber nicht bei diesen beiden Änderungen bleiben, sondern der Algorithmus soll auch weiter optimiert werden. Über das was da genau passiert, halte ich dich selbstverständlich in meiner Wochenshow auf dem Laufenden. Mehr Infos zum neuen Algorithmus gibt es bei Basic Thinking

Linked IN

Und wenn du im B to B Bereich unterwegs bist, habe ich noch etwas schönes auf Basic Thinking für dich gefunden. Dort gibt es nämlich 13 Tipps für ein erfolgreicheres LinkedIn Profil für dich. Also ich werde mir das auf jeden Fall mal genauer anschauen und mein leider etwas verwaiste Profil auf LinkedIn mal etwas in Schuss bringen.

In der letzten Zeit habe ich mich auch schon etwas intensiver um mein Xing Profil gekümmert und ich muss sagen, dass das eigentlich auch wirklich Spaß gebracht und neue nette Kontakte.

Pinterest

Pinterest-Studie

Interessantes gibt es diese Woche auch von Pinterest zu berichten. Denn Pinterest veröffentlichte eine Studie, aus der hervor geht, dass Pinner ihre Kaufideen zu 60 % bei Pinterest finden würden, zu 48 % bei Suchmaschinen und zu 35 % auf den Social Media Plattformen. Außerdem gaben 72 % der befragen Pinterest-User an, dass Pinterest sie zum Kauf inspirieren würde, obwohl sie gar nicht auf der Suche nach einem bestimmten Produkt waren. Die vollständige Infografik zu diesem Thema und mehr Hintergrundinfos gibt es bei Onlinemarketing.de

Und wenn du jetzt auch auf Pinterest loslegen willst, habe ich noch einen interessanten Blog-Beitrag zu den optimalen Pin-Größen auf Kaleidocom.at gefunden. Denn auch Pinterest ist ständig in Bewegung und so wie es aussieht betrifft das nun auch die Bildgrößen. Wo bisher 2:3 oder länger das optimale Format war, gilt jetzt quadratisch bis 2:3 als empfohlen. Die Empfehlung für 2018 ist also 600 x 900 px. Mehr Infos zu den Pinterest Bildgrößen gibt es bei Kaleidocom.at

Snapchat

Und Snapchat geht nun mit seinen ersten TV-Spot in die Offensive.Sicherlichkein schlechter Moment, wenn man bedenkt in welcher Krise der Facebook-Konzern gerade steckt. Snapchat möchte ja nicht nur die ganz Jungen User ansprechen sondern am liebsten würde das Unternehmen sich zur Plattform für die ganze Familiemausern. Dafür will es jetzt die ältere Generation hintermFernsehervorholen undzeigtim Clip was man alles tolles mit Snapchat anstellen kann.

Ich habe mich gleich mal anstecken lassen und wieder mal einige Zeit auf Snapchat verbracht.

Der TV Spot wird zunächst nur in den USA zu sehen sein. Mehr Infos dazu und den Spot selbst findest du auf Horizont.

YouTube

Und YouTube legt jetzt auch einen Zahn zu. Allerdings hat sich Plattform dazu entschieden den Bezahlservice zu pushen. Dazu hat sich YouTube überlegt, einfach die Fans, die die Plattform als Musikstreamingdienst nutzen und stundenlang Playlists hörensoviel mit Ads zu nerven, bis sie freiwillig bezahlen.Der Bezahlservice soll dann exklusive Playlists und Videos bieten. Mehr Infos dazu gibt es auf Onlinemarketing.de.

Und das waren sie schon die aktuellen News von den Social Media Plattformen. Wenn du jetzt noch mit der ein oder anderen Plattform liebäugelst, aber noch nicht genau weißt, ob sie das richtige für dich ist, kannst du ja mal auf dem aktuellen Social Media Spickzettel schauen. Darauf sind nämlich die wichtigsten Zahlen von Facebook, Instagram, Pinterest, Twitter, LinkedIn, YouTube und Snapchat veröffentlicht.

Und wenn du dir noch überhaupt nicht sicher bist wie es für dich in Social Media weitergehen soll und du dich nach einen Fahrplan sehnst, mit dem du locker durch den Social Media Dschungel kommst kann ich nur den Online-Workshop-Tag für deine Social Media Strategie empfehlen. Link zur Anmeldung ebenfalls in den Shownotes.

Und das war´s jetzt wirklich von mir. Du siehst es bleibt spannend in Social Media und wenn du wissen willst wie es weiter geht sei auch nächste Woche wieder bei meiner Social Places Wochenshow dabei, so bleibst du immer auf dem Laufenden.

Bis dahin machs gut

Tschüß